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Zweyter Theil. Bi - C.
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. Crates , zugenannt MUotes, ein söhn Timocratis, wark>n 6rLlnin2ticus und Stoischer Lkilolnvku8. Atralus schickteHn nach Rom, wie Suetonius angemercket. Plinius führetwn an, und Varro, wie auch Strabo gedencken seiner.Er wurde Homericus zugenannt, weil er 9. bücher Lorrs-ctionum über lüaäsm und OäMam des Hoineri geschrie-ben. Er lebte in der LüV. OI^mp. ü. K. 594. L. lVl. ;824>

"> L. l6o. äs iüulir. 6rsmm. üb. IV. c. 12.

, üb. VIII. äe üb. , üb. I. XIII. <L XIV. ^

"s Hüt. 6r°ec. üb. III. x. ^47. äs kost. c. 8-

. Erstes, von Pergamo, ein Griechischer Hütoricus, schriebein werck von den wunderbaren dingen, die in verschiede-nen ländern anzutreffen. Plinius und Äelianus gedencken sei-ner., Diogenes Laertius redet auch von einem Crates, dercomödien nach der alten Manier geschrieben; ferner von ei-nem Redner aus der familie des Isocratis; von einem Inge-nieur , der unter Alexandro U. zu selbe gedienet; von einemPerjpatetischen kbilolopbo; von einem Academtschen kbilolb-kbo von Tarsen; von einem, der epigmmmsm gemacht; undbon einem Leometrs. Plutarchus meldet von einem Cratesvon Athen, daß er ein comödien-schreiber gewesen, und amersten trunckene Personen auf dem rbestro vorgestellet. Ohnediese sind auch noch viele andere dieses nahmens gewesen.

üb. IV. L VI. üVr«. üb. VII. c. I. üb.

XVII. äs snimsl. , bibl. Ori-ec. Lc llttics.

Eratesipolis, Alexandri des tyrannen von Sicyonien ge-wahltn, welche nach ihres mannes tobe dieses Königreich be-dielt. Allein, weil die Sicyomer sie für eines tyrannen ge-Aahlm hielten, so wollten sie selbige von dem thron stürtzen.Ne zog aber mit einer armee gegen sie zu selbe, schlugble rebellen, und ließ zc>. oder 40. der vornehmsten von dentadels-führern aufhencken. Solcher gestalt rachete sie ihresWannes tod , welchen sie umgebracht hatten, und jagte den-jenigen, die nicht gehorchen wollten, grosses schrecken ein.üb.x.

, Cratinus, ein Atheniensischer comödien-schreiber nach der§lten manier, verfertigte 21. comödien, und erhielt 9. malven preis. Er hatte so eine freye schreib - art, daß er auchnicht der vornehmsten bedienten der Republick verschönere,»nd Plutarchus tagt, daß auch Pericles nicht von ihm un,""getastet geblieben. Aristophanes mercket an, daß Cratinusder zeit gestorben, da die Lacedämonier den ersten einfallw das Atheniensische gethan , das ist, zu anfange des Pelo-bvnnesifchen krieges , welcher sich H. II. ;r;. Olxmpisä.^XXXVII. 2. ä. ist.il. L. 4;r. erhoben. Er lebte überjähr, und sagt Horatius in einem briefe an den Mäce-"ntem, daß er einer der grosten sauffer zu feiner zeit gewc-Es jst auch noch ein anderer Cratinus, weicher jünger,'elchfalls aber ein comödien - schreibet von Athen gewesen.

dieses nahmens,wird.

6r°eca L Ltüss? " ^ I . . r». 4.

.Cratippus , ein Peripatetischer küüoic>xüu8 , der zu denMen Ciceronis sehr berühmt war, und von ihm hoch geschä-ht wurde. Er war zu Mitylene, woselbst er die PhilosophieWhret, begab sich aber nachmals nach Athen, selbige auch,"da zu dociren; woselbst er unter andern des Ciceronis söhn^ seinem discipel hatte. Cicero, der seiner zum öftern rühm-M gedencket, erhielt vor ihn von dem Cäsare das RömischeMger-recht, brachte auch die Raths-versammlung UrsopsAus, einen schluß zu machen, daß Cratippus in dieser stadteme sonderbare zrerde derselben verbleiben sollte. Er war»v? solchem ansehen, daß Brutüs selbst, alS er sich zu dem<We, mit Marco Antonio rüstete, seine IsLones besuchte.«"7übrigen ist auch berühmt das gespräche, so er mit demMinpejo von der Göttlichen providentz gehalten, da Pompe-l^ "ach der auf den Pharfalifchen feldern erlittenen nieder-qLo nach Mitylene kam. Er hat auch von der divinationtzüAtleben, wie aus dem Cicerone erhellet, und vielleicht istvin- oben der Cratippus , welchen Tertullianus unter dieje--- Am rechnet, die von träumen geschrieben haben.

