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an. ny8. und pffantzte das geschlecht der Herren von Crequifort. Sein ältester söhn Phiiippus lebte an. 12;8. und hatteunterschiedene söhne , darunter Balduinns V. ihm succedirte,Hugo aber die linie der Herren von Rimboual , Rouverel ,lAngle, Uriolane, rc. aufrichtete. Balduinns V. Herr vonCrequi und Canaples, starb an. 1270. und war sein NachfolgerJohannes I. welcher Johannen, II. zeugete, der von dem Kö-nige Philippo Vsletlo gebraucht wurde, und an. 1,48. starb.Er hatte unter andern Andern Johannem III. der mit dem Kö-nige Carolo V. eine creutzfahrt that, und an. 1,70. mit darzuernennet wurde, die Jacobs-pforte zu Paris wider die Engel-lander zu verwahren. Sein älterer söhn, Johannes IV. zeug-te unterschiedene Ander, darunter Johannes V. das geschlech-ke fortpstantzte, und Rudolphus sich durch seine tapferkeit be-rühmt machte ; er bekam auch den zunahmen Lcsnäsrt, weiler jederzeit viele sahnen von den feinden erobert, büßte aber inder schlecht bey Azincourt an. 141;. das leben ein. Johannesv. stand bey dem Hertzog von Burgund Philippo öcmo in gros-sen gnaden, welcher ihn an. 1429. zum Ritter machte. Er be-dielt ihn auch als seinen geheimen Rath und Ober-Cammer-Herrn bey sich, und erwehlte ihn zu einem von dm 24. Rittern,welchen er bey der ersten creation den orden des goldenen Vlies-es zu Brügge an. 1440. conferirte; welches ordens-zeichenJohann äs Crequi hernach dem Könige in Engelland über-brachte. Er wurde auch Abgesandter in Franckreich bey demKönige Lnbovico XI. und an. 14)6. befand er sich bey der vondem Hertzog von Burgünd vorgenommenen belagerung derstadt Calais, da er sich gar wohl soll hervor gethan haben, wie^gleichen an. 1464. in der schlacht bey Montleheri, woraufer an. 1472. gestorben, verschiedene Ander hinterlassende, dar-unter Johannes VI. das geschlechte fortgepflantzer, und zwardurch den altern söhn Johannem VII. die linie von Crequi.unter den andern söhnen fieng Phiiippus die linie der Herrenbo» Bernieulles, Blequin, Hemond, rc. an; Georgius die linieder Herren von Risse; Antonios wurde zugenannt der kühne,wegen seiner hertzhafftigkeit, und ist von ihm der folgende arti-ckul nachzusehen. Johannes VII. Herr von Crequi, Canaples,Printz von Poix, rc. Ritter des ordens St. Michael, hatte zu sei-nem Nachfolger Johannem VIII. Unter den andern Andern sindsonderlich zu mercken Franciscus, Bisthoffzu Terouanne, so an.r?;2. gestorben, da ihm sein bruder Antonius in dieser wurdesuccedirte. Johannes VIII. befand sich in der schlacht bey PaviaUnd bey andern wichtigen begebenheiten, und starb an.i;?4. Un-wr seinen Andern starb Johannes IX. in der jngend, alS erum Henrietta von Savoyen versprochen war, welche hernach«u Carolum von Lothringen, Hertzog von Mayenne, vermäh-worden; Antonius wurde Cardinal; Ludovicuü, Herr von-bont-Dormi, blieb in der schlacht bey St. Quintin an. 1557.Me erben; und Maria wurde an. 154;. an Gilbertum vonAlanchefort, Ritter von St. Michael, Herrn von St. Jan-Au, Baron von St. Severe und Mirebcau , vermählet, wel-Akm sie einen söhn Antonium und 4. töchter gebahr. Anto-uu>s von Blanchefort wurde von dem Cardinal Antonio zumueingesetzt, mit dem beding, daß er das wapen und den"ahmen von Crequi führen sollte, welchen auch seine nachkom-p>en sehr berühmt gemacht, indem er den bekannten Carolums'Herrn von Crequi, Hertzog von Lesdiguieres, Pair und Mar-miall vor, Franckreich, hinterlassen; von welchem hernach mit'neyrern. La
ZeneräoZ.
alliX pM II. mb. 42. feg.
