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f'AS dahero wieder in fein vatterland , wie er gekommen war,q^le hernach jähr zu Salerno die Metoric, und ward fol-nach absterben seines bruders örsbiäiasom^ zu Oria.^ ° er nun gleich nach der Hand zu einem kroksstoi-s in demÄpientÜL zu Rom, welche stelle ihm der abgedachteN» Sirlet beynahe aufgedrungen , wie auch nach Bo-lden, und an andere orte mehr verlanget worden; so schlugW-EMoch alles ab , und starb zu Oria an. Seine
Volten sind: äs I-iliAUA s'-Lting aä Älgrcsüum krotrsm übrid 77 cle Lopiz üruini 8'ermonis üb. V. äs lÜ!tIscÜL!l über;ysEglkrum lib. VIII. oä Lonsiüum 8->IsrnitLmrm Oratio;H^ive8 vkitLNQs Orstio. Sein leben hat Ant. AmantinsfzEchrieben, welches seinem buche cle Ooxlg Lermonis beyge-bt. O»Mr«rcr üe vite cle' lecreniti 8slsntini.
r,* Corral, (Gabriel) ein Spanischer voblor^uris und^aonicus zu Zamora im Königreiche Leon , florirte gegen diei des XVII. Leu!!, und schrieb unter andern la Lynebisz^rzchusr , Madrid 1629. in 8. übersetzte auch Papsts Urbaniden!' Poesien, und Joh. Barclay Lrgenls ins Spanische, Ma-I6r6. in 4. Leo in üpib. OrbLni. bibl.
z, Eorraro, eine alte familie unter den edlen zu Venedig.("Mus Corraro ward an. 1406. zum Papste erwehlet, undden nahmen Gregor» XII. an. Von mütterlicher feite,.,/mten gleichfalls aus diesem geschlecht Gabriel Condol-und Petrus Barbo, deren jener an. 14; i. unter dem nah,üEugen« IV. dieser aber an. 1464. unter dem nahmen Pau-»den Päpstlichen stuhl bestiegen. Anronius Corraro ward
>tz.^"mis-wuroe eryovcn.
an. 1^5. zum Patriarchen von Venedig erwehlt. Ange-h,, Corraro war a». 1264. Procurator von St.Marco; Phi-, ei„ brnder des Papsts Gregor» XII. erhielt eben diesepjtde an. 1407. Paulus, ein söhn des jetzt-erwehnten Philip-
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jg( langte solche an. 1418- Laurentius gelangte dazu in demvieler andern, welchen man dieselbe ertheilet hat, zuin Weizen. Nicht weniger hat man zu andern hohen ämternko»tz Republick gar viel aus dieser familie befördert, und in-HzMheit sind daraus unterschiedene als Ambassadoren zu Rom,' Madrid, Paris und Constantinopel gesehen worden.svj(7»»,s Corraro war an. 1669. ^vogiiäor, und verklagte in, kunction mit grosser Heftigkeit Franciscum Morosini,Candien ohne des Senats ordre in dem geschlossenentzy. / Türcken überlassen hätte, worüber er unter andernE Ritter Johann Sagredo , wie auch ttiit dem 8en-i-gU^Mchael Foscarini, in weit aussehende weitläuftjgkeiten(e,,/ 'welche aber auf beseht der 8lßunris meisten aufgeho«
^ /« , bist. äu Louvsrn. äs
, p. i;.24z. ;28. 488- 5-6. r;8- invlt.
XII. nn. 144;.
»o^'raro , (Antonius) anfangs Patriarch von Constanti.
'hernach Bischoff zu Ostia und vessrE des Cardinals-lier d» l U"d ein Vetter des Papsts Gregor» XII. Er war er«bild ^ den stiftern der Congregation des H. Georgii in Alga,s. seines guten Wandels gerühmt. Gregoriuslh„ M an. 1406. oder 1408. zum Cardinal, und schickte>>r h^b Legaten nach Franckreich und Teutschland. Er soll ei,ve„ Me von den begebenheiten zu seiner zeit verfertiget ha-Kck k ^er nicht gedruckt, sondern geschrieben in der biblio,§r »/es Hauses der vorgedachten Congregation sich befindet.^'§Ln 7?/' ^44;. ei«eco». L eju8 continuLt. in Oreg. XII. <Lg. 'IV. an. 1445. <Ls.
