c o u
und hatte auch manchmal sensen und spiesse,
c7", unv yanc auey mnncyma, ,en,en unv iplepc, dadurchAe feindlichen soldaten niedergemacht werden konnten; da-Ar Oovingrii, die "I,f inlcUl-n waaen äri,t!>n, cls rs vekis.
lib.
auf einem solchen wagen stritten.
II. 22. O« lib. ÄILLLTXIX. ?r-VLXXXV. VTXXXVI.
. Coulan , oder Coulang , ist eine stadt und Königreich inM Indianischen halb - inful diffeit des Ganges, an den kü-von Malabar. Dieses Königreich liegt zwischen dem vonUvchin , und grentzet an dasselbige nordwärts, gleichwie anAtevancor südwärts, hält in der länge fünfzehen oder sechzehenMlen. Die stadt Coulan ist wegen ihrer vortreflichen handel-fhafft sehr ansehnlich , reich und wohl bewohnt gewesen; al-!"n anjetzo ist derselben Hafen von fände dermassen verdorben ,W Gva und Calicut das meiste von ihrer vorigen Handlung ann>h gezogen haben. Die Portugiesen haben ein fort zu CoulanWabt, und verursachet, daß ihrer viel in diesem Reiche denChristlichen glauben angenommen haben. An. ,66i. habenM Holländer Goulang zum andern mal erobert, und wird die-M ort vor den gesundesten von gantz Malabar gehalten, hat,6s schönste wasser und die frischeste tust. üb. II.
jjk>, VI. c. 17.
n, * Coulanger , (Philippus Emanuel äs) gebürtig vonMris, war Oonleiller am Parlement, und hernach an. 1672.Kquetenmeister, und starb den z i. januarir an. 1716. ManAll verschiedene Französische getichte von ihm. Er war einAann von gar sehr angenehmen Umgang, und daher beyAelen Grossen des Hosts , insonderheit bey dem CardinalAn Bouillon wohl gelitten. snlsns cslebres. öibl.
"v Unnales äs 1 a Lorir L äs karis, tom. I.
, Coulant. Die familie Coulant in Berry hat viel berühmteMhe hervorgebracht. Edo, Herr von Coulant, lebte um°as jähr i;?6. und zeugete Gilbertum, Herrn von CoulantUnd Chateauneuf lur Eher, wie auch Ludovicum von Coulant,M an. 142;. Admiral von Franckreich war, und an..1445.Mb. Gilbertus hinterließ Carolum von Coulant, Konigli-Aen Rath und Cämmerer, Groß- Hofmeister des Königs,Gouverneur von Mante und Paris, welcher sich an. 14;?. beyM delagerung von Montereau befand, und sonst viel probens'ner tapferkeit ablegte. Dessen bruder Philippus von Cvu-Mt war Marschall von Franckreich; Carolus von CoulantAlle zwey söhne, Ludovicum und Carolum. Jener war Ko-Aglicher Cammer-Herr und Richter von Berry, von welchemM geschlechte der Herren von Coulant und Breci herstammet.K'estr aber zeugete Bertrandum, einen vatter Francisci, wel-Mr Chateauneuf für Eher an einen von Urfs verkaufte, vonMchein es hernach Claudius äs Laubespine, Lecrewirs ckLtat,"kommen hat.
^Eoulant, (Philippus äs ) Marschall von Franckreich,^geschält von Limosin, Herr von Jalognes, ,Ia Croisette, rc.M dem König Carolo VII. wider die Engellander grosse dien-A / und wurde Marschall von Franckreich in währender belage-'""g der stadt Pontoise an. 1441. Er begleitete den Dauphin,
x 0 er an. 1444. dem Hertzog Sigmund von Oesterreich widerSchweißer zu hülffe zog, und commandirte in der schlacht„ Basel, allwo zwar eine anzahl Schwei-1, aber mit so grossem schaden der Franzo-
l. ^
N St. Jacob unfern Basel, allwo zwar eine anzahl Schwei-fs erschlagen ward, aber mit so grossem schaden der Franzo-M ' daß sie sich nicht getraueten einen fuß breit' weiter in dieschweiß einzudringen. Nach dem rückzug bewiese Coulant' Ah st, unterschiedenen gelegenheiten seine tapferkeit, sonderlichi>6- 14;;. bey wiedereroberung der stadt Chatillon, starb aber6 ld darauf. *
Coulm, (Wilhelmus) andere nennen ihn Coesin oderLversin. Er war von Douay , und Vice-Cantzler des Mal-hM-ordens an. 1480. Unter andern wercken hat er auch dieMgerung Rhodis beschrieben. äs Imx.
