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Zweyter Theil. Bi - C.
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verfertiget: als kleurs äes Lmiguite« äe I'nris; Lmalogue äesVilles äes Oaules; 1e IndlsLU äe Lebes L les kablss ä'Lfopscn VM Lc. Er starb zu Paris den 4. jul. an. 1568. im 58.jähre feines alters. L KlKI. IVsnc.

s Er war zu Paris den 4. inn. an. 1510. gebohren. Ob ergleich in seiner jugend nicht zum studiren angehalten worden ,lernte er doch nächgehends die Lateinische , Italiänische undSpanische sprachen , und schrieb, ausser dem schon angeführ-ten , auch noch les LMiquites, LliroMgues <L 8ingul-lrite8 äsLaris; Lpitome äs8 Histoires äe5 üois ä'Llpsgne L äs La-üille; Is "lürslcir äe8 Nistoires äe krsnce; le8 8sntericL8 ALuwrites äe8 7. 8sZS8 äe Oress, UNd anders mehr. Xrce^o»,mem. tom. XXIV.

(forscht, ein nähme, welchen die Persianer den einwohnerndes landes geben, welche von den Türcken herstammen , undgleich den Vurcomannis in gezelten sich aufhalten. Es giebt de-rer fo eine grosse menge»daß sie eine armee von 50000. streitba-ren Männern aufbringen können, welches die Ursache war, war-um der König in Persien Schach Adas sich möglichster Massenbemühete, sie unter dem loche zu erhalten, und heftig zu drü-cken , indem er ihnen keine wichtige bediennngen mehr anver-traute , und hingegen die sogenannte Goulams oder sclaven-kin-der aus allen nationen erhob. Jedoch haben sie noch unter-schiedene grosse Herren unter sich , machen auch noch einen theilvon der Persischen armee aus, und werden ihrer gemeiniglich25000. mann unterhalten, welche einen General aus ihrer ei-genen nation haben , der Corschi-Bachi heißt. , Die Corschifechten zu Pferde, und führen einen bogen und köcher mit pfei-jen; etliche haben auch einen carbiner.

* (forsetus, (Antonius ) einSicilianifcherMus aus Ne-pi, lebte zu ende des XVI. LcMi, und schrieb : ksllsMW ks-xularuln Huris, L»0N 1565. kräleMiss KsgulX: ante omninIpolistus isKituenäus) Venebig 1584. Hepet. in L. Zr-lnäi.äs 8uppl. negl. prDl. lib. VI. ingleichen in üubr. äs lureju-rsnäo , s. äesturamenro L ejus privilegüs, id. 1587. äsLu-tüoriMts 6!nilie; äe äliuimis; äs Verbi« gsininscis; äe Lra-vio; äe krivilegio??.sis; äe ?oteüsts üsgig ; äs Irebellisni-SL, ib. 1584. 8inZulsrIa, so mit Castellionei und Saraynä sä-äitionibu« und ->pokilli8 zu Franckfurt i;y6. heraus gekommen.

bibl. üoälej.

(forsi, (Dominicns MariaI ein Cardinal, war gebohren zuFlorentz an. ,657. aus einer von den reichsten samilien daselbst.Nachdem er sich ein Cammer-Clericat erkauft, ward er wenigjähr hernach Cammer-Auditor. Von dieser würde erhub ihnan. 1686. den 2. sept. der Papst Innocentms XI. zu dem Cardi-nalat. Er paßirte vor einen von den klügsten seines LoIlsZU.Sein tod erfolgte in dem nov. an. 16,-7. zu Rimini in der pro-vintz Romagna , allwo er Bifchoffwar.

