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14;;. wurde Crainburg von der partey des Grafen von Cillyeingenommen , allein des Kaysers Friderici volck bemächtigtesich wieder gar bald derselbigen. An. 1668. den rc>. aug. wur-de die stadt über die helfte in die asche geleget. Sie ist nichtgroß, hat aber feine gemauerte Häuser, jedoch keinen brunnen,daher das wasser aus den flüssen ziemlich hoch muß hinauf ge-tragen werden. /.asr«,, äs Xsp. Xom. Ist). XII. k.c. 4.Valvasors Crain, üb. XI. x. no. leg.
* Crajova, eine kleine stadt im gebiethe von Temeswar inUngarn, am fluß Tismana an der grentze der Wallachey.
* Crakanthorpius, (Rich.) ein Engelländer,gebürtig ausder landschafft Westmorland, war Loclor Tsteoioxi-e, unddes Königs Jacobt Hof-Prediger, als er an. 1624. den 2;.nov. mit tode abgieng. Er hat sustiniani Imxsratoris contraLaroniuin veksnstonem, Londen 1616. in 4. vekenstonemOonstantini, st)i6. 1621. in 4. Lcclestse stnxlicanL Oeksnsto-nem contra M. stnt. äe Dom. injurias, ibicl. 1625. M 4. In-troäuÄionem in M-taxstystcam, Oxford 1619. in 8. Xoxicam,Londen 1622. in 4. rc. geschrieben,
* Craliza, eine insul auf dem Theiß-fluß in Ungarn un-weit Belgrad,
Cramaud, ( Simon äs) Cardinal und Patriarch vonAlexandrien, war gebürtig von Cramaud, nahe bey Roche-chouart in Poitou, und kam wegen seiner meriten und geburtin ansehen. Er wurde Requetenmeister und Cantzler beyJohanne von Franckreich, Hertzog von Berry, Grafen vonPoitou, rc. einem söhne Königs Johannis. An. i; 8 ;. succe-dirte er Bertrando von Maumont, Bischofs zu Poitiers, her-nach wurde er Patriarch zu Alexandrien , und JohannesXXIII. gab ihm an. 141;. den Cardinals-Hut. Er ließ sichangelegen seyn, die damals in der kirche entstandene spaltungbeyzulegen, und präsidirle auf verschiedenen zusammenkunften,die deswegen angestellet worden. Er befand sich auch aufdem Loncilio zu Pisa, woselbst er zu dem Ertz. BißthumRheims transferiret wurde, da er schon Patriarch von Ale-xandrien war. Er bekam auch die administrativ» der kirchezu Carcassonne, und starb an. 1429. Naen». in sost. XXIII.Ler/A, 6s8 kveg. 6s koit. in 2NN2I.
6all. O« , bist. 6e Lclukms.
Cramborn, siehe Cranborne.
Cramer, (Daniel) wurde zu Netz in derNeumarck an.1568. den 20. jan. gebohren. Sein vatter war Martin Cra-mer, Prediger daselbst. Nachdem er sich bis ins r;. jährseines alkers zu Hause aufgehalten, und in der schule daselbst denersten gründ der studien gelegt, kam er an. 1581. nach Lands-berg, woselbst ihn Johannes Capito in der Griechischen und La-teinischen spräche unterwies; und da Capito der religion hal-ber diesen ort verlassen muste, folgte ihm Cramer, und hieltsich noch ein jähr bey ihm auf. Hiernächst tractirte er vonan. i;84. bis i;88. seine studien, theils in demkLstaxoxio zuStettin, theils auch in dem 67MN260 zu Dantzig. Als er zuhaust kam, und die schule keinen Xeötorem hatte, stund erderselben eine kurtze zeit vor, und begab sich darauf nach Ro-stock , seine studien ferner zu prostquiren. Hieselbst legte erauch unterschiedene tzecimina seiner erudition ab, und dispu-tirte an. 1590. unter dem krLststio des Duncani Liddelii, ei-nes Schottländers, über gewisse rstekss, die aus dem aan-tzen Orxano Lriüoteiico gezogen waren, und last darauf aberüeilanäi Ltkicain üriüotelis. An diesem ort wurde auch sei-ner inspection Oligerius Rosenkrantz, eines vornehmen Däni-schen Ministri, Georg« Rosenkrantzens söhn, anvertrauet,mit welchem er hernach sich nach Wittenberg