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Zweyter Theil. Bi - C.
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* Cranserus, (George) war zu Eisfeld in Francken an.sis. den r. julii gebohren, und wurde, nachdem er zu Jena

Mdiret, erstlich Loorsickor, hernach aber ksöksr zu Altenburg,Worauf er endlich kastor und Superintendent zu EisenbergWrden, und an. isgo. den ;o. junii gestorben. Man hat vonVM 8cintiUa8 lulliaE, k. e. Llegantiarum sstinarum kroin-smarium sx Lissrons oollsctum; Lorollas koetissb ; Dors-LkriitiLNLm; kiiospborum leu äsclarstionem OrTLa-Ju, VnLum <L kbrgsturn 8crivturL 8scrT^. 1. me-

^°r. Ikeol.

* Crausius, (Johann) war zu Thum ohnweit Annaberg«n. 1640. den 2;. junii gebohren, studirte zu Jena, und mur-re darauf KsSor zu Annaberg, Arnstadt und Zeitz. Er starbn. 1676. den 6. febr. und ließ Laarratisnem fuäailmi iio-

«lenri; diotss L ^ääitsments sä Lellsrii krossäiam Lc.

Eudw. schul-hist.

* Crauüus, (Rudolph. Wilhelm.) war zu NaumburgiSir. gebohren, und nahm den graäum eines DoÄoris zu

xtena an, allwo er erstlich Advocat im Hof-Gerichte, nnd kro-Mor^iiris, hernach aber Hof-Rath, Cantzler, und geheimerslath zu Weimar wurde. Er starb an. 1685. den 10. januar.^ feiner geburts-stunde. Er hat Hscenlione8 L Lmsaäatio-se^um LcclsliLstiLgrum <L Livilium, 8sxoms3rum undPuders mehr geschrieben. vit.L kros scnsns.

dlaumburg. littsrat. §. 72.

. * Crausius, (Rudolph. Wilhelm.) Erb-Herr in Mellingen,Vj 22. oct. 1642. gebohren, studirte zu Jena, Leipzig undMttenberg die Medicin, that eine doppelte reife durch Tcutsch-W, Holland, Engeüand und Italien, hielt sich in diesenKdern fast ;. jähr auf, wurde zu Padua Doüor, gerieth zuMyland in grosse lebens-gefahr, indem ihm ein Geistlicher,Drerius genannt, mit gift vergeben wollte, ihn auch mit vie-vM opio einschläferte, wurde an. 167/. zu Jena krofellor^LcliLin-e oräinariu8, an. 1676. in die 8oLietacem dlaturse^Urio5oruln unter dem nahmen liphis genommen, und starbr.en 26. dec. an. r?,8. Er hat nicht nur viele feine OblsrvL-in die KllLslIsaea dlaturL Ouriolorum drucken lassen,wndern auch Lommeatationem stuäii ingoirenäi k8LulratL8^äic:amer>torum; krogrammsta und sehr viele Disputatioossgeschrieben, darunter sind : äe 8corbuto ; Ooräi8 kalpitstione ;^erw; Karts; koä-igra; srigiäis; 8terilitate; Kvi Läüri-e?one; Itosa ; Dernis 8sroti L prolspsu intslkini ortL; son-'Luliz; Lsbribu8 cLtsrrbalibu8; Losru8 LxtraÄicme ex Iltero ;

Lzmiso; Lasbexm; Lebrs intermittents ; Dulli;^pliNssIo ; Keäioina ciniversali; Kanula li.it> singua; lft'per-o^tzrsi; Llenritiäs; LontraÄurs; labe; Oäsntalgia; so-«Ü8 ; Lermentations in 8an^uins non exiliente; Lebre ke-^viali; Kropbia; Inteüinis; fianorrliTL stmplisi; Issliuria;^ Elirio in geners ; krinLix>Ü8 L Tran8matLtions Ketsllorum;rru>ni8; Nordillis; Lnorexia; Korbi8 8pirituum; kbrsni-; Lgro Liiillstcstisne Irestr h^poshonärisss labnrante;^lcnlo Kennm L Velisre; Älorkis Kgminarum; llpoplexia;..ErtiUne; ähfsellu; d^rnpkornanm; Oiabets; ksbre guo-.. >°>na intermittents ; Oxlenteria; Lulmine tacti8; 8eirrda^M8 - Dentium 8enlu; Hirunclinibu8; blntura <L Üiu 8ter-^tatoriorum; 8clopetorum Vulneribn8; Laräomornis; kebreeÄiea; Lgro bniimieo; Lphiüotono; Kemoria ejuchue re-^nioruM ulu L -rbulu; äoortu; kotu frissiclo; 8ign3turi8^Egerakilinm; kieamslLeiL; Lsrminstivi8; klrtlnli; Incan-^8; Lphonia; ltsguli? Lntimonii; ?1nltri8 ; Kenllruis äil-.^"ioriku8; Korbs csürenli; 1onülli8; llrciore 8tomscbi;.^eMomia; I-iens; Vulnsrikn8 per fs ietlialibus; lneubo;.,?mbrici8; Lapülis; 8xiritu Kunäi; Lebribu8; fteeiäivi8;

