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We begierd zu reisen. Diese nun zu erfüllen, that er eineM durch Italien, Franckreich, Teutschland, Engelland; fer-"kr tu Dalmatien , Griechenland und Syrien. Er hat her-gegeben : Itinersrium Hierosolymitsnuin L 8^riLLUm,'«4. Antw. 1619. welches buch von vielen gerühmet, auch«vU Schelhorn unter die raren gezehlet wird. Übrigens hatL»ch viel zu Venedig aufgehalten, allwo man findet , daß erW von an. 1598. bis 1601. und vielleicht länger aufgehaltenM Erycius Puteanus hat auch verschiedene briefe dahin anM abgelassen. 8cde/z>or». gmoen. litter. tom. V. LVr/p."»«««r Irgsecl. eruäit.
Cotrasko, oder Codrosco, ein wohl verpallisadirter Tür-?hcher flecken von 500. Häusern in Bosnien, nebst einem beve-Men thurn, wurde an. r?r6. von den Kayserlichen erobert und"Abrannt.
Cotswold, ein fruchtbares gebürge in der Englischen pro-«lNtz Merica, in der Grafschafft Glocester.
-.Cotta. Diese familie war ein äst von dem Aurelischen ge-Ulecht, und stund in grossem ansehen in Rom. L. AureltuSMg war ä. II. 679. L. N. ,909. L. L. 75. Bürgermeister , und?Me sich dadurch bekannt, daß er ein gesetz machte, vermittelst«essen die öffentliche geeichte, welche einige,ahr vorher durch ein
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«eietz des Sulla den Römischen Rathsherren allein waren auf-x^eagen worden, unter die vornehmste Oräines ober Stän-xs hlnsühro sollten getheilet werden, nemlich die Rathsherren,^.Römischen Ritter, und die sogenannten Tribunos Lrsrlos,velche die reichste und ansehnlichste unter dem übrigen volcke wa-dergestalt daß aus jedem dieser Stände ein dritter theil,.7 Richter zu jedem vorkommenden gericht durchs loos geweh-wurde; dessen bruder M. Aurelius Cotta wurde von Mithri-dn» Asten geschlagen , als er aus unzeitiger ehrsucht dem kriegr,.°Ankunft Lucuüi ein end zu machen vermeynte, und sich mitkAenl Könige in ein gefecht einließe. Der dritte bruder CajusM war zu Ciceronis reiten ein tiefsinniger und doch darbey„.Etlicher Redner. Lucius Aurunculejus Cotta, mit gleichemZahmen, aber auS einem gemeinen bürgerlichen geschlccht,U« ein Römischer Capitain , welcher unter Cäsare in Gallienlochte, der ihm und Titurio Sabino das commando über einegab, welche er in das Lütticher-land schickte. Kaum hat-y," ne ihr lager aufgeschlagen, so kam Ambiorix mit einer armerUMer, sie anzugreiffen; da er aber den Vortheil nicht vor sichliiA' den er anzutreffen verhofft hatte, gab er vor, wie er ver-k «lnien, daß alle Gallier wider die Romer sich empöret hät-kx' und die Teutschen innerhalb 2. tagen ankommen würden;
«ch wo sie noch in zeiten freywillig abziehen wollten, wäre erb°W ste unbeschädigt bis zu der nächsten iegion winter-lager zubin, s Diesem falschen gerächte und versprechen glaubte Sa-wj."° / ungeachtet Aurunculejus darwider war, und zog alsogj.7, lernen trsuppen des folgenden morgens hinweg. Darauflvgxßen die Gallier auf sie los, und schlugen sie auf dem Marsche,Aurunculejus Cotta sein leben etnbussen muste. Diesesä. tt. 700. ll. N. ;9;o. ä. L. 54. Man findet in densich ? Lonkulsribus und alten sutkoribus noch mehr Lottos, sor., ^««fittnt gemacht. Letr'op. lib. VI. lib. II.
z§' 2 - in Lruta.,/«/. In bello Lall. lib. V. c. 24. <Lüb. VI. ep. lib. XLIII. *
H ' (Catellianus) ist wegen feiner schrift bekannt, indemIlyx ^obolis sä Gestüts Neäiolsnsntts. einen tractat äe ^Ltis,zusammen gerafftes werck, nahmens Nemorsbilis,Klassen. La^/s.