äe

Es. üb. I.

c. i.in t'omxejo

Üb. II. c. 2. üb. I.in Lieer. in Lruto.

äe äivinat. Lo.

äs sni-

, . v-r provinh Alentejo,

. Crato , ein Woß in Portugall, m ver ^^ß-Pnor

M Mallhcser-Km gehöm, Aünfte desselben werden auf

es vrdens residiert. Die einrum» und 94- oorfer

"äter a^oaten gerechnet. Er hat 12. städte und 94. viUdjctin?' er geist - und weltliche civil-und criminal^eiorz ^ ausübet. Es wird auch die charge eines Gvvp-oa»n «^e/mglich nur König!. Printzen gegeben; wie sichm-Mi M Antonrus der unachte, so sich nach Königs Seba-i^lchrieb-n Portugiesischen Cron anmassen wollte, davonäe. (j. hat. uoione äel kortuZ. c?o/Me». äe-

>0 (Adam) oder Lraft , war von Fulda, und wur-

1 ligiov j«'? Landgrafen in Hessen nebst andern gebraucht, dieUM dessen landen zu reformiren. Er ernennte ihn auch'Ugt jli yAiiors IbsoloZire auf der neu-anfgerichteten Univer-oarpurg, und nachgehends, da er sein land indi-

stricte oder viosLessn theilte, und 6. Superintendenten darüberverordnete, wurde dieftr Crato über die Marpurgische vicscesin solcher qualttät gesetzt. Er starb den 9. stpt. an. i;;8. Joa-chimus Camerarius, der zugleich mit ihm studiret, hat ihm dasleben Eobani Heßi dediciret, und gedencket seiner sonst auch anandern orten rühmlich. in vim Lobsni Hslü, ör

in vits Nelansbrü. In üiü. üutbernn. üb. II. 14.

L üb. III. §. ;8- In tbeatro.

Erato, (Johannes) von Crafftheim, ein berühmter Ne.äieus in Teutschland, wurde zu Breßlau an. 1519. den 20.nov. gebohren. Sein vatter, Christoph Crafft, war Raths-herr daselbst, der ihn zu den studien anhielt. Er begab sichalso nach Wittenberq , mit dem Vorsatz Ibeologism zu studi-ren, und hörte nicht allein Melanchthonem und Lukherum, son-dern erwarb auch dieser beyden sonderbare freundschafft, undspeiste 6. jähr an des letzter» tische: da er dann viele reden Lu-theri aufgezeichnet, woraus hernach zum theil die sogenanntentisch-reden entstanden sind. Nachdem er aber verspürte, daß erzu dem 8 mäio lüeoloxico nicht geschickt wäre, ergriff er selbst,aufeinrathen Lutheri, das 8 tuäium Neäicin-s; weswegen, da-mit er es desto besser excoliren könnte, er sich nach Italien be-gab zu dem berühmten Neäico Johanne Baptist« Montana,der zu Verona mit grossem rühm docirte. Er brachte es auchin diesem 8 mäio sehr weit, so, daß er endlich bey dem KayserFerdinands I. und folgends bey Maximilians II. und Rudol-pho II. in die 26. jähr einen Leid-Nsäicum abgab , wobey erdennoch die schriften der berühmtesten IMeologorum las, undeinen grossen eifer vor die Protestirende religion bezeugte. Erhielt auch mit den gelehrtesten leuthen zu seiner zeit gute freund-fchafft, als mit dem Joachims Camerario, Conrado Gesnero,Theod. Zwingero, Zach. Ursino, Johanne Sambuco, Paulound Aldo Manutio, Petro Victorio und andern. Er starbzu Breßlau den 9. nov. an. i; 8 ;. Er hat viele schriften hin-terlassen , als : IksMAsn ÄIsäicinX; keriosliAM metboäissmin ksleni übros äe LIementi8, Xatura bunians , Mrg, üils,1 emper»menli8 <L kscultatibus natursübu8; Lonüüorum <LLpikolsrum meäisin^üum Iibrv8 VII. ; äs Aorbo Oalliso;lVIetboäum lüerspeuticsin ex 6alsui <L IVlontsni lenrentia ;klslmum Osviäi8 c-irmins reääitum; üpüiolsm äs käortsÄlrlximiüsni II. und andere mehr. in Monument.