A''- bibl. LelgiL-r.
^oulogne, ein Französischer flecken in Gaftogne, in demhMgen Gore, sieben stunden von Toulouse, westwärts. Mansj„"es für die kleine Aquitanische stadt, die ehedessen Co--i,'°Aagum, Cosinomagus, oder Salomacum hiesse. L-m-
, ein nähme, welcher in Persien denje-Edelleuthen gegeben wird , welche an die Gouverneurs
gegebn ivlrv /
tvAAvvmtzen, Vice-Könige und andere hohe Personen verschicktdv^e". Loulom-cka heißt zwar eigentlich em sclave, ,e-!>,/ sind sie keine, sondern nehmen nur diesen titul an, umsivA'Sm, daß sie ihren ^-Herren zu allen diensten ergebenche tz.D'e meisten von ihnen sind vornehmer
Ä LN« -»k ^
, und zu aller-worden. Der
"»«Ä" s-tne G-uvmnmrs Sb-rd-mg-n mussm, Dm-mv ,kösiuÄen sie abgeschickt sind, giebt ihnen bey ihrer ankunft ernhMches kleid, und wenn sie fortreißen, nach ihrer beschaffen-VräsU präsent. Bisweilen bestimmet der Komg den werth desdeMs, welches sein LoMom-Lka empfangen soll, da denn^ berablet wird, und noch dnrzu nach seinen
Hofe hat, beschencket
, A' Wuß. voiags äs Lerfe.
6»d^ulon, (Albertusvon) Rußischer General-Lieutenantder- Eommendant zu Wiborg, war an. 1667. den 13»
c 0 u 9 Zi
febr. zu Albrga in Languedoc gebohren. Er wurde an. isgr.unter die Cadets von Franckreich aufgenommen , und erhieltunter denselben an. ,684. die stelle eines Lieutenants, woraufer bey dem Hertzog von Luxembourg Adjutant, -und nicht langhernach Ober-Ingenieur ward. An. 1636. fand er sich genö-thiget, der religion wegen sein vatterland mit dem rücken anzu«sehen, und nach Engelland zu flüchten,von dar er sich nach der zeitin Polen wendete, woselbst jh„ Augustus II. zum Ingenieur-Major, an. 1706. aber zum Oberst-Lieutenant und C-ommen-danten zu Cracau erklärte. Hierauftrat er, mit seines Königsgenehmhaltung, als Ingenieur-Oberster, in Rußische dienste,und legte an. 1708. in dem treffen bey Mohilow besondere ehre'ein. An. 1710. half er Reval belagern, und gieng so dannmit dem Czaar nach Teutschland, allwo er nachgehends Stet-tin , Wismar und Tönningen zur übergäbe zwingen half.An. 1721. wurde er General-Major, an. 1727. General-Lieu-tenant und Ober - vireüor von dem Ingenieur - corpo und derartillerie , und an. 17 ;r. Ritter des ordens St. AlexanderNewsky, wie auch Ober - Eommendant der provintz Wiborgund Oberster über das Wiborgische Infanterie - regiment. Erstarb endlich an. 17; 5. im nov. und wurde den i;. dec. zu Wi-vorg in der Schwedischen kirche beerdiget. L-»
Coulour, ein flecken in dem Königreiche Golconda, welchersieben tag-reise von der stadt Golconda entfernet ist , und disteitdes meer-busens von Bengala lieget. Nahe bey diesem flecke»ist eine diamant - grübe, welche in der Persianifchen spräche diegrübe von Coulour,und von den einwohnen, die grübe von Ganigenennet wird. Ein armer mann entdeckte dieselbige vor ohn.gefehr ,6o. jähren ; denn als er ein klein stücklem landes um-grub , fand er einen diamant, welcher über 2;. carats wug,und den er in Golconda verkaufte. Hierauf breitete sich dasgerächte davon über das gantze land aus, und einige Nach-barn liessen gleich in dem besagten acker graben, da sie dennauch eine grosse menge diamante funden, darunter etliche über4?. carats wugen. Unter andern fand man auch einen, wel-cher, da er noch roh und »«geschnitten war, 8°o. carats, undnachdem er ausgearbeitet worden , noch 280. wug, womitMirgimola, des grossen Moguls in Indien Aureng-Zeb Staats.Münster, seinen Kayser beschenckte. Die arbeits - leuthe allhierbringen alle erde, die sie aufgraben, an einen nahe dabey gele-genen ort, da sie denn selbige zwey oder dreymal naß mache»und waschen, in der sonne wieder trocknen und schwingen; dar.ausbreiten sie solche über den acker aus, schlagen sie klein, sie-ben sie abermal, streuen sie wiederum gantz dünne umher, undsuchen also von einem ende bis zum andern, ob sie diamantedarinnen finden. Tavermers Indianische reift.
