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Zweyter Theil. Bi - C.
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Corvey, siehe Corbey.

* Eorvinis, (Laur. Reaytter äs) ein Reichs - Graf aus

Teutschem geblüle, stammte von den Königen in Ungarnher, und trat zu Rom, wo er gebühren, anfangs in denEremiter-orden, besten Provincial er auch nach der zeit ward,begab sich aber nachgehends, wie er sich durch die strenge le-bens-art bey gedachtem orden eine tödtliche kranckheit zugezo-gen, im jähre seines alters unter die Sytvestriner, und warddarauf Abt zu St. Stephan; auch an. 1697. BischoffzuVe-sti, als er eben sein ;y. jähr zurück legen wollte. Er hieltan. 1699. einen 8 ynoämn, erweiterte den Bischöfflichen pal-last, ließ sich öfters im predigen hören, und starb im 4». jäh-re seines alters den 14. jul. an. 1700. Man rühmet ihm ei-ne grosse gelehrsamkeit nach, wie er denn sonderlich in denOrientalischen und andern sprachen wohl erfahren gewesen.Seine schuften sind: Tkeatrum Liblioium super Lenesiu inIV. wiuis; llpocslille äilcikrsta in fvl. ksllus lVlsrislis in so!.IksoloZm Lcllolsüieu; I'Iäea clel lVlonsrckismo in 4. Lon.vito äs äivino Lmore in 4. II Isfto äelle glorie Orimsne in 4.si 8 acri Nomenti (teil snims in 4. so 8 tuäente reso xrst-tieo in oZni msteris äi 8eien2s in 4. , Ital. Iscr.

tom. VII. p. 874 -

Eorvinus Llemens, oder Leier, war ein Gejchicht-sthrei-ber und Poet, unter dem Kayser Antonino kkilolopko, auch einbesonderer freund des Apuleji. LKSr«m«.

st Eorvinus, (Laurentius) beygenannt klovokorenks, warein berühmter Rechtsgelehrter, und zu Neumarck vier Mei-len von Breßlau um das jähr 149;. gebohren. Er wurde,nachdem er zu Breßlau, Schweidnitz und Cracau docixet, 8e-ererurius zu Thoren, und hernach zu Breßlau, woselbst er zueinführung der Lutherischen religion nicht wenig beygetragen,und an. 1527. den jul. gestorben. Man hat von ihm un-terschiedliche getichte, wie auch dlotas aä Llsuäii ktolsmTisssbulg« Leogruxkic-ls Lc.

Corvinus, (Matthias) siehe Matthias.

Eorvinus, (Valerius) stehe Valerius.

* Eorvinus, (Anton.) ein IKeologub, gebohren zu Mar-purg, oder, wie andere meynen, zu Hannover, begab sich, nach-dem er die studien in Dachsen getrieben, in den Mönchs-or-den, und hielt sich einige jähre in den klöstern Riddagshau-sen und Loccum auf, weil er sich aber der lehre Lutheri ge-neigt bezeugte, wurde er aus demselben an. gestossen.Darauf, als er sich vermuthlich einige zeit zu Wittenberg auf-gehalten, fieng er an unter dem Landgrafen von Hessen,Philipps, zu reformiren, und wurde, als er damit zu stän-de, an. 1528. nach Goslar zum Prediger beruffen. Als er aberdaselbst kein gehör fand, berief ihn der Landgraf Philipp an.