tiqss/^ta, (Johannes) war in einem städtgen an der EtschVerona von geringen eitern gebohren. Er begriff dietitsch' und machte sich durch seine Poesien bekannt. Er do->>»tz Mge zeit zu Lodi, hernach begab er sich zu dem Ponranoivea-^chpolis, und endlich kam er nach Venedig, woselbst erAber"'«lner geschicklichkeit einige bedienungen erhielt. Als er1 509. von den Franzosen gefangen worden , welche diein der schlachr bey Ghierra ä'Adda geschlagen hatten,«vy ein theil seiner schriften. Jedoch kam er wieder da-huiffe des Venetianischen Generals Bartholomäi^liu^.welcher sein Patron war, und der ihn an den PapstAr, 7 .»ach Viterbo schickte, wostlbst er ums jähr 1510.behex »m 28. jähre seines alters, an einem pestilentziallschenWorden. Man hat von ihm Lpigrommow und Orotio-lllyul chorographie aber und seine noten über den Pli-«sp..'wo verlohren gegangen. /«E, in elog. äoät. vir.äs inksl. literot. <8:c.
" lhr/«^b8iVlv8. war ein spiel, welches die ästen GriechenA hvlk iFA«ker>en aus folgende art vornahmen: Man machteKe»Nacss erde vest, auf solchem war oben em quer-holtz an-xAtze ^'Welches sich wie eine waage bewegte; an diesem quer.dünnen2- Waagschalen,und unter jeder ein gefaß mst Wasser,Anehm °'n meßmgen bild stund. Wenn sie nun dieses sprelwerck«A ^ wollten, traten sie eine ecke davon weg, und gössenNalen . den sie in ihrem glase hatten, in die gedachten waag.Neu. sie an die meßingne bilder mit einigem klängeÄks v^er nun den wein alle hinein bringen konnte , so daßt, bey ang v gegossen war, der hatte gewonnen; wer aber etwas^>erspMooer wenn das bild keinen klang von sich gab,der hat-ä Pan findet auch, daß die Romer dergleichen gehabt.^loäiz Örses. ?otte^«,,LrckXvI. Lrsrc. IV. 20. ö«/e».F/°nviv. III. 21. 11 b. VLXXXIV. VLXXXV.
//. Theil.
* Lottä, ( Lazar. Augustinus) ein gelehrter Jtalianer, waraus Ameno in der Oioeces von Novara gebürtig, und gab zuMayland einen Advocaten ab, woselbst er auch den letzten mertzan. 1719. das zeitliche gesegnet. Man hat von ihm verschiede-ne schriften, als da sind : üluleo dlovarels ; Xovsria lud Tri-bu LIimäia ; ingleichen einen Lommsntsrium über des Domi-nici Macanci ftslcriprionsm I.gLUS Verbani , locorumgus sä-jLLSQtium; und andere mehr. leat. tom. VIII.
LOHIL , ist ein nähme, welchen die Alten dem-
jenigen theile der Alpen - geburge gaben, welches den berg Viso,den sogenannten hals des creutzes, den berg Genevre und denberg Cenis, desgleichen aufder Italiänischen feite die thäler Lu-cerna und Perouse in sich begreift. Hierdurch wird das Dau-phins von Piemont abgesondert, und verstehet man alles darun-ter , was von dem berge Viso an südwärts, allwo die LIpes Lor-tix anfangen, bis an den berg Cems nordwärts gehet, allwo diesogenannten Llpes Lrajse ihren ansang nehmen. Dieser nähmekommt her von Cottius, welcher ein Konlg m dieser landschafftwar. Sein Königreich begreift 12. stadte m sich, deren jeglichedie Haupt-stadt von einer kleinen provintz war. Die stadt Susawar die vornehmste unter allen. Als Augustus sich bemühete,diesen König unter sich zu bringen, solches aber nicht bewerck-stelligen konnte, nahm er ihn mit unter die zahl der Mieten auf.Suetonius gedencket auch eines Cottii, der König in diesem lan-de gewesen, in dem leben Tiberii csx>.wie auch im leben Ne-ronis c-ip. 18- üb. III. cap. ro. lib. IV. T'acir.
Lo.
