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Als eine» kurtzen begriff der Indischen Historie; einen tractakwlder Ludvvici äs Urreta relativ» von Aethiopien, rc. L»r«.^ ässo. polit. bikl. Kilp. Ls.
Eoutras, eine kleine stadt in Guienne, nahe bey den»tentzen von Perigord, an dem orte, da die beyden flüsse DrouneUer Drougne und Jsle zusammen kommen, ist wegen derWacht berühmt, welche Henricus IV. als er noch König vonätavarra war, daselbst den 20. octobr. an. i;8?. in welcher derHertzog von Ioyeuse, General der Königlichen armee, getödtetwurde.
* Louture, (Johannes Baptist«) ein Professor Umnsnio-zu Paris, welcher sich durch seine seltene gelehrsamkeit undWmliche Verdienste bey seinen lands-leuthen sehr hervor ge-tyan. Von seiner geburt und ersten lebens-jahren weiß man!!>chts gewisses anzugeben. Er selbst hat öfters sowol öffent-«ch in den verschiedenen Lollsgäs, worinnen er gelehret,W auch in unzehlich vielen Häusern vorgegeben, daß er auf der>ee nicht weit von Cadix während eines starcken sturms geboh-ken, auch ungefehr im sechsten jähre feines alters, auf anstif-tn seiner widerwärtigen stief-mutter, in seines vatters abwe-nuheit heimlich nach America geführet, und in Canada verlas-en , nach diesem aber dennoch wunderbarer weise wiederum zu-rück gebracht, und seinem vatter zugestellet worden. Es ist aber^uch nicht zu vergessen , daß diese umstände, welchen er nochMir andere beyzufügen pffegte, mit den schriftlichen berichten,er theils bey annehmung der NsMer-würde, theils beyWer Priesterlichen ordination von sich gestellet, und davon derseihst von seiner eigens« Hand annoch vorhanden ist , gar«lcht zusammen reimen. Denn hierinn behauptet er im gegen-weil, daß er bey Langrune, in der viaross von Bayeux, den*1. nov. an. 1651. von Aegidio Couture, einem Matrosen«nd dessen ersten eheweibe, Guillemette Meriel, gebohren,Und drey tage hernach getaufet worden; wiewol er, weil manfamals keine ordentliche kirchen-register an diesem orte zu hal-tn pflegen, seinen tauf-schein nie bekommen können. Dieses istUwjß, daß er bey mehrern jähren anfänglich im Lollegio der^ssuiten, nachher» aber auf der Universität Caen studiret, unduuda den MsMoi-titul angenommen ; ingleichen, daß er hier-auf bey dem Herrn von Luc, einem Edelmann in der nachbar-lchafft von Caen, einen krTcepwiem seiner Ander abgegeben,u.nd sodann nach Vernon als Professor LloguemiX des neu-er-ftchteten LoUeZü beruften worden. Nicht lange hernach ge-fugte er zur kroketHone Llogusntise in dem Lollegio äe IsMarche zu Paris, und ward nach einiger zeit, dieweil er aus^ Normandie gebürtig war, gleichsam von rechts wegen, je-auch mit vielen vortheilhafften bedingungen, an das Lol-' 8mm Harcourt verlanget, wobey denn diese beyden Lollsgis'nn einander in grossen streit aeriethen, der sich auch nicht eherMgte, als bis die Universität zu seiner grossen ehre sich insWtel schlug, und ihm selbst ihr Rectorat auftrug. HiernächstMM er auch noch die proksssionsm LloquentiX in dem Kö-Muchen Lollegio, wurde ferner an. 1701. ein Mitglied derAkademie äe8 Inloriptions, ingleichen Königlicher Bücher-Lsn-sW und starb endlich den 16. aug. an. 1728. in dem 77. jährjMs alters. Seine vielen amts-geschäffte, welche er mit son-.crvarem rühm verwaltet, und seine sonderlich im alter fastsandige kopf-schmertzen haben ihn verhindert, daß er keinewercke ausarbeiten können: Hingegen hat er einige kleine'Elften, als: äs« kstes äe8 snoiell8 ssomsinb; äs 1 a ViePNvee cles ssomains ; äe8 Leremonie8 äs Is sseligion , xour^-Wsllez on s eu recours s ls Oidkaturs, und andere mehr ,j>? Ulan in den lVIsmoire8 äs PLcaä. äe8 Inssriptions antrift,druck gegeben. Äffiosse ste , tom.