in bibl. vit. Äleä. Oerm. A

aääit. tom. II. p. ; 1. äe V. 8. in xleur.

I. r«äe«, äs Icripk. Neä. tbestr. *

Erator, ein freygelassener des Kaysers Antonini kbiloüo-xbi, lebte im andern Lculo. Er verfertigte eine ziemlich ac-curate Verzeichnung der nahmen der Bürgermeister und an-derer Obrigkeitlichen Personen, welche innerhalb 45;. jährendie Römische Republick regieret hatten.

«»,, üb. III. uä Luwlycum. , äe Hist. 6r«ci8, üb.

II. c. 14. A üb. IV. c. 17.

*Erattovo , ein Türckisches Sangiacat oder Gouverne-ment in Servien, zwischen den grentzen von Albanien undMacedonien. .

(sratylus, oder Cratilus, ein ?bilo 5 opbu 8 von Athen,war ein discipel des Heracliti, und nach dem tobe SocratiSein krXeepwr des Piatonis. Er lebten. II. ;;o. Ol^mpiuä.XLIV. n. N. ;i6c>. n. L. 404. Plato hat sein buch äs reÄaXomiuum Kations, Cratylus überschrieben. Lrs§.üb. III. in vit» klst.

Cray von Scharffenstetn, eine alte adeliche und nuu-mehro Gräfliche familie im Rhcinlande. Heinrich , der umdas jähr i;yc>. gelebet, hat den beynahmen Cratz zuerst ge,führet, da dessen vorfahren sich nur von Gcharffenftein ge-nennet. Sein söhn gleiches nahmens, der an. 1449. gestor-ben , wurde ein älter-vatter Philippi, von dessen söhnen fol-gende zu mercken sind: i.) Hugo, Dom - Dechant zu Trierund Probst zu St. Pauli zu Speyer. 2.) Johann Philipp,des Teutschen ordens Comthur zu Mecheln. ;.) Philipp, an-fangs Dom-Probst zu Mayntz, und hernach an. 1^9;. Bi-schofs zu Worms, und 4.) Friedrich, Königl. FranzösischerObrister und Furstl. Lothringischer Rath, endlich an. 1584.Chur-Trierischer Obrister und Commendant zu Ehrenbreit«stein. Derselbe wurde ein vatter Hanntbals, der an. 1602.als Obrist-Lieutenant vor Ofen geblieben, und Antons, Chur«Trierischen Raths und Amtmanns zu Coblentz. Von dessensöhnen ward Adam Dietrich, Kayserlicher Obrister, HugoEberhard, an. 1610. Bischofs zu Worms, und Johann Phi-lipp , Schwedischer General-Feld-Marschall, von welchem derfolgende artickul handelt. Des letzter» söhn, Johann Anton,hat sein geschlecht fortgepflantzet.

Im Rheingau hat eine alte adeliche famrlie von Scharffen-stein bis an. 16,2. floriert, welche mit der vorhergehenden ei-nerley Ursprungs gewesen. Humbracht, v. Rhein. Adel, mb. 8-

In dem Fürstenthum Sachsen-Gotha in Thüringen ist eineadeliche familie von Scharffenstetn auf Goldbach undHochheim im ansehen gewesen, an. 2692. aber abgestorben.6otb. äiplom.

Cray, ( Johann Philipp ) Graf von Scharffenstetn, Frey.Herr zu Nresenberg , war ein söhn Antonii Cratz von Scharf-fenstein, und Catharinä Gotthards von Metternichs tochter.Er war in seiner fugend Dom-Herr zu Worms, begab sich aber

hernach