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Welche Joh. Bromton in seinem Lbmmco referiret. Es gierigPer damit auf folgende weise zu: Man nahm ein stück oderWütgen gersten-brodts, und so viel käse, consecrirte solchesM gewissen ceremonien und formuln, und gab es dem be-Wuldigten, oder wegen eines diebstahls, oder sonst andererMthat halber verdächtigen zu verschlucken. Denn es war beyAn Angel-Sachsen eine vest einaewurtzelte cinbildung, daßMmand , der ein böses gewissen hatte, ein solches geweyhetesAodt verschlucken, und durch die gurgel bringen könnte. Zu-'Auen gebrauchte man sich nur allein des consecrirte» brodts,«nd wurde sodann genannt: olls juäisisüs; zuweilen wurde"uch käse allein genommen, mit vielen flächen beleget, oderwo! mit charactern oder gewissen lignis bezeichnet, undMero c-leus exfecrAtus genennet. Wer nun diese stückgenund ohne Hinderung hinein schlucken konnte, ward vor^"schuldig gehalten , wer sie aber nicht hinunter zu bringen.^mochte, wurde der imputirten laster schuldig erkannt,
li .Eorsör, ist ein kleiner und etwas beseitigter ort, an der west-uHei, kuste der Dänsschen insul Seeland , allwo die fahrzeuge,selche über den grossen Belt aus Fühnen nach Seeland, oderaus Seeland nach Fühnen segeln wollen, einzulauffen oder ab-fahren pflegen.
^Tort, (Cornelius) ein künstlicher und berühmter kupferste-Ztt, welcher diese kunst zum ersten in Italien gebracht, und deslAvhaels, Titians und anderer kunst-berühmter mahlern werckelicht gegeben, und zu Rom an. i;78. im 4-sten jähre seines"uers gestorben ist. 5««^«^- Lssä. kick.
s, * Tortarodulus, (Petrus) ein hochangesehener und treflichAredter mann zu Padua, wurde von dieser Republick, beyAt er als Staats-8ecrLrsrius rn pflichten stunde, mit dem^aracter eines Gesandten nach Venedig geschickt, um widerAn tyrannen Acciolinum , der sich der stadt Padua unter miß-Anuch des nahmens Kaysers Friderici III. an. ir;?. bemäch-'Ztt hatte, hülffe zu begehren. Er brachte es auch durch sei-L wohlredenheit dahin, daß die Venetianer nicht ungeneigtauf sein ansuchen finden liessen. Allein gedachter Accioli-, welcher sich aus solcher negotiation nichts gutes verspre.M konnte, schickte meuchel-mörder nach Venedig, welcheAn Cortarodulum, als er eben aus der Raths-versammlung^Nt, und auf dem rückwege nach seinem quartier begriffen<>nr, ums leben brachten. Die Republick Padua bedaureteMen fall ungemein , und erlaubte feinen nachkommen ebenM Niapen, welches sonst nur das Secretariats-Lollesium zupflegt, nemlich einen geflügelten grünen brachen, zudia suchen, dessen sich auch diese familie nach der zeit bestän-" bedienet hat. 5c«^eo«rtt,, äs clsr. kstsv. III. psg. ;;i.f^orte, lat. Luris, eine kleine stadt auf der insul Corsica,ein der mitten derselben auf einem steilen felsen gelegen, hatk'e.cttadelle, und ist fonstcn gar wohl gebauet. Man hält siet der Alten Lensüum.
^-orte, (Jacobus) siehe Curtius.p. .Torte, (Franciscus) gebürtig von Pavia, war daselbst'd-ssEllor furis, und starb an. 1495. den 50. jul. nachdem erfl-Awtum lNonetgrum , Venedig 1584. Cöln Isly. äs keu-äs8egue1krLÜc>nilm8, Venedig i;84. 6e Tettibus, Cvlnäs ^urejursnclo, Venedig i;84. llääitiones sä ksuüq Comment, in Loäissm, LvVN 1517« Louliüs, U.
' geschrieben. 6/-,/,«/.