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x?.. .Eouvin , oder Couvain, eine stadt in dem Ertz-StiftjzVch, eine meile von Marienburg an einem Keimn fluß,genannt, zwischen der Sambre und Maas ansrentzen von Hennegau, unter welche Grafen sie ehedem, aber an. 1090. von denselben an den Bischofs zu Lut-W verkauft worden.
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iy r Eouvoyon, war der erste Abt zu Redonm Bretagne,blan^u IX. Lculo , war der söhn eines Bretannffchen Edel-üu ^^ssdnon genannt. Er studirte zu Vannes, wo er auchheiligen orden auferzogen , und dieser Arche zum Lrcä,-gegeben worden. Er gab aber tuest stelle bald auf, undUte der welt gäntzlich ab , verfügte sich m die emode zuex h.B/ baute allda ein kloster, und erhielte die Unkosten, solaNUen haben muste, von einem reichen Edelmann desfetzig Ratwil genannt. Couvoyon wurde ^ar m dn pos.Mr".dieses landes etwas beunruhiget , dessen ungeachtetselbes behebt fort, sein kloster aufzubauen, und rMder^^A der regul St. Benedicti ein. Endlich bekrafftrgtentyxl^vtzvg von Bretagne und der Konig die donatwn des be-Me» Edelmanns Ratwil, welcher nach der band m dwserlassen ^korben ist, und derselben noch andere guther hinter-vir, rss» ^ouvoyon that hierauf eine reffe uach Rom am 848.W ^frage zu entscheiden , ob ein Bffchvff ohne eme Simo-deu?'begehen, könnte gesehenste von demjenigen annehmen,die heiligest orden aufgetragen hatte ?. Der Papst Leo*08 dieses zu thun, und erklärte diejenige als Simonis-' d'e geschencke annähmen ; der heilig? Couvoyon wurde zu"istcw. //. Theil.
diesem Synoäo, wo dieses geschlossen worden, gelassen. DerHertzvg von Bretagne Nomenojus, welcher den titul eines Kö-nigs angenommen hatte, ließ diesem zu folge Suzan den Bi-schofs von Vannes , und Felix den Bischofs von Cornaille oderQuimper, und noch zwey andere Bischöffe aus Bretagne, wel-che St. Couvoyon dieser gattung Simoney angeklaget hatte,für sich fordern, nahm ihnen ihre Bißthümmer, setzte vier an-dere an ihren platz, und ernennte noch über diß drey neueBißthümmer in Bretagne, nemlich St. Brieux, Treguier undDol, worunter er dem letzten über diß den titul und die rechteeines Ertz-Bißthums beylegte. Die abgesetzten Bischöffe brach-ten ihre klägden für den Kayser Carolum Lslvum, sie wurdenangehöret, und ihre fache m dem Loncilio zu Tours beschü-tzet. Da die Normänner und andere barbarische völcker an.86;. die Bretannischen küsten verwüsteten, so flüchtete sich St.Couvoyon zu Salomon dem Hertzog von Bretagne, welcherihm einen andern ort scheuchte, ein neues kloster aufzubauen,so nun zu der Abtey St.Maxentn geworden ist. Da schlos-st sich St. Couvoyon ein, und gab hernach seinen geist aufan. 868. in seinem 8». jähre. In dem X. sseculo würde dieAbtey Redon wieder aufgebauet. Man feyret St. Couvoyonauf den 28. decemb. an welchem tag sein leichnam von St.Maixent naher Redon ist gebracht worden. , bey
welchem sein lebens - lauf von zwey authoren beschrieben zufinden, fresul. IX. oräm. 8. LeneäiÄi. ö«r'/ 7 ee, VIL8 äss8sint3.
* Cowale, eine kleine stadt in der Wvywodschafst Brzest inGroß-Polen, an der Weichsel der stadt Ploczko gegen über.