immvclerata; Lancro Lc. Ls/arr«, leben der Gelehrten,st ^eci oder Creßi, lat. L-»ri5iacum, ein flecken an dem fluf-t^uchie in der Picardie, und zwar in der Graffchafft Pon-vü.'zwischen Abbeville und Hesdin. Vorzeiten war diesero.,, em gantz geringes dorf, jedoch wegen der merckwürdigcn«acht berühmt, welche Philippus Vsle6n8 an. 1)46. denfür wider die Engelländer daselbst verlohren, und welchei-äi, dre gröste Niederlage gehalten wird, welche die Franzosenerlitten, indem von der Französischen infanterie über^ud von der cavallerie 1200. mann nebst 8°. sahnen„es vren giengen. Nebst diesem kamen auch mit um Johan-deg «l>er König in Böhmen, Carolns Graf von Alengon, undvtz-^o«lgs bruder Ludovicus, Graf von Flandern, nebst 10.

andern der vornehmsten Grafen. ^ ^ ^

!len^ 8»^ auch noch ein ander Creßi, so ein flecken m dem land-im Gouvernement Champagne, ,an dem kleinen.Worin, 2. oder ;. meilen von Meaur, mgletchen em ffe.dv» Lefes nahmens an der Serre in Picardre, rn dem landeCr'5'erache, nahe bey Laon. In diesem letzter,, Creßl odereinige Loncilia gehalten worden Wider den Mönch«„^f.walcum, welcher einiger irrigen lehren wegen warschlagt worden. Das erste wurde von Hmcmaro, Ertz-Bt-ii L 21 Rheims, an. 849 . in anwesenheit des Kaysers Caro-4iri--a ' schalten, allwo man Godeschalcum verdammet, desschrie, awts entsetzet , und so lange aepeitschet , bis er feinesänöm- ">s feuer qeworffen, und hernach in ein enges ge-rjx n»,g eingeschlossen, lom. VIII. Loneii. gnnal. Lertimani^vUect. äe Ü8äem grisek. l/Aee. L c7c-For. kilkor.vinäic. wickelt. L ZrariR. VinäieiL prse-

Htstdr. Theil»

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ässt. seu OottelchalcanK controv. hissorica L eftron.ps-8. Üb. II. kill. äs e. 24. O« ex icript.

eccl. I-ugcl. tom. III. Loneil. 6a!I. p. 62. 66. 67- De

/« üix. Lone. Lall. siehe Godeschalcus.

* Erecv, (Hugo äs) Herr von Crecy, Gomez und Cha>-

teaufort, war nms jahr 1107. Seneschaü von Franckreich. Ermachte sich durch öfters erregte ausstände selbst bey dem Köni-ge fürchterlich, nach dessen crone er mehr als einmal gestrebet.Er brachte den Miles, Vicomte von Meaur, um das leben;begab sich aber hernach, seine fünden zu büssen, in ein klosterzu Cluny, in welchem er auch gestorben, ohne daß er von sei-ner gemahlin, Luciana äs Monlfort, einige kinder hinterlas-sen. , bist. äe8 granä8 OKeier8 äs la Louronne.

* Eredi, (Lorenzv äi) ein berühmter mahler von Florentz,welcher es sonderlich einem andern grossen meister, Leonhardoäi Vinci, nachzuahmen trachtete, und so schöne copeyen vonihm verfertigte, daß sie von den origmal-srucken kaum unter-schieden werben konnten. Er machte lang an einem stück,bann er gäbe sich mühe, seine schildercyen auf das genauesteauszuarbeiten. Er starb an. izzo. seines alters 78. jähr. N-

, entretien8 für Ie8 vie8 äe8 keintre8.

Trediton, eine marck-stadt in Devonshire, an dem flusseCredit und Forton, hatte vor zeilen einen Bischvfflichen sitz,den hernach König Eduarbns , der bekenner zugenanm, nachEron verlegte. Sie hat eine schone kirche, ist wohl bewoh-net , und liegt auf einem fruchtbaren boden.