nach Witzenhausen, und schickte ihn an. i;;6. nachMünster, mit den Häuptern der Wiedertäufern eine Unter-redung zu halten. An. 15;?. gieng er nach Schmalkalden, un-terschrieb die Schmalkaldischen artickul, und wohnte an. i;;9.dem Convent zu Franckfurt bey. Ferner wurde er an. 1540.zum Superintendenten, Inlpeökore und Hekormatore derBraunschweigischen lande beruffen; nahm an. 1542. die kir-chen-vifltation für, kam auch nach Nordheim, und that das stei-nige bey der Hildesheimischen,Lemgoischen und Hamelstchen re-formation, wurde aber an. 1549. wegen der confutation desInterim.-! auf dem Calenberge gefangen gesetzt, an. 1;;;. wie-der losgelassen, und starb an. 1;;;. zu Hannover. Er schriebverschiedene Teutsche und Lateinische Evangelien- und Epistel-postillen ; Wahrhafften Bericht, daß das wort GOttes ohnestchwärmerey zu Goslar und Braunschweig gepredigt; vissgU3teini8 expeäiat, strslmi opinionem äs rsklroienäL LoclekLconLorrüs segui? Lxill. äs miserabili änabaptillamm iVlona-Kerienktim Lxsiäia, Basel 1574. Lstsckilmum; Erklärung derPaßion; von der Concilien gemalt und autorität; Bericht, obman ohne Taufe und Abendmahl allein durch den glaubenkönne selig werden; Bericht, wie sich ein Edelmann zu ver-halten; Logokini Lkr^loüomi sbeologi-rm ex eorum li-bri8 äepromptam; äs integro 8aerÄmento Lorpori8 L 8sn-Zuinis Lkriüi; Lorvinum viÄum, csptivom, ocoisum, li-berswm L reäivivum. Man hat auch von ihm LotloguiaIKsoloZiea, Straßburg i;4<2. in 8. Lebens-lauf.

8sxon. XV. p. 448. Kill. Lrunstvic. III. ;Z. pfefflN-

gers hist. des Braunstchw. Lüneb. Haus. III. 12. gu. 2. n. 2.9.x. i7l- 579-

* (storvinus, (Maximus) ein Neapolitaner von grosser ge-

lehrsamkeit , succedirte an. 151». in dem Bischoffthum Jjer-nia, und wurde gleich darauf als Xomius nach Venedig ge-braucht, von dar ihn aber Leo X. zurück berief, und zu fei-nen wichtigsten Verrichtungen mit zog, auch, nachdem er an.1517. dem Lonciiio in dem Lateran deygewohnet, und bey derletzten seßion eine schöne rede, welche in Loncikor. tom. IV.stehet, gehalten, zu seinem dlumio von Neapolis ernennte.Er starb an. 1922. und ließ ausser abgedachter noch andereOrstions8. ImI. savr. tom. VI. x. 402.

(storuncamus, war der erste, welcher zu Rom aus den kls-Keji8 die würde eines kontiüoi8 lVlsximi bekam, wie er dennauch der erste war, so die Römische Rechte öffentlich profitiert

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hat. Er war ein grosser Redner und Rechtsgelehrter, wiedCicero und Seneca seiner Xetxonlorum rühmlich g^e>>Die LorunLLnii, welche bey der Illyrischen Königin Tema ^sandten waren, von derselben aber, ihrer freyen reden Mol"schlagen wurden, mögen unverwandte von unserm ^wer«^,Wesen seyn. lr«rrü«,, in vit. ILr. c.9. LVotir,,, in vit. IVfE ^L'rcer'o, orat. pro äomo. /.r'vrÄi. t'/r». kill. nat. lib. XXXt ' 'Corunna, oder Coruna, eine wohlgebaute stadt inKönigreiche.Gallicien, nebst einem sehr grossen haftn,durch die schlösser St. Antonii und 8. Lruci8 beschützet wnDie Lateinischen scribenten nennen sie Laronium und ssm .cum, andere aber halten sie für der Alten klavium orls-unum. Das daselbst befindliche Bischoffthum gehört unterErtz-Bischoffzu Compostell. An. 1718. hat Philippus v-bevestigungs-wercke dieser stadt sehr verbessern lassen.

(sorvo, oder Luervo, eine von den Azorischen inMdem Ocesno lltlsntico, welche unter allen am meisten s^abend liegt. Sie ist klein, und hat nur 2. kleine dörftr,nen guten Hafen. Einige Leogrspki pflegen ihren kiena-ii-primum durch diese insul zu ziehen, viölion. ^

LeoZmpkie. »,4iH

(storuzzen, nennet man die reuterey der Ungarn, mhalsdenn, wenn dieselbe bey entstandenen innerlichen unruye»der ihren Lands -Herrn die Waffen gebraucht.