Ekte Nssgiore, lat. Luris Nsjor, ein mittelmäßigesiL'e?n in dem gebiethe des Hertzogs von Parma undinsonderheit in dem sogenannten 8rsw ksllsvismo oder^ ä> Luüetto. Gantz nahe vorbey gehet der fluß Larda.hes kriegs tn Ital. xsg. 451-
lieg.Tovtegana, ein flecken und schloß. Er «st sehr alt, unddiiN Andalusien, an dem flusse Odier, ohnferne den Estrema-Mtgg ^ grentzen, fünf stunden von Teres äs Badajoz, gegen
dx^Ätemigiin, lat. Lurtismiüum, ein feines städtgen indq 'Aontferratifchen terrirorio von Alba, an dem fluß Borml-ben Urzeiten haben sich gewisse Marggrafen davon geschrre-' Schaupi. des kriegs in Ital. p. 248.
linkte; , (Ferdinand) ein Spanischer EdellMnn von Me^
flqsse hurtig, welche stadt in dem Spanischen Estrmladnra amSirruAuadiana lieget. Er unternahm sich, unter Carolt V. re-?». i^ das mitternächtliche America zu cntdeckem.gteng daherour Mexico, und nachdem er selbiges Königreich ero-Utd? Ute.ex dasjenige auf, welches Neu-Spamen genennetihc>l m„E«dlich starb dieser Ferdinand Cortez, Marggraf vomNex g,^Mca, in seinem vatterlande an. 1547.
^ w jähr gebracht hatte. Er hat eme rAA?H,Aner rel-af duchcrn heraus gegeben, welche rn unterschiedene spra-^47 ?^setzt ist. e-st«. üb. VII. 5p->»^». n. II. L
»9. bibl. «eis. bibl. Hup.
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Nlich Ä Provence, wurde Abt des klosters ...
Mechj^rdlnal. Er war gebürtig von Modem, und m derU"d Lateinischen spräche, wie auch mderTheolo-^ rrfahrrn, daher» er bey den Cardmalen Bembo undvmor. Theil.
Sadoleto, mgleichen bey dem Papste Leone X. selbst sehr wohlstund. Paulus in. schickte ihn als Mmcmm nach Teutschland,und nach ferner Wiederkunft machte er ihn an. 1542. zum Cardi-nal, worauf er an. 1548. zu Rom starb. Man hat unterschie-dene schriften von ihm, als: üibium äs llirspuons (Irbis 6e-nuX; Läverlus LuÄorem, qui Icrixlit, ?etrum /tpokolumnon fuiile KomX; LxikolLs kamiüares; läbrum H^mnorum äi-verfi metri; äs Viris illuürikus Oräinis Ülonsltici librum.an. 1547. n. ;o. üb. V. äs tsrixt. Lo-
XVI. tom. I. p. 14.
T^rtez, (Paulus) ein Italianer und krotonotsriuz Hpoüo-licus zu des Papst Iulii II. zeiten. Er ist einer von den ersten,die sich bemüht, theolygische fachen in einer reinen und angeneh-men schreib-art vorzutragen, welches aus seinen Lommemsriisin Üb. IV. Lsnrentisrum, die Rhenanus an. 1540. heraus gege-ben, erhellet. Er hat auch ein buch äs vis-umts Larämaüumgeschrieben, und solches dem Papst Juli» II. dedicirt. r>«bibl. Lsclek. clu XVI. Lecl.
, auch Lorteüni genannt, haben ihren nah-men von Labors, und mustert zu Constantinopel, vor des krreke-üi krsewrio seinem Hause, manchmal auch vor dem Kaystr stlbstwache stehen. L« Llolf. Lr. p. 717.