* Credo, ein gedürge in Bugey, an dessen fuß die Rhonevorbey fliestet, wo die land-strasse von Lyon naher Genf gehet,zwischen dem korr äs I'Ecluse und Chatillon äs Michaille; vondiesem ort fanget eigentlich die lange und gerade ketten des ge-bürges Jura an, welches bekannter »nassen Burgund von derSchweitz abscheidet. öa«ära«ä, viel.

Creech, (Thomas I ein Engelländer, der sich durch seinegelehrsamkeit in der Philosophie, Philologie und seine fähig-keit in der Englischen Poesie einen nahmen gemacht. Er war8osiu8 in dem Lolleßio omriium aaimsrum zu Oxford, undübersetzte sowol den Manilium, als den Lucretium in Engli-sche verse, gab auch den letzter» an. 1695. mit so herrlichenerklarungen heraus, daß er alle seine Vorgänger weit übertrof-fen. Er soll sich diesen amkorem so Habeneinnehmen lassen,daß er völlig seiner meynung und der Epicureischen Philosophiesoll seyn zugethan gewesen. Er hat ;. gantze jähr an einerneuen aufläge der wercke Justini Karyri8 gearbeitet, aber die-selben nicht ans licht bringen können, indem er sich im just1700. in seiner cammer selbst aus Verdruß erhenckt, da er einLeneksium erhalten hatte, und davor ein gewisses geld zahlensollte, welches ihm ein guter freund vorstrecken muste. Wie-wol andere solches einigen liebes-händeln, darüber er in Me-lancholie gefallen, haben zuschreiben wollen. Monatliche aus-züge von 1700. sept. und oct.

* Creed , (Guil.) ein llrokelloi Hisoiogiss zu Oxford, hiengCarolo I. beständig an, und wurde von Carolo II. befördert,starb aber in seinen besten jähren den 19. julii an. i66z. Erhat Englische predigten geschrieben.

* Cregel, (Ernestus) war zu Ulzen, wo sein vatter Probstund Superintendent war, an. 1628. gebohren, und studirteanfangs zu Rostock die Theologie, legte sich aber hernachmalsauf die Rechtsgelehrsamkeit, und gieng nach Altorff, allwoer vo-stor und krokestor furis, wie auch Consulent zu Nürn-berg worden, und an. 1674. den ,6. julii zu Altorff gestorben.Er hat äs Dispens, koenarum; äs ^ulkitia <L ^urs; äs segs

Komanorum; äe Dissersnkiib surib Livilis L Kunisips-Ii8 - äs .furis Kstorslons Ulld äe ftirisäiÄiune korestali ge-schrieben. O'ebe»'«,. , memor. sLtorum L in äisr. bio-

Ereichgow, siehe Graichgau.

Treidius, (Hartmannus) wurde an. -6oS. zu Friedbergin der Wetteren, gebohren, allwo fem vatter Rathsherr gewe-sen Er legte seinen Lurlüm kkilosopbisnm auf den Univer-«täten zu Franckfurt, Giessen und Marpurg zurücke, an wel-cbem letzter« ort er an. 1626. den graäum Ksgätern erlangte,wr wurde darauf zu Hause LeLtor bey der stadt-schule und an.so,». zu Urstll im Mayntzischen, muste aber das folgende iahrkrieas halber,weder nach Hause gehen. An. 16;;. wurde erPrediger zu Friedberg und an. 1649. zu Augspura. Er lst an.ftr- 6 im Schwabacher-bad gestorben, und hat viel schriften hm-terlassen, als da sind : läsa Kunäi; kokilla Lvangelisa; ölo-ws ms L Notes te; Kegals 8aLeräotium ; tzuercla; Keäe-la - e-mtsla; allerhand predigten rc. memor. Tbeol.

xag. 1226. L äisr. biogr. aä snn. i6;6. *

Tret!, lat. Oeolinm, eine kleine stadt in der Isis äe kran-ke in der landschafft Valois, liegt am flusse Oyse, über wel-chen daselbst eine brücke gehet, zwlschen Pont St. Maxenceund St. Leu.

Creilsheim, stehe Crailsheim.

* Lrekelade, ein marckt-flecken oder kleine stadt in Engelland,und rwar in Wiltshire 6;. Englische meilen von Londen, womans Higworth heisset, gelegen. Dieser flecken schicket, zweyDeputirte in das Unter-Haus, und ist fast aller orten mit was-

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