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von Cotun her, -essen söhn Simon zu Eduardi I. zeiten gelebt.Sein vatter, Thomas, schickte ihn bald auf dre Universitätnach Cambridge, woselbst er in das LolleZium irinicssss aufge-nommen ward, und sich mit ungemeinem fleiß auf die wissen-schafften legte. Besonders aber hatte er in seiner frühen jugendan Untersuchung der alterthummer von Engelland ein sehrgrosses belieben: weshalben er da er vernommen, daß zu Lon-den, auf Veranstaltung des berühmten Wilhelmi Camdeni, ei-nige gelehrte leuthe in gleicher absicht in eine gesellschafft unterdem nahmen der Societsris flriticzusriorum zusammen getreten,sich dahin verfüget, und als ein Mitglied von derfelben angege-ben. Zu gleicher zeit geschahe es, daß er sich die gunst undfreundschafft der vornehmsten und gelehrtesten leuthe, beson-ders aber des gedachten Cambdeni erwarb, der ihn auch an.1599. als geführten der reise durch gantz Engelland mit sichnahm, die er, um die daselbst noch übrig seyende Römische al-terthümmer aufzusuchen, und zu beschreiben, angestellet hatte.Indessen wuchs der rühm der geschicklichkeit und erfahrung desCottons in dergleichen dingen dergestalt, daß auch selbst dieKönigin Elisabeth und viele Grosse des Reichs sich seiner erläu-terung bedienten, wo etwa was vorgefallen war, welches ausdieser wissenschafft sein licht haben muste. Ihr Nachfolger Ia-cobus I. erwiese ihm gleichfalls viele gnade, da er ihn an. i üv;.zum Ritter, und an. r6i i. zum Baronet machte. Bey Jaco-bi Printzen, Henrico, war Cotton nicht weniger wohl gelitten.Unter Caroli I. regierung ward er öfters als ein mitglied in dasUnter - Parlement gezogen; und that diesem Könige in unter-such «und Vertheidigung seiner Vorrechte aus den Reichs - ge-sehen und gewohnheiten des alterthums, davon er unterschiede-nes auf dessen verlangen zu papier gebracht, grosse dienste. Aus-ser diesem lebte er in dem privat-stande, und starb endlich den 6.may an. i6;i. zu Westmünster. Seine schriften hat Jacob Ho-wel an. i6;r. zu Londen zusammen drucken lassen: ThomasSmith aber das leben des Cottons in einer besondern schriftaufgezeichnet, welche denen Vicis L. krvpkü einverleibet ist.Dieses Roberti söhn Thomas zeugete Iohannem, der sich un-ter Caroli II. regierung allemal als einen eifrigen anhänger derKöniglichen partey erwiesen , und Iohannem verlassen, dessenrucket Johannes an. 1729. gelebt. rnm. I.
* Cotton, (Henricusl Bischofs zu Salisbury in Engelland,
war ein söhn Richardi Cottoni, Ritters und Königs EduardiVI. geheimen Raths. Er wurde zu Oxford in dem Magdalener-eolle§io erzogen, wurde darauf Sacellan bey der Königin Eli-sabeth , und gelangte an. 1598. zum obigen Bißthum, welcheser bis an. 162;. verwaltet, da er den 7. may näher 70. jähr altfein leben beschlossen. äs Lpils. üngl. ?. I. p. 4.
* Cottonia, (Anna) eine alteEnqelländischeQuäckerin,hat sich zu Boston in Neu - Enqelland niedergelassen , und da-selbst ihre lehre auszubreiten gesucht; allein sie wurde durch denMagistrat daselbst davon abgehalten ; daher kehrte sie nachCambridge, um daselbst ihr heil zu versuchen, allwo sie aberals eine Verführerin des volcks gestäupet, und in eine einöbe ver-bannet ward. Und weil sie wieder zurücke kommen war, sowurde dieser s<ttus noch einmal an ihr wiederholet. bitt.(^uslrerisns, lib. II. p. 424.
Cottus, (Carolus) ein Sicilianer von geburt, hat zu aus-gang des XII. fg-culi gelebt, und Placentinum in der Rechtsge-lehrfamkeit zu seinem lehrmeister gehabt. Man weiß sonstennichts von ihm, ausser daß er einen Lommentsrium über dieI.ombsräsm geschrieben. , in prs:f. sä lib. I. Lomment., in prolegom. sä Loää. I>I>. sntiqnsruin.