f.Xvequi, (Antonius von) Herr von Pont-Dormi, war einöj?u Jvhannis VI. von Crequi, und machte sich unter Fran-ko ^ dieses Herrn kriegen sehr bekannt, gestalt denn seinekc.^ eit so berühmt war, daß man ihn schlechter dings dennennte. In dem treffen bey Bicoque an. 1522. com-da« er ein Lorps cie ret'erve, und merckt mnn von rhm an,bcr Französischen armer gantzliche Niederlage verhindert.1i ach dem treffen warf er sich mit grosser gefahr, jedoch gluck-"> Cremona, und hatte das Gouvernement von diesem« bis der Marschall von Foix dahin kam. An. 1^;. lei-sern^ bem Könige bey dem emfalle der Engellander und Kay-sam» " in die Picardie grosse dienste, war auch meistens ur»wen r ^ die feinde nicht auf einmal bis nach Paris kom-siens , sondern unterwegens, bis die jahrs-zett mei-iy"-.^strichen war, aufgehalten wurden. Er kam an.^2?.
um, als die Kayserlichen diesen ort überrumpelnin tz^n. Denn weil er davon Nachricht bekommen, und sichbey "Platz begeben hatte, um sie wohl zu empfangen, auchNeblet, worüber seidige gehen musten, Pas innere thor emzu.der k-ü ^ dann man sie zum ersten thor unter dem schun n-tivd k,^ratherey ohne gegenwehr einließ ) mit wAem Pulverdqss / ust-feuer bestreuet hatte, geschahe es zu allem Unglück,aus ^we leuthe just dasselbe anzündeten, da Pont-Dormi obenihn, > u thuen herunter sahe, und etwas befehlen wollte. Dat>nd d?/w das feuer durch den offenen mund in den leib fuhr,kx„ fein eingewetde verbrannte. Die Picarder bedauer-urn tod ungemein , weil er bis dato die streisereyen undL? Unternehmungen ^ immerdar mit besonderer
r^wmkelt zu verhindern gewußt. ^2^.
A Lrsns tom I. *
Pewk^ui, > Antonius'äs) Herr von Crequi und Canaples,von Pojx, Cardinal, Bischoff von Nantes, und her-Histvr. //. Thctl»
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nach von Amiens, Abt von St. Julian zu Tours, zu Selin-court und Valloires, Cantzler des ordens St. Michael, warein söhn Jvhannis VIII. Er erbte die grossen güther seines Hau-ses , nachdem seine beyden brüder ohne erben verstorben wa-ren , und hinterließ dieselbigen Antonio von Blanchefort, seinerschwester Maria söhn. Als er in seiner jugend sich in den geist-lichen stand begeben, erhielt er die Abtey St. Julian zu Tours/hernach das Bißthum zu Nantes, welches er an. i§6r. mikdem zu Amiens vertauschte. Nach diesem brachte ihm der Kö-nig Carolus IX. einen Carbinals-Hut zuwege, welchen ihmPius IV. den i2. mertz an. 1564. gab. Endlich ließ er sichangelegen seyn, das aufnehmen seiner Arche zu befördern, undstarb den 20. jun. an. i;74. Jacobus Seguier, Lsnoiäcusund Cantzler von Amiens, hielt ihm die leichen-rede. -v/»/-He/e, ancig. ä'Hmienn. kill. äss Lsräin. /'Wo». OsII.
xurn. 6»II. Lbriü.