begeben, nach-dem er vorhero zu Rostock den titul eines Maxistri erhalten.Als er sich zu Wittenberg befand, bekam er unterschiedene vo-cationen; er erwehlte aber die krokestlonem sxtraorstinariamI.ogics8, wurde auch dabey Inkpe<stor der Stipendiaten, undtractirte die Philosophie so, daß er nicht unterließ, sich auchin der Theologie ferner zu üben. Von Wittenberg wurde ernach Stettin beruffen zum strclnstiacono , krokestore bey demD^mn-lüo, und Lstestore Lünkistorii, welche stelle er auch an-trat,, nachdem er vorhero Oligerium Rosenkrantz seinen elternin Danemarck wiederum überliefert hatte. An. 1597. wurdeerkastor bey der Marien-kirche und Inkpeäkor des o^rnnakn,und im folgenden jähre zu Wittenberg voSor Tsteoloxise, daer bereits vorher den ßrastum eines kicentimi angenommen.Er bekam daselbst zwar unterschiedene vocationen zu ansehn-lichen ämtern; er wollte aber diesen ort nicht verlassen, undstarb allda den oct. an. r6z7. Er hat sehr viele fchriftenhinterlassen, als: Vikput2tione8 0<tto6ecim 6 e prXLipuis Lc>-wc« Lristot. partibub; Ikaxoxen in Metapstystcam Lristors-lis; Tracikatum 6e sublim! Lorpori8 Lsatorum lpiritualis M7-sterio; kanam Oocstrinam 6 e kr-estestinatione; 8cnol28 kropke-tica 8 ; Lrborsm kssretic-e Lonk2nxuinit2ti8 , Lc. Auslegungder gantzen H. Schrift, rc. unterschiedene Philosophische undTheologische streit - fchriften wider Eliam Hasenmüllerum ,Beurhusium, Jacvbum Gretserum, Pelargum, Servatium,einen Jesutten, rc. die grosse Pommerische kirchen - chronicke,und viele andere, tprtte, memor. Isteoj. 6 sc. IV. L in 6 iar.bioxrapst. , irr rbsalro.
Cramer, (Johann Jacob) wurde zu Ellg in dem CantonZürich, attwo stm vatter gleiches nahmens Pfarrer war, an.
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167;. den 24. jan. gebohren. Nachdem er zu Haufe den gründzu den studien gelegt, begab er sich an. 1692. auf dieunw^sität Altorff zu dem berühmten Wagenseil und Stürmen. Hierauf that er eine reise nach Utrecht und Leiden, und kam daiew'»durch seine gelehrsamkeit bey Triglandio, Spanhemw un^Witsio in besondere Hochachtung. Als er hierauf sein vatteriarwbesucht, trieb ihn das üuäium der Orientalischen sprachen^«der an eine reise vorzunehmen, und gieng erstlich zu stwe»vormaligen lehrer dem Wagenseilio nach Altorff, hernach avAbesähe er fast gantz Teutschland, Ungarn, die Niederlande, lAgelland und Franckreich. Als er sich zu Paris aufhielt, bekamer von dem Rath zu Zürich an.1696.eine vocation zu der krmer-Kon der Orientalischen sprachen, und beschleunigte deswegmseine zurückkunft in sein vatterland. In eben dem jähre bera»er von dem Fürsten von Nassau eine vocation zu der krokelstovIbeoloZise, der Orientalischen sprachen und der kirchen-hstchrie zu Herborn , welche er auch (nachdem der Rath zu ZurMihm die erste krokestlon aufbehalten) im folgenden jähre a"trat, nachdem er zu Basel von Samuele Werenfelsio i»"'DoÄore Ibeologi-e creirt worden. Er verwaltete auch viselbe, so viel sein kräncklicher zustand leiden mögen, mit ocfonderm fieiß, als er aber zwey jähr hernach seiner gesumhett wegen eine reife nach Zürich that, starb er daselbst 0«9. febr. an. 1702. mit ungemeinem bedauren aller Gelehrt^die ihn gekannt, als welche durchgehends etwas grossesthm erwartet hatten, wo er länger im leben geblieben wa^«Seine vornehmste fchriften sind: Lxercitations8 äs Lra exc-'riois Ismpli lscun6i und Ibeolo^ia Isrselib. Sein lk^hat I. Scheuchzer in Xov. I-ir. Ilelvsr. 26 211. 1702. auführlich beschrieben.