(forsica, Corse, eine der grösten insuln des Mittelländi-schen meers, zwischen den Genuesischen küsten, und der insulSardinien. Sie wird in vier theile abgetheilet, äi gua munrlgegen norden, äi ls momi gegen süden, 8-uiäa äi äentro gegenosten, und ll-mäa äi üuora gegen Westen. Sie wurde zuerstvon den Griechen Tercepne und hernach Cyrne, nach Cyrno,welcher des Herculis söhn gewesen seyn soll, genennet. Dennahmen Corsica aber soll sie von einer gewissen weibs-perfonaus Ligurien, nahmens Corsa Bubulca, bekommen haben,welche so behertzt gewesen, daß sie aus bemeldter landschafft ei-ne colonie hieher geführet. Die vor zeiten in dieser insul be-rühmte städte waren Alexia und Mariana, deren jene von Sylla,diese aber von Mario zu einer Römischen colonie oder pflantz-stadtist gemacht worden, da sonsten Aleria schon vor einigen jahrhun,derten durch die Phocenser war erbauet, und nachdem schon imersten Panischen kriege von den Römern unter dem altern L.Sctpione erobert worden. Allein vor jetzo haben sie beyde kaumnoch einige merckmale von ihrer alten Herrlichkeit übrig. Nun-mehro sind die besten Bastia, welches die Haupt-stadt ist, als-dann Ajazzo, Nebio, Calvi, Corte, Bonifacio, rc. Es sind5. Bißthümmer darinnen, als zu Ajazzo, Aleria , Sagona,Mariana und Nebio. Die vier letzter» orter aber sind dergestaltruiniret, daß die Bischöffe sich entweder zu Bastia oder in denbenachbarten dörfern aufhalfen müssen. Corsica Hat drey grosseflüsse, unter welchen der fluß Liamon und Tavignan, aus demsee Crena entspringen, welcher auf dem berge Gradaccio gegendie mitten der insul zu liegt. Daselbst ist auch der see Juo, wor-aus der fluß Guolo kommt. Die luft ist sehr ungesund, daserdreich aber bergicht, steinicht, und nicht gar fruchtbar; je,dennoch wächset guter wein auf derselben, wie auch getreydeund baum-früchte, als oliven, feigen, wandeln und castanien,und an ihren küsten findet man viel corallen. Man trift aucheinen stein darinnen an, welcher Lswsüitss genennet wird, undan der Hand kleben bleibet. Der bequemste Hafen ist Bonifacio,welcher eine gute vestung hat. Das Oxo Lorio oder kums äiIVIorono ist der Alten 8asrum kromoMorium, und das Lspo äiIVIaiirs ist das promontorium kraniacum. Die Toscaner ero-berten anfänglich diese insul, hernach nahmen die Carthaginen-str sie ihnen wiederum weg; worauf die Römer unter ScipioneL. II. 49i- sich davon meister machten. Die Saracenen sielenzwar im VIII. KreMo hinein, wurden aber bald wiederum dar-aus vertrieben. Nach diesem stritten die Genueser und die vonPisa eine zeitlang um derselben besitz; endlich aber eignetensich jene dieselbe zu, und schicken nunmehr» alle zwey jähr ei»

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nen Gouverneur und General-Lieutenant hieher. Die CorMsind gute soldaten, aber überaus grausam, raachgierlg unv "schlechten sitten; wie mau denn auch dafürhält, daß,>m,ben und plündern die ursach gewesen, warum alle dreien^ ,welche see-räuberey treiben, Corsaren pflegen genennet zu >den. Weil wegen der dösen luft die insul wenig bewohm 'fo haben die Genueser im XVII. seculo 5. oder 600. ^

ten oder Mainoten dahin aufgenommen, welche sonst Mt^einer Republick an den küsten von Morea gegen die ostlmieudes meer-busens von Coron zu, von dem vorgeburgepan an, bis an den fluß Calamata sich aufgehalten, unv '.der Türckischen eroberung der insul Candia an. 1669. "'5. ü.terland verlassen hatten. IVE,, üb. m. c. 6. Sxal-a,