Cowarem, eine ansehnliche familie in Brabant, welchean.i6;2. den Freyherrlichen character von Longchamp erhalten.Sie hat ihren Ursprung aus dem Stift Lüttich, allwo sie alseines der vornehmsten adelichen geschlechter schon bey nahe indie 400. jähr bekannt, auch theils die Gräfliche würde von Niellebesitzet. Von dieser brsncke stammt die Brabantische linie ab,und zwar von Hubert von Cowarem, Grafen von Nielle, wel-cher der Konigin Maria in Ungarn und nachgehends Gouver-nantin in den Niederlanden , Obrist - Hoftneister gewesen.Sem söhn Erasmus ist als Capitain im kriege geblieben, undhat Hubertum von Cowarem hinterlassen, der abgedachte Herr,schafft Longchamp in Brabant an sich gebracht, und davon imobgedachten jähre zum Freyherr« gemacht worden. L'->eLo«
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Cowbridge, ein feiner flesten, nebst einem absonderlichendavon genannten Hundred, in der Engelländischen GrafschafftGlamorgan, zwischen Caerdiffe und Bridgend. Die einwoh,ner des landes nennen es Pontvan, weil daselbst eine steinernebrücke über den fluß Taw gehet. Lricsrmis.
äelis. äs 1'änglec. p. 4)6.
* Towel, eine landschafft in dem mittäglichen theile von
Schottland, worinnen Dcnoun des Bischoffs von Argile sitzliegt. Lrir. I. L. p. y; 2.
* Towel, (Johannes) ein Engellander, war psssor in demLollegio Irinitstis , wie auch Professor loris zu Cambridge,und starb an. i6n. den n. octob. Man hat von ihm Instir.lur. ttngl. nach art des Iustiniani, Cambridge 160;. in 8.und einen Interpreten!, darin» er die in dem Englischen Rechtvorkommende Wörter erkläret, 10.1607.
Towes, (East und West) sind zwey einander gegen über lie-gende schlösset: an der nördlichen kuste der zu Engelland gehöri-gen insul Wight, durch welche ein in derselben gegend befind-licher Hafen bedecket wird. Der König Henricus VIII. hat sieaufführen lassen. Lritsnnis. Leever-e/?, äslic. äs
1'ssnZIet. x. 71;.
* Towie, eine Keine stadt in Nord-Schottland, an dengrentzen der,provintz Mernis;. Meilen von Aberdeen gelegen,hat einen schonen Hafen, und liegt am Teutschen meer.
sie« Lrit. x. 9;;.
Eowlep , (Abraham) ein berühmter Englischer Poet, gebohsren zu Londen an. 1613. In seiner jugend ward er in der West-munster-schule und nachgehends in dem Loll-gio der Dreyfal,tigkeit zu Cambridge zu dem studiren angehalten, worinnen ernicht germge progressen machte. Als es zwischen dem KönigeCarolo I. und seinein Parlement zu einem öffentlichen streit kam,begab er sich aus liebe zu dem ersten nach Oxford , allwo dessenHaupt-quartier war, und continuirte daselbst seine ltuäis mitgrossem flerß. Hiernach gieng er mit der Königin HenriettaMaria, da dieselbe flüchtig werden muste, und blieb 12. jährin ihren drensten, ausserhalb seines vatterlandes, theils inFranckreich, theils in den Niederlanden, theils in Schottland,u. s. w. Nicht lange vor des Königs Caroli II. Wiederein-setzung, ward er heimlich in Engelland geschickt, um den zustandder fachen zu erkundigen. Allein er war nicht lange in Londengewesen, so nahm man ihn gefangen, da denn die Republi-caner durch Versprechungen und auf andere art sich angelegenseyn Hessen, ihn auf ihre partey zu ziehen, endlich aber, als siedamit nichts ausrichten konnten, ihn gegen eine bürgschafftvon v. Scarbvrough los liessen. Nachdem an. "ss-,. CaroluSII. den Englischen thron bestiegen, genoß Cowley sowol dessen ,als andrer Grossen, gnade und gewogenbeit. Doch wie er we-
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