* (fottus , einer von den riefen, so des Jovis partey wi-
der die Tirsnes mithielt, und nachdem solche in den Tartarumgefangen gelegt worden, sie auch nebst dem Cyge und Briareobewachen half, indem sie alle drey auch ihre Wohnung daselbsthatten. TbeoZ. 714. Er soll aber eigentlich nichts mehrals den wind bedeuten, so fern er mit gemalt auf die erde flös-set , und also den nahmen von LsV?-« haben. 8ckol. sä He-ttoä. 1. c. spuä tto//.' Pbeol. Asnr. III. 2. daß er aber mit lei-nen beyden venannten consorten demJovi beygestanden, wirdgedeutet, daß er ein wind sey, so den Himmel heiter mache, daseine gegner winde sind , welche ihn trüben , daher denn auchihr krieg mit einander gelichtet worden, , I. c.
* Cotuatus und ssonetodunus, zwey Fürsten oder Heer-führer der Carnuten, machten um fl. II. 702. bey dem allge-meinen aufstande der wider Cäsarem zusammen verschworenenGallier den ansang zu den feindseligkeiten; mmassen sie zu Ge-nabum einige Römische kauffeuthe unversehens überfielen, die-selben ausplünderten, und darnieder hieben , dadurch sie dieArverner und andre benachbarte völcker zu gleicher nachfolgereihten. , äs bsll. 6sll. VII. 2. Von Bünaus Teut-sche Reichs - Historie, k. I. lib. III. §. 9. p- 72;.
* ssotyacium, oder Cotyaium , vor zeiten eine stadt inPhrygia Lpi^ews, an der grentze von Bithynien in Klein-Asten. , XII. p. 86;.
bitt. nst. v. Bey dem Eustathio in Dionysio 810. heißtes unrecht Cvtkyevwn. Sie heißt jetzo Cute, oder Chutaye,Chioutaye , und ist eine der besten stadte dieses lands und dierestdentz eines Beglerbegs. Vor zeiten ist auch ein Bißthum dagewesen. , bist. eLsl. IV. 28. , not. orb. sn-
tig. III. 4. §. Z-.
cot cou
* OOHTIM, ist ein beynahme des AesculaB, nA
welchem ihm Hercules einen tempel in Laconia an demta erbauete, da er von des Hippocoontis söhnen in 'oder in die hüft bleßiret, allein hieselbst wieder geheilet worwar. III. 19. f^nc. VII. s>. 2;8- ,
* Cotylus, ein kleiner berg in Klein - Phrygien, in '
lien, auf welchem die drey flüsse Granicus, Aefapus undmander entspringen. .
* (fotyora, oderLotyorum, ein städtgen in dem eis -lich sogenannten Natvlien, an der feite des Schwachen n>e .zwischen Samastro und dem Capo Pasiüo.
L^ri V. p. 209. , XIV. ;2.-z.
4. not. orb. snt. III- 8- ,
Cotys oder Cotytto, eine göttin der Unzucht, welche zu
rinrh, in der insul Chio und in Thracien einen tempel «vI,darinn allerhand bosheit ungescheul getrieben ward. Ihr'so man des nachts mit lauter unfläterey begieng, hieß
, inifc. c. ro. , äs lettis 6r-ec.