* Cortius, (Gottlieb) ein berühmter Lriticus und Rechts-gelehrter , war zu Breßlau, einem geringen städtgen in derNieder-Lausitz, an. 1698. den 27. febr. gebohren. Nachdem ererstlich in seiner vatter-stadt, und hernach zu Landsberg an derWarte einen guten gründ zu seinen studien geleget, bezog eran. 1715. die Akademie zu Leipzig, und brachte es allda durchseinen fleiß so weit, daß er an. 1718. üascglgureus kbiloio-pbire, an. 1720. aber Äsgifier werden konnte. Da er aberbis anhero die Theologie studiret, und sich deswegen öftersauch im predigen geübet, so befliß er sich nunmehr der Rechts-gelehrsamkeit, und nahm darinnen an. 1724. zu Francksurtan der Oder den titul eines Ooctoris an. Nach seiner Wie-derkunft in Leipzig ward er an. 1726. krokellor ,furis extrsor-äinMvs, und last unausgesetzt verschiedene philosophische undlurlstlsche collsM, m welchen allen er von einer grossen an-zahl der studuenden, und mit besonderer begierde angehöretwurde. Er starb sehr frühzeitig, nemlich den 7. apr. an. 17,1.rm;;. ,ahre seines alters. Seine schriften sind: äs DA Orcko-graxbiV Tatin« villertsriones III. Lpittols oritiLL sä L.Heumsnnum äs Lmenästionibus Lurtianis; 8at^rke UsnippeseI.. Kn. 8 enec-s, 5. 1 -lpstl L k. LuiM mit seinen anmerckungen;Liceronis LxiüolX sä äiverlos, die er ebenfalls Mit sänotstio-rübus heraus gegeben; die meiste ehre aber hat er sich durchdie eäitiones des Salustii, ingleichen der epiüolsrum Plinii,und die denselben beygefügte Lommemsiios erworben; wiewoldas letztere werck allererst nach seinem tobe völlig fertig wor-den. Seine weitläufige anmerckungen über den Lucanumhatte er zwar auch bereits zum drucke fertig liegen, er ist aberan deren ausgäbe durch den tod verhindert worden.
La,. l?;,. mem. tom. XXXV. Llö/r'oez,.
tom. XIV.
Eortona, eine kleine und bevestiate stadt auf einem hohenberge im Florentinischen gebieth zwischen dem ste von Perugiaund der stadt Arezzo, gegen die grentzen des Kirchen-Staats.Sie hat ein Bischoffthum, welches unmittelbar unter denPäpstlichen stuhl gehört, und von dem Papst Johanne XXII.gestiftet worden. Diese stadt hat Miscellus L. X. 44. oivmp.
XVII. ;. erbauet. Bey den Alten wird sie Croton, Cortonä und
Critonium genannt. snr. Kam. üb. II. L,-
Üb. IV.
Eortrejus, (Adam) war zu Mariengarten im Hannöveri-schen an. 16^7. gebohren. Nachdem er zu Jena die Philosophieund Rechtsgelehrsamkeit studirt hatte, wurde er an. 1666.vockor, hielt ooüegis über das lus XsturX unb xubücum, undgab zugleich einen Advocaten ab. An. 1668. ward er Stadt-8vnäicÜ8 zu Halle, und lolpsÄor des Lymnsüi dastlbst, endlichaber Land-8>näicus in dem Magdeburgischen, und starb den 19.jun. 1706. in dem 7-rsten jähre seines alters. Man hat von ihmvillert. äs Loncelüone LxpeckstivX in konis slloäislibus Lfeuäsübus; Xspr-Llentstionem ^nris primsrisrum krecum;Corpus.furis publici 8. Xomsni Imxerii Lermsnici tom. IV.
welchem letzter« wercke sein leben vorgesetzt ist.
Cortryck, siehe Courtray.
* Esrtusius, (Guilielmus) ein Paduaner, war, wie auSallen umständen zu vermuthen, aus einer edlen Paduanischenfamilie entsprossen, wie er sich denn selber auch an. i;z6. mitunter die obrigkeitliche Personen rechnet, die zum regiment be«meldter stadt bestellet gewesen. Weil er seine Historie äs Xovi-tstikus ksäu-L L üombsräiL, so sich von dem jähr 1256. an-fängt, wegen seines darzwischen gekommenen todes nicht zu endebringen können, ist dieselbige von Albrigeto oder AlberghettoCortusio, den die meisten vor seinen anverwandten, Murato-rius aber vor seinen söhn oder enckel halt, bis auf das jährr;58. fortgesetzet worden ; wiewol man Ursache zu glauben fin-det, daß sie von dem letztem noch weiter ausgeführet worden,obschon heut zu tage davon nichts mehr vorhanden ist. Siestehet in dem XII. tomo des Tkslsuri lustorisrurn Icsli», denMuratorius heraus gegeben, der auch von den Verfassern eini-ge nachncht mitgetheilet.
Hhhh Lsr-