, (Thomas) ein Portugiese von Coimbra, lehrte», Sicilien, ferner zu Rom, und nachnials zu Bo-und erlangte durch seine Poesie und wissensthafft in IIu-K sz,,„'ous allenthalben einen grosseii rühm. Endlich starb erA h/°Ulen den 24. sehr. an. 1595. jm 59. rahre seines alters./"^rschiedene gelehrte schriften hinterlassen , als: äs' "drv8 V. ; äs Lpigrammats ; clo Llegia; Lxplana-Doratium cls ilrts Loetisa. 6'dr7r»r , tbsatr. clegli«> ' Erb xinas. imaZ. illuttr. bibl. Hisp. Ls.
, war unter den Römischen Kavsern>/din/'T^,Magistrat, der mehrentheils über die Italiänischen^r, (/!.> denn von andern findet man es gar wenig) gesetzt5 diliri als krTls8. Also findet man LarreÄorL8 VsnetiN
KamminiT <L kiLsni , L-unpniÜX, Lussnise,
auch I^li«, rorius IraliD L Irnlise rrsn8psclnnse.diese station stets geivechselt, und find deren manch-bniV seichenheit mehr oder weniger gewesen. Sie hattend" Mischen den Oonlularibu8 und eigentlich sogenann-01 0' , X. I. Orient, c. 99. Ürri/I«r. O«
^en s^Mis, eine kleine aber wohlgebaute stadt nebst einemr ? und in dem Hertzogthrnn Mvdena zwischen Carpi, Ne-tz ° keld..,/?ucllara liegend, hat gute nahrung, sonderlich vontÄe w^garten-friichlen, welche in dieser gegend in grosseruadt-r^?' Der Kayser Ferdinandus I. gab ihr an. 1^9.s-Iheit ' welches Maximilianus ll- bekräfftigte, nebst derKc»MaM^ne und silberne müntzen z» schlagen. Der Kay-uthg^'as erhub den ort an. iüi6. zu der wurde eines Fur-' -ivhanni Syro zu gefallen, als dessen Voreltern
solchen von vielen sixsulls her in beständigen besitz gehabt. Al-lein unter der regierung Ferdinandi II. würde dieser neue Fürstwegen Verfälschung der müntze angeklagt, ihm auch an.16;;.ungeachtet die Kayserlichen soldaten bey gelegenheit des Man-tuantschen krieges sein schloß schon vorher reine ausgeplün-dert hatten, noch eine strafe von z 00000. gülden auferleget.Wiewol man ihin nun solche das folgende jähr bis 2; 0000.gülden moderirke, so konnte er doch auch damit nicht aufkom-men , und der König von Spanren erhielte dasFürstenthumum gedachte summa als einen Pfand«schilling. Dieser nunüberließ es an. i6;z. auf eben dergleichen art an Hertzog Fran-ciseum II. von Modena, dem man auch am Kayserlichen Hofedie investitur darüber ertheilte. Solcher Massen muste Svrusdas ftinige mit dem rücken ansehen, starb auch in einem küm,merlichen zustande an. 164z. Sein söhn Mauritius hingegentrat vier jähr darauf in einen vergleich mit dem Hertzoge vonModena, und cedirke ihm vollends alles recht, an das Fürsten-thum gegen erhaltung einiger landgüther, mühten und andernfachen. Dessen söhn Gibertus sd Lullriu L LorregZio aber hatvor sich und seine brüder vor einiger zeit gesuchet, daß ermeld-ter vergleich caßiret, und sie in das ihrige wieder eingesetzetwerden möchten, weil die vättcrliche erbschafft ein solches kcisi-cnmnükum wäre, so man auf keinerley wege veräussern könnte.Jmmitteist haben auch die Spanier ihre besatzung in Correg-gio immerfort behalten, bis der Hertzog von Modena in demvorigen Französischen kriege in Italien seine zeit ersehen, sel-bige heraus zu schaffen, /-n-of genssl. Itsl. Schauplatzdes kriegs von Italien. Hamb. rcmarq. an. 170;-
Eorreggio, ( Hieronyinus von ) ein Cardinal im XVI. ste-cula , aus einer alten familie, die unter Carolo öl. aus Teutsch-land nach Italien gekommen, und entweder von vorhin er-wehnter stadt benennt ftyn, oder selbiger den nahmen soll ge-geben habe». Dieser Hieronymns, nachdem er seine studienzu Bononien absolviret, gieng nach Rom, und wurde vonPaulo 111. als Xrmsws nach Franckreich geschickt. Pius IV.machte ihn an. r;6i. zum Cardinal, und an. 2569. wurde erzum Ertz-Bischoff von Tarento ernennet. Pins V. schickte ihnnach der Anconitanischen Marck, die see-plätze wider den ein.fall der Türcken zu bevestiqen. Nach dieses Papsts tobe kam ermit in constderatlvn zur Päpstlichen Wahl, starb aber vier oderfünf monat darauf den 8. oct. an. 1572. 8«»^övr«s, äell' orl-Zilis e äs katt! ckslls tämig. lllutl. cklml.