Cotys, ein König der Thracier, der zu den zelten vv-Ades vatters Alexandri ÜI. gelebt, und 24. jähr regieret hm- - ^ergab sich gantz und gar der Wollust und andern lästern,auch endlich die allerungereimtesten und grausamstengieng. Denn er kam auf die gedancken, daß er sich mit dernerva verheurathen wollte,und ließ alle anstalten zur hochze»chen, auch ein prächtiges zimmer zubereiten. Da nun dme» ^tin nicht erschien, wurde er gantz rasend, und schickte eM« chseinen bedienten nach dem zimmer, um zu sehen, ob sie' ^nicht gekommen; da nun dieser die antwort brachte, datz ermand gesehen, wurde er von ihm getödtet; dergleichen auwandern, der eben diese antwort brachte, widerfuhr. Der or ^den er schickte, wollte der gefahr entgehen, und sagte, dre Sc-hälte seiner lange gewartet, woraufder König eifersüchtig ' ^0de, und diesen gleichfalls tödtete, ja von unten auf mitten ^einander spaltete. Einige berichten, daß er dieses letztereeigenen gemahlin verübt hätte. Endlich wurde Cotys vonPythone und feinem bruder, die den tod ihres vatters r«.^wollten, umgebracht, woraufPython, da er sonst nirgends'' ^war, sich nach Athen begab, und daselbst sehr wohl enE"^,auch mit grossen belohnungen beehret wurde, weil die AM' Aser an diesem Cotys einen gefährlichen feind gehabt hatten-^scheinet, daß dieses eben derjenige Corys ist, dessen auchchus in seinen spoxbrbsAmsribus gedencket. Sein svvss„M^bleptes succedirte ihm, feine tochter aber wurde an den TUrzsi-tes verheurathet. Im übrigen scheinet von diesem Cotys v-Mstammen derjenige, der zu den zeiten des Kaysers August' 2 y^>rhat, dessen Tacitusgedencket, und davon berichtet, v'vKaystr Auqustus zwischen ihm und seinem Vetter Rh^p^Thracien getheilet habe. Weil aber Rhescuporis auch g^'.land des Cotys an sich gezogen hätte, und solches, so la»stgustus lebte, sich nicht unterstehen wollte, fieng er gleichtobe desselben an, wider den Cotys allerhand seindseligkem'^h^znüben. Doch muste er solches einstellen, da der KaE Ahe-rius befahl, daß er sich in der güte vertragen sollte. Al»'" ,
scuporis bediente sich der gelegenheit, als sie zusammen ch.und Cotys bey ihm speisete, daß er denselben bey dem rov' ^ ^men ließ, dabey wollte er dem Kayser Tiberio perfuavn 'hätte es gethan, um einige hinterlistige Nachstellungen oc»zu vermeiden, und als Tiberius befahl , sie sollten bM' , ckRom kommen, tödtete er den Cotys, und ließ ausbrinshätte sich selbst umgebracht. Rhescuporis muste aber ssnach Rom, woselbst die anklage wider ihn formiret,wol seines Reichs als seiner freyheit beraubet wurde. M>>'^ „pcte ihn nach Alexandrien, und weil man vorgab, daß ^^ciesider flucht hätte salviren wollen, wurde er getödtet.wurde darauf zwischen dem söhn des Rhescuporis, MRhömetalces, und dem söhn des Cotys getheilet. Desscheinet auch Cotys geheißen zu haben, und ist vermutYn^Mnige, dessen Tacitus in dem 11. buche seiner »nnshum s.und welchem der Kayser Caligula Klein - Armenien nev>^^ ^theil von Arabien gegeben hat. Sonst erwehnet Tacu»". ^nes andern Cotys, der ein bruder des Mithridatis cBosphoro, gewesen. Plutarchus meldet auch von eme> Dul-der Konig in Paphlagonien, und Livius von einem, vderOdrysergewesen, und Perseo, dem Königewider die Röiner beygestanden. lib. XU-
ci'acro», in vose Lot^s. lib. X. politis. a. i' , c-
in spopktkeg. <L in vits LZssäsi.
feg. lib. XI. c. 9. lib. XII. L. 15. Lr'vi«/ , lib. XI-II-
Covaillier, ein Artzt, siehe Beux.
* (sovar, ein gedoppelt schloß auf einem hohen ^ ,,§he^alter manier bevesttget. Es liegt in Ober - Ungve^^gr Sder grentze von Siebenbürgen und Polen, der stark I
gen osten, am fluß Laposso. . Alt ^ ^
* (sovarruvias, lat. LovsrruvlD, ein flecken M
lien in Spanien, 6. messen von Aranda äs Dhurv- ^
(sovarruvias, (Antonius I ein LsnoniLV- vound bruder des Bisthoffs von Segovia, welchtt»Tridentinische Lonsilium folgte. Er war m alle,' ^ ^ ^
ten, sonderlich in der Rechtsgelehrfamkeit wohl vm> ^letztere er auch zu Salamanca lehrete. H^'E„ chresi ^ I.M'tin dem Rathe von Castilieu, und wurde zu hoher« gM