* Eoryat, (Thomas) ein söhn Georg« Coryat, der auHand Lateinische getichte, und unter andern velcriptmnes ^xlise, 8coUD <L klikerni-e verfertiget, und an. 1667. aivEnglischer Prediger gestorben ; that eine reise nach Cow'" .nopel, Griechenland, und Ost-Indien, und starb st». 1im dec. zu Surata. Seine reise - beschreibungen,

nach dem grossen Mogol, wie auch seine Griechische und r-

nische briefe sind in Engelland gedruckt worden, ^

cOK^Ii/(Xssk8 . waren Priester der göttin Rtzea LCybele in der insul Creta, welche sich nebst den Lmsubu->ungeberdig und gantz unsinnig anstellten, indem sie einendigen ochsen mit den zähnen zerrissen, sich selbst an dem ga>leibe mit Messern und Pfriemen sehr zerschnitten und stach^.Mder stadt und Wäldern herum liefen, mit cymbcln und pau ^ein groß gethöne machten, und die leuthe um eine gaasprachen. Nach Strabonis bericht wurde mit diesemdie leib-wache der ersten Phrygischen Könige benennet, uns"fet Cherub in der Phönicifchen spräche so viel als stadt. ^ K

sä Mnuc. kelicem x. 17z. LaM-e, äs cymbulis r.

14. kko/ac. lib. X-

»re,, m^tkolo^. lib. IX. o. 7. ,

* liXTIIIIKI. eine tiefe und weiteauf dem berge Parnasso, in welcher allenthalben viele w». ^

bäche Herfür brachen, und sonderen geglaubetwurde,

von dem Pan, und gewissen Nymphen, welche daherhiessen, bewohnet wurde , daher man sie auch vor heuKLX. 6. ;r. , li. ^

, Tkeb. VII. 46. , Hut. V. -

orb. out. II. iz. §. 170.

* Lorycus, eine stadt in Cilicien, ward unter denschen Kaysern bekannt wegen dreyer grossen fteyheiten, wc>hatte. Das erste war, daß diese stadt ein freyhof für dl^yte,linge gewesen, die sich dahin geflüchtet haben. Das

daß sich dasige einwohner nach ihren eigenen und alt-HE,ten gesctzen regieren liessen. Das dritte, daß, da es erm Ei-genen Hafen hatte, die Kayser gewöhnlich dorten eine sto, ^l,terhielten : welches alles man aus Medaillen ersehen ran IMa-che zu der Kayser Valeriam und Gaüieni zeiten sind 2gen worden. Aus den nemlichen nummi8 kan aum < Mwerden, daß in dieser stadt das Hochzeit-fest Prosermn A,-Pluton auf sehr prächtige weise ist gefeyert worden, ^lius Pollux zu verstehen giebt, welcher das wortalso erkläret. Doch ist nach anderer meynung wavrw^^ckcher, daß es Bacchi Hochzeit gewesen, die zu Corycus m jst.worden, dieweil Bacchus auf ihren nummis auSgeo^^^nEtliche der neuern scribenten halten dafür, das heu«»*sey das alte Corycus gewesen. -«-inin^

cOK^IIMN, war bey dem Römischen ftaE , Meine gewisse art den köpf umzubinden, von corEkrantz von epheu, weil es fast dergleichen gestalt y»»

Corzana, eine Spanische Grafschafft dem haust

a gehörig. Didacus von Mendoza ward an. /SS-" p^liei»Philipp IV. zum ersten Grafen von Corzana erklärt, u'von Maria Ruitz äs Vergara Stephanum, der mn^ - po>>einer schweiter Didaci Gomez von Sandoval, He yLerma, Didacum Uffado von Mendoza und Sandova-z M-welcher an. 1712. auf dem Utrechtifchen ftledens-con^serlicher Gesandter gewesen, und an. 1720. zu « AoMlicher und Spanischer geheimer Rath gestorben. ^mersberg, cab. Aeuesi. com. II. , „xbst eiaea

* Corzin, oder Corczin, Corezin, MEAren/Aschlöffe in der Woywodschafft Sendomw rn Kftm L v»fluß Vislock, mit lauter Morästen umgeben.

holtz erbauet, und die Haupt-stadt von ernemdistrict.

Corzola, siehe Courzola.

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