Crequi, (Carolus I. äs) Herr von Crequi und CanapleS,Printz von Poir, Hertzog von Lesdigmeres, Paw und Mar-schall von Franckreich , Graf von Samt, Ritter dn König-lichen orden, Geueral-Lieutenant der Königlichen armee undGouverneur von Dauphins, war einer der grösten Generale zuseiner zeit. Die erste probe seiner tapferkeit legte er ab bey be-lagerung der stadt Laon an. 1594. worauf er mit Philippmo,einem natürlichen söhne aus dem Savoyischen Hause, ausanlas einiger schertz-reden sich zum zweyte» mal schlüge, daserste mal ihn verletzte und entwaffnete, aber dabey selbigemdas leben großmüthig schenckte; als aber solcher um den schnupfauf alle weise auszulöschen, einen andern zwey-kampf veranlagsete, ward er in demselben von Crequi an. 1499. gar erlegt.An. 1601. begleitete Crequi den Marschall äs Biron in seinerGesandtschafft nach Engelland. An. 1606. wurde er Obersterüber ein regiment von der garde, bekam auch Hoffnung zu derGeneral-Lieutenantschafft in Dauphins, welche stelle sein schwie»ger-vatter, der Connetable Lesdiguieres, welchem dieser Cre-qui ohne dem sehr viel zu dancken hatte, bekleidet hat. An.1620. legte er wiederum eine grosse probe seiner tapferkeit abin der schlacht bey kom äs Le. In dem folgenden jähreaber wurde er in der belagerung vor St. Jean ä'Angeli ver-wundet , erlangte aber dennoch bey allen diesen gelegenheiteireinen solchen rühm, daß ihm der König an. 1622. den Mar-schaüs-stab gab. Hiernächst befand er sich bey der belagerungvon Montpellier, und da er nach Piemont geschickt wurde,brachteer an. i62;.succurs in Asti und Berua; wie er dennauch zu eroberung der ftädte Pignerol und St. Jean äs Mo-rienne gar ein grosses mit beytrug, und damals die armee desKönigs commandiere. An. 16;;. schickte ihn der König alSaußerordentlichen Amdassador nach Rom an Urbannm VIII.woselbst er sowol als zu Venedig, dahin er sich das folgendejähr begab, nicht unterließ, durch einen ansehnlichen staatdie ehre seines Königs zu behaupten. Bey seiner Wiederkunfthatte er unterschiedene Vortheile gegen die Spanier, welche erbey Thesin den 22. jun. an. r6;6. schlug, trug auch zu der vi-ctorie bey Montalbon den 8. ftpt. an. 16;?. ein grosses mit bey.Endlich, als er in die stadt Bremme, welche von den Spa-niern belagert war, einen succurs bringen wollte, wurde erden 17. mertz an. i6;8. durch eine canvn-kugel getödtet. Erhat 2. gemahlinnen gehabt, die erste war Magdalena äs Bon-ne, Francisci, Hertzogs von Lesdiguieres und Connetablesvon Franckreich, tochter, an. 1595.; die andere Francisca äsBonne, der vorigen schwester vom vatter, aber von der bekann-ten Marie Vignon gezeuget, an. 162;. Mit der ersten hat ergezeuget Franciscum, genannt äs Bonne, Hertzog von Lesdt-guieres, rc. und Carolum II. Herrn von Crequi, rc. nebst 2.töchtern, davon Francisca an. 1609. an Maximilianum II. vonBethune yerheurathet worden, und an. 16;7. gestorben ; Mag-dalena aber, so sich an. 1617. an Nicolaum von Neufville,Hertzog von Villeroy, Pair und Marschall von Franckreich ,vermahlet, starb zu Paris an. 1675. Franciscus äs Crequi,genannt äs Bonne, ä'Agout, äs Vesc, äs Montlaur und äsMontanban, Hertzog von Lesdiguieres, Pair von Franckreich,Graf von Sanlt und Marquis von Ragnv, Ritter der König-lichen orden und Gouverneur in Dauphins, wurde substituiret,den nahmen und das wapen von Bonne anzunehmen. An.1620. heurathete er, auf Päpstliche dispensation, Catharinamäs Bonne, die jüngere tochter des Connetable von Lesdiguieresund also seiner mutier schwester von vätterlicher feiten; alsaber dieselbe an. 1621. gestorben, nahm er an. iü;6. zu seinerandern gemahlin Annam äs I» Magdelaine, die erb-tochterLevnori Marquis äs Ragny , mit welcher er Franciscum Ema,nuelem und Carolum Nicolaum zeugete. Er starb endlich zuGrenoble den i. jan. an. 1677. Franciscus Emanuel äs Von-ne-Crequi, Hertzog von Lesdiguieres, rc. Gouverneur von Dau-phins , hat sonderbare proben seiner tapferkeit in den wichtia-sten begebenheiten in und ausserhalb des Französischen ReichSabgelegt, und ist den ;. may an. 1681. gestorben. An 167?vermahlte er sich mit Paula Margaretha Francisca von GondmPetri, Herrn von Netz, tochter und erbin, welche ihm an 1679den 22. oct. gebobren, Johannem Franciscum Paulum äs Bon-ne-Creqni, äs Blanchefort, rc. Hertzog von Lesdiguieres, Pairvon Franckreich, Grafen von Sault und Jvigni, Brigadier undObersten des regiments äs Sault, der sich an. 1696. den 17. jan.mit Louise Bernarde, Mademoiselle äs Puqeols, Jäcobi HenricrHertzogs von Duras und Marschalis von Franckreich tochter,
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