* Cramer, (Joh. Rudolfs) ein Schweitzerischer Tbeolossu^war ein bruder des vorhergehenden, und zu Elgg in demton Zürich, aüwo sein vatter Johann Jacob Pfarrer war, U14. febr. an. 1678. gebohren. Seine mutier war Joh. Jae"Ulrichs, des bekannten Ureologi, schwester, in dessen hauer auch den studien obgelegen. Anfänglich war er zwar uArtzney-kunst gewtedmet; allein, da an. 169;. sein vatterwendete er sich auf die Gottsgelehrtheit, und ward an. l üss- 'die zahl der Prediger aufgenommen. In eben diesem jähre, vsein bruder Jacob die Theologie zu lehren nach Herborn verUfen wurde, gieng er mit ihm dahin. Nach zwey jähren vrg ^er sich nach Leiden, und darauf nach Amsterdam, aüwo er. 1unter Surenhusen in den Morgenländischen sprachenAn. 1702. ward er in sein vatterland, die Hebräische ssHzu lehren beruffen. Hierauf folgte an. 170z. die Historie, «an. 1717. die Theologie, welche letztere er bis an feinenden §jul. an. 17,7. erfolgten tod mit grossem fleiß gelehret.fchriften sind , ausser vielen differtationen, LoMkitutiones - ,
Lrimicivis ü. Nolis Naimoniclis , cuni vers. L not. Oon^on-tio >L Tuxxlemsnts hiliorici Lomxen6ii LltinZiani ; Uemüratio TNeol. Lc. Jas. vita X. Lramo
* Cramer , ( Caspar ) gebürtig von Erfurt, war
6 icinT, und UnatomiL L Lk^miL krokellor in seiner v ^stadt, aüwo er an. 1682 . den iz. aug. gestorben. M»von ihm Oiilertarionsln 6e Lci6uli8, 6e Lrcliaro, 1^^ . clsbrium interinittentium; 6e 1r2N8mut2tione ületalloruw,Inunsations Nicrocoüni. , 6iar.
* Cramer , (Johannes) ein kkiloloxkus und^E^rg,zu Halberstadt, an. i;;o. gebohren, studirte zu W«»' jawurde des Phil. Melanchthonis discipul, hierauf 0 »", ^der schul zu Halle, ferner in der St. Martins-schuleberstadt an. i;62. zu Leipzig ktiilosoxkise Maxister, v - M-Mleüor der philosophischen Facultät, verwaltete auch UA(j„eNctorat, ward nachgehends krokestor kk^stces, des ^ zuFürsten-LoUsxü LoIIexi2tU8, und endlich Stadt-kst^"§hMHalberstadt. Er starb an. 1602. den 2;. april am > ^ol--als er eben einen Patienten vor dem stadt-thore besucye'^u-len, im 72. jähre seines alters. Er hat kroxr2mm2t2 u»vt2tions8 geschrieben. Lebens-beschretbung.
'Cramer, (Joh.Daniel) ein Reformirtergebohren zu Hanau an. 1672. den ;. may,nau, Herborn und Marpurg, wurde im 21. jähre-''
krokestor ktstlok. kstilol. L Human, kiterarum
nach zweyen jähren aber or6inariu8, an. 170;. zu
und Xeistor des Lymnasti, an. 1707. Istsol. orstinarM 'Heidelberg nach vertheidigter bifputation 6s Om«-- §t>erkroxrestu 26 kostero8 cre6entium sssteol. vocst. UN-'st^zu Zerbst Pstsol. kinx. Or. <L Ilistor. krokestor, wie rl'cior Maxniticus des Lymnalii Lnkaltini, und ltM schell«vctobr.an. 171;. Neue Zeitungen von gelehrten 1 ^
' Cramer, ( Joh. Jacob) war zu Leipzig an.mertz gebohren, und starb daselbst als kestor zu jss V -nis an. 1702. den 11. jan. Er hat vistsrt. 6 e ^ ^cer-tL Ltern. in Veteri Psstam.; 6 e Vocatione ^ strliß'?.
6otium; 6s Laukl8 L Ms6Ü8, gu°e MakometimL . 0nem partiin inrro6uxerunt, parrim 26kuc con lo"'Ilbi ünxelorum 6eünitivo und 6e L>'tloxikmo
VIII. 47. gehalten. wissen, "I-
'Cramer, (Mart. Zach.) gebürtig von NordY ELoüor und krokestor ^uris, wie auch perlst