Totton, (Petrus) ein berühmter Jesuit und Beicht-vatterder Könige in Franckreich Henrici IV. und Ludovici XIII. waraus der provintz Forest, und wurde zu Neronde an der Loire den7. mertz an. 1564. gebohren. Er soll zu Roanne einen kr-ecepto-rem gehabt haben, welcher der religion der Reformirten zuge.than war, welches er aber gemercket, und von seinen eltern einenandern lehrmeister verlanget. Er studirte hierauf die Philoso-phie zu Paris, und die Rechtsgelehrsamkeit zu Bourges, giengferner nach Turin, woselbst er mit einigen Jesuiten bekannt wur-de , und sich endlich entschloß, auch wider seiner eltern willen indie Societät IEsu zu treten; welches auch zu Arona, einer stadtin dem Maylandischen, an. 158;. im septembr. geschahe. Nach-dem er sein Novitiat vollendet hatte, studirte er die Philosophiezu Mayland, und die Theologie zu Rom unter dem Nicolao Bo-badilla, der einer von dm ersten Socüs des Jgnatii Lojolä war.Dieser soll ihm vorher verkündiget haben, daß er ein grosser mannwerden würde. Unterdessen, nachdem er ein jähr zu Rom zuge-bracht , schickten ihn seine Tuperiorss nach Franckreich, da er indem Lyonischen Lollegio seine Theologie absolvirte. Man ver-ordnete ihn auch, nachdem er war Priester worden, die fastenzu predigen, welches er mit solchem vergnügen seiner Societätverrichtete, daß er noch ferner zu dergleichen gebraucht wurde.Hierdurch nun machte er sich so bekannt, daß, nachdem der Kö-nig Henncus IV. sich entschlossen, die Jesuiten wiederum inFranckreich zu lassen, er diesen Cotton zu seinem Beicht-vatter er-wehlete, sich auch seiner in allerhand wichtigen geschafften, son-derlich welche die religion betrafen, bedienest. Man sagt, daßer ihm auch das Ertz-Bißthum Arles und einen Cardinals - Hutversprochen, so aber Cotton nicht annehmen wollen. Im übn,gen litte sein ansehen an. 1604. einen grossen stoß, durch die selt-same cnriosität und übel ^gegründetes vertrauen auf des bösengeistes antworten; indem er eine ziemliche anzahl fragen auf-setzte , um solche einer gewissen Hadriane äu Frsne vorzutragen,nachdem er den in ihro vermeyntlich wohnenden unreinen geistwurde beschworen haben. Zu allem Unglück ließ er den zettulin einem zu den beschwörungen dienlichen buch, welches er voneinem bekannten freunde zu solchem ende zeichnet hatte. Durchdiesen kam derselbige in mehrere, und letztlich indes MarquiSvon Rhosny Hände, welcher ihn dem Könige selbst vorwiese; wo-durch bey etlichen grosses gespott, bey andern sehr ernstliche undverdrießliche Mißbilligung dieser that erfolgte. Doch weil Hen-ricus des k. Cotton immer nöthig zu haben glaubte, änderte erseine gnade gegen demselben nicht, vertrauere ihm sogar die un-terrichtung seines Printzens Ludovici XIII. mit an, welchemamte er noch ferner vorstund, nachdem der König Henricus IV.an. 1610. war ermordet worden; wie denn auch Ludovicus XIII.ihn zu setnemBeicht-vatter erwehlete.Allein an.i6i7.beqab er sichweg vom Hofe, und retirirte sich in das Profeß - Haus seiner So-cietät zu Lyon , wurde an. 1621. KeKor des Lollegii zu Bour-deaux, und an. 162z. Provincial in der provintz Guienne, undda er seine zeit in dieser station vollendet hatte, wurde ihm ebendiese würde in der provintz Isis äs krsncs an. 1626. aufgetra-gen. Weil aber zu derselbigen zeit das Parlement zu Paris eingar scharfes decret wider die Societät der Jesuiten heraus gab,und der k. Cotton solches auf keinerley weise verhindern konntebekümmerte er sich dergestalt darüber, daß er noch m demselbi-gen jähre den 19. mertz starb. Man hat von ihm unterschiede-ne schriften: als äu 8acnkc:s äs 1 s Nette; Leneve ttlssisire'1s keckute äs Leneve klsgisire; I'Inttitution Lstkolioue - äsr8ermon8 ; Lc. 7 ^»,«, Iik. LXXXII. bibl. lcript.
8. ss äs lcript. l-ec. X VII. > vie äu
k. Lotwn. <Lc. *
* Cotton, (Robertus) war zu Denton in der Enqelländi«sehen Grafschafft Huntington den 22. jan. an. 157a. aus einemansehnlichen gefchlecht gebohren. Er stammest von Wilhelms
Ii ii » von