Eorreggio, ( Antonius äs) ein berühmter mahler, der vonseinem vatterlande Correggio diesen nahmen bekommen, lebte imausgange des XV. und anfange des XVI. sieculi, und hat daslob) daß er fast in allen denen an sich selbst noch sehr von einan.der unterschiedenen stücken , welche einen fürtreflichen mahlerausmachen sollen, gleich gut gewesen, und also, wo man al-les zusammen nimmt, gar wenig seines gleichen gehabt. Ermahlte fast stets zu Parma und in der Lombardie, und hatviel siücke hinterlassen. Die meisten hat er an. i;i2. gemah-Iet, und andere gclehret; absonderlich wußte er die haare sehrkünstlich fürzubildrn. Als er eines tags für seine arbeit 6o.gold-croneu in lauter kupfernen quadrtnen empfangen, undsolche in grosser hitz selbst nach Correggio getragen, unterwegsaber bey einem brünnen sich allzu starck abgekühlet hatte, fieler in ein hitziges fleber, woran er im 40. jähre seines alters ge-storben. vis äe8 Leint. , entret. äs8 keint.
Sandrarts Teutsche Academie, k. II. üb. II. c. 6. *
* Corregidor, heisset in Portugatt ein Stadt-Richter, wel-cher mit aufgerichtetem stabe zum zeichen seiner jurisdictionauf der gaffen gehet; zu Paris aber der Wachtmeister über dieschaar-wache.
Correse, siehe Cures.
Correus, ein General der Bellovacianer, eines alten vokcksin Gallien, welche die landschafft, so anjetzo Beauvaifls genen-net wird, inne hatten , machte sich durch feine hertzhafftigkeitund tapfern widerstand berühmt, den er Iulio Cäsari thäte. Erbediente sich eines überaus geschickten anschlags, um sich auseinem gefährlichen posten, worein er sich ohngefehr gesetzt hatte,heraus zu machen, indem er den soldaten ordre gab / daß siedie gebünder stroh, worauf sie zu ruhen pflegten, wenn die ar-mee zu selbe lag, immer einer dem andern fortgeben sollten,bis sie endlich zu dem vordersten theile der armee gebracht wor-den , da er sie dann bey hereinbrechender nacht mit ftuer anste-cken ließ, zu welchem sich die feindliche reuterey nicht hinzu ma-chen durfte. Jmmittelst aber marschirte er mit seinen leuthengantz sicher hinweg, postirte sich überaus vortheilhafftig, undmeynte, daß er die Römer in einen Hinterhalt würde bringenkönnen; allein, da Casar sein vorhaben merckte, machte er sogute anstatt, daß aus dem scharinutzel, der auf der ebene vor-aieng, die sich Correus zu ausubung seines anschlags auserie-hm hatte, eine rechte schlackst wurde, in welcher die Gallier dieflucht ergriffen, und sich zu mehrer stcherheit von einander son-dern musten. Allein der tapfere Correus entschloß sich bis aufden letzten bluts-tropftn zu fechten. Nachdem er nun kein an-gebotenes quartier annehmen wollen , gab er endlich mit demdegen in der saust stm leben aus. , commeim üb. VIII.
äs bell. 6sü.
Lorrozet, (Aegidius) em buchfuhrer zu Paris» hat un-terschiedene wercke sowvl in gebundener als ungebundener rede
ver-