s Indem jähr 1564. erweckte Pietro Corfo eine rebellios ^dieser insul; und weil er grossen anhang hatte, so lnaw»sie den Genuesern lange zeit dtsputirlich. Doch da es m ^folgenden jähre zu einem treffen kam, behielten die,den platz. Pietro Corso muste selbst sein leben einbuffe"' ,.^.17z 1. entstund eine neue aufruhr, welche lange zeit anEf'-jy-Weil nun die Republick sich nicht im stände befand,wohner zum gehorsam zu bringen; suchte sie bey dem A ^Carolo VI. hulffe. Dieser schickte den Printzen Lud'E.MWürtemberg auf die insul, welcher es in kurtzer ze" Er-brachte, daß die Corsen unter verheissung eines gemra^^dons die Waffen niederlegten. Die Häupter der miß»»» ^ten , darunter Giafferi der vornehmste war, wurden vv"Genuesern unvermuthet in arrest genommen. WeilKayserliche Hof odgemeldtes versprechen garantirt hatte, ^sten sie wieder losgelassen werden. Diese Unruhe war.beygelegt, als an. 17;;. schon eine neue entstünde. Dsen richteten unter sich eine besondere regierung aufHäupter Andreas Cicaldi, Hiacynthus Paoli, undcus Giafferi waren. Indessen kam in dem april a»-ein gewisser Baron von Nenhoff, mitnahmen Theo^sylwelcher aus Westphalen entsprossen seyn soll , auf deran. Weil dieser einen grossen kriegs - vorrath, auchviel geld mit sich brachte; gaben ihm die rebellen-en titul eines Königs von Corsica. Er fieng darauf an/tzen unter seinem nahmen zu prägen , stiftete einen Ru . jhBden, und schlug verschiedene mal mit den Genuesern. ^ ps-aber das geld zu mangeln begunte, gieng er noch in 0° ^vember gedachten jahrs aus der insul. Dennoch könn-Corsen von den Genuesern nicht zu paaren getrieben w „p-Deswegen langten den 5. februarii an. 17,8. Franzosisch^^chspen unter dem Grafen von Boißieux aus der insul an, gc-mit den Corsen verschiedene treffen hielten. Endlichdachter Graf nach einiger zeit verstorben, kam dervon MailleboiS, welcher der gantzen fache ein end "'und die Corsen unter Königliche Französische protectw' .me. Europäische Famu. ük/stsr»-- äe i- ^

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Corsini, eine ansehnliche familie zu Florentz ,

..ortrefllche leuthe hervor gebracht hat. Andreas Cori>.Carmeliter-Mönch, und hernach Bischoff zu Fiezoie,' ^ Pe-i;?;. gestorben, und unter die Heiligen gezehlet wor" yqt-trus Corsini war anfänglich DoÄor der Rechte, 'A' ^iecca-auf Huäitor 8. ?slstü, und endlich Bischoff zuAn. i;6;. schickte ihn Urbanus V. als Legaten nach^^h,land; da er bey seiner Wiederkunft das Bißthum Mt-und an. i;?o. von eben diesem Papste den Cardinaw-Lkam. Er hielt es nachmals mit dem Gegen-Papst h»'VII. und starb zu Avignon den 16. aug. an. NA' Mittel"/das leben einiger Päpste, und einen tractat von fertige«.wie das dainalige IsKiMiL könne gehoben werden/ A '. ^Nereus Corsini, ein söhn des Marchese Philipp« >^1, Frisi-

erst Schatzmeister der Apostolischen Cammer,XunclUs

reich , Legat von Ferrara, Ertz-BischoffvonDamiala, ^von Arezzo, und ward von dem Papst Älexandro >

zum Cardinal erklärt, nachdem ihn derselbe seit wu r-zo l»sxerw gehabt. Er legte an. 1674. sein Bißthumder, und starb zu Florentz den 19. sept. an. 1678-Veks. äi volt. Ital. üravr«/. 8^0««

* Corsned, war bey den Alten, sonderlich den ^ schlsund Engelländern , oder Angel-Sachsen, eme.ar ^ Moder Unschuld zu prodiren, nemlich durch ein st»»käse, welches auf eine sonderbare art consecrirel,mehr exsecriret oder verfluchet worden. , Daherkäse auch csseu8 exlscrmu« bey den scribenken /aber von den Engelländern Corsned genennetwird dieser moäus von Hachenbergen intsr m'"

NUM genera gerechnet. Woher aber das ^?"^jcdlich^,Ij.s /eigentliche benennnng habe, davon sind unterm/ von c»nungen : einige sagen, es wäre zusammen geiey g mwelches so viel als exsecmtu8 hiesse, und kieo / ^rnecelüm«. Andere aber behaupten, es rwnu^fjjtt/ hjstsagtem cors, exseLrstu8, und schned oder ^fluchten ^schneiden, daß es also einen abgeschnittenen h^eule-Miip,sen, oder einen solchen mus7 KönD

Dänemarck und Norwegen, hak dißfalls gewm