Covola, oder Covolo, ist ein schloß in der Tarviftr-Marck,an dem fluß Brenta, wo das Vicentinische, das Tridentinische,und die landschafft Feltri an einander stossen. Es liegt aufder spitze eines berges, welcher von allen feiten so hoch und sojähe ist, daß man alles mit rollen hinauf ziehen und herunterlassen muß.
Souper, siehe Cowper.
* Couplet , (Claudius Antonius) ein Mtstematicu?, warzu Paris den 20. apr. an. 1642. gebohren. Er studirte anfäng-lich die Rechtsgelehrsamkeit, war auch eine zeitlang Advocat,legte sich aber nach der Hand mit allem eiftr aufdie Mathema.tic, und bekam um das jähr 1667. eine stelle in der Academieder wissenschafften , da er denn auch die aufsicht über derenMaschinen , und zugleich auf dem Obfervswrio seine Wohnungbekam. Nach diesem kaufte er sich an. 1670. von Dir. Buhotdie bedienung eines MsrKsmiMLi bey der grossen Lcurie , undmachte sich folgends vornemlich durch seine geschicklichkeit imniveliren bekannt, wie er denn auch unter vielen andern diestadt Caulanges 1 a Vineuse in Bourgogne, die bisher wegenmangels am wasser fast gantz verheeret und verlassen gewesen,mit gnugsamen wasser versähe, und dadurch in derselben sogrosse freude verursachte, daß man deswegen das Te veumlau-äamus daselbst gesungen, und ihm zu ehren eine besondere in-scription aufgerichtet. Im übrigen war er auch Schatzmeisterbey der vorbemeldten Academie, und starb den 2;. jul. an. 1722./'o-rrcM//?, bill. äs käcsclem. cles lsiences.
(sourvon, (Marqms äs) war zu Chateauneuf in Nieder«Dauphins von sehr geringen eitern gebohren, die ihn wegenseines guten Verstandes in die schule schickten. Er aber hattemehr lust zum kriege, und weil ihm seine eitern darin,, nichtfugen wollten, schwätzte er durch einen falschen in seines vattersnahmen geschriebenen brief einem gewissen kaufmann gelb ab,davor er sich kleider und gewehr kaufte, nahm seinem brudeeein pferd , und gieng als Volontair nach der armee in die Nie-derlande. Da aber kurtz hierauf friede ward, wollte er nachSpanien gehen, ward aber in den Pyrenäischen gebürgen vonräubern ausgezogen. Ein Französischer emsiedler streckte ihmzwar geld zur heimreise vor, er verfiel aber wieder unter einepartey nuquelets , und wie er ihnen nicht entgehen konnte, ent-schloß er sich m ihre,gesellschafft zu begeben, bis er geleqenheit zuentwlschm finden mochte, wie es ihm denn auch endlich aelung,daß er nach Perplgnan entrann. Hierauf war er zwey jähr beyeinem vornehmen Herrn in Burgund in diensten, und als er sichin denselben 200. Pistolen erworben, legte er dieselbigen mit ei-nem Capitam, der zu Marseille einen caper ausrüstete, dabey er soglücklich war, daß einmal von einem raube 1°°--°. Pfund auf sei-
Jl,i 4 nen