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Zweyter Theil. Bi - C.
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* Eresollius, s Ludovicus) ein Jesuite, gebürtig aus Bre-tagne , war in unterschiedenen LoUeZüs Lrokestor Ilumsnio-rum Lictersrum. und starb an. i6;4. den II. nov. in seinem66. jähre. Man hat von ihm Tkestrum veterum Mewrum,Orstorum, veclsmstorum, guos in Orrecis 8oxkiüs8 uomi-nsbsnt, Paris in 8. 6s Orstori8 LÄions A krouuncistionsÜb. III. ibiä. eoä. in 4. IVlMsZvZum, ibiä. 1629. infol. Ors-tiones ksnegyrics8, ib. 16; 2. und 16;8. in 2. äecsäib. <Lc.das erste hat Gronovius seinem Ibeksuro sntig. 6rs:c. mit ein-verleibt.

* Erespellano, lat. Lrekpellsnum, eine stadt im Kirchen-Staate, an den grentzen von Moden«, vier meilen von Bo-logna.

Cresphontes, ein König der Messenier in Peloponneso,Temeni bruder, welche beyderseits Herscliäse, das ist, des Her-eulis Nachkömmlinge waren. Er looßte mit den kindern des Ari-stodem i wegen des Messenischen Königreichs, und sie wurden ei-nig , ihre nahmen in einen ledernen eymer, so mit Wasser an-gefüllet/ zu werffen/ dergestalt/ daß derjenige, dessen nahmenzuerst heraus käme, sollte König seyn. Hierauf ließ Cresphon-tes seinen nahmen auf einen Ziegelstein / der andere aber auf einekugel von thone graben. Nachdem nun alle beyde ins Wasser ge-morsten / zergieng der thon / und geschahe also / daß des Cres-phontis nähme allein gefunden wurde. Er wurde aber nachge-hends mit allen seinen kindern / ausgenommen Aepytum, vonden vornehmsten des Messenischen Reichs umgebracht; weiler dem volck mehr / als ihnen / günstig war, und solches durchsie nicht wollte unterdrücken lassen. Aepytus war der jüngsteseiner söhnen / und wurde damal bey Cypstlo dem Corinthi-schen Könige / und vatter seiner mutter der Merope auferzogen,entgieng dadurch dem tobe; und gelangete nachmals durchhülffe der Arcadier zu seinem vätterlichen Reiche. In

Meilen. *

Erespi, lat. Lrepiscum, eine kleine stadt in Isis äe Lrsnce,ist der vornehmste ort der landschaffk Valois. Sie hat eineProbstey und Burg-Vogtev. Die alten Grafen von Valoisliessen sicssGrafen von Crespi tituliren.

* Lrespt , ein Picardischer flecken in dem Laonnois, eineFranzösische meile von Laon gelegen / auf der feiten, da mannach Is Ferte gehet. An diesem ort schlösse Franciscus I. Kö-nig in Franckreich/ den frieden mit Kayser Carvlo V. an. 1144.den 18. sept. Sonsten ist hierbey nichts zu bemercken. Manheisset es gewöhnlich Crespi en Laonnois, um es von dem an-dern Crespi zu unterscheiden.

Crespin, eine in dem Hennegau zwischen Mons und Va-lenctennes gelegene Benedictiner - Abtey, welche von dem heil.Landelino an. 68c>. gestiftet worden. fall. Lel§.

L«ce/. Monsü. 6erm.

Erespin / siehe Bec-Crespin.

Erespin / (Johann) oder Crispinus, war wegen seinergelehrsamkeit und buchdrucker-kunst berühmt. Er war gebür-tig von Arras, und hatte sich in seiner jngend auf die Rechtsge-lehrsamkeit und 8ruäis Humsniors geleget. Da er sich zu Parisaufhielte / war er eine zeitlang schreibe! bey dem berühmten Ca-role Molinäo, und hernach Ädvocat im Parlement. Nachdemer aber mit Theodors Beza bekannt worden, begab er sich zurResormirten religion, und muste deswegen an. 1548. Franck-reich verlassen / da er sich denn nach Genf wandte,, eine buch-druckerey dafelbst aufrichtete, und allerhand gute bücher herausgab / insonderheit ein Griechisch und Lateinisch Lexicon, wieauch das sogenannte Msreyrologium kroteÜÄMium. Er warauch vorher mit Francisco Balbuino in genauer freundschafftgestanden, zerfiel aber hernach mit demselben, und schrieb,dem Calvino zu gefallen, einen Lommentsrium super 1 . z.ö. äs äpollLtis, welchen er Balduini Lommentsrio super 1s-xe8 äe fsmolis libellis entgegen sttzte. Dannenhero ihn Bal-duinus wiederum auf das allerheftigste tractiret hat. Er starban der pest an. 1572. Er hat über bereits gedachte noch anderefchriften verfertiget, worunter sonderlich merckwürdig eine, wel-che den titul führet: L'Ltst äe LLglile svec 1e Oiscour8 äestems äepui8 le« spätre« zu«gu's prekent; ferner; Momen-clsturs ^ckionum; Inilitutionum Imperislium lib. IV. Lc.

bibl. Lclg. in viis Tbeoä. Lerxe. La/ä«r«. in

respank. sä Lslvin. Lesa, in respons. sä Lsläuin. La (7arL'e,bist. äe I'impiim. L« ci«

Eressey, (Hugh.) ein Engelländischer Papist, welcher sichim vorigen steculo durch streit-schriften bekannt gemacht , wareines Advocaten von Lincolns-Jnn gleiches nahmens söhn, ge-bohren in Porck um das jähr -6c>;. und studirte zu Oxford imLvUegio Mertön, daselbst er 8ociu8 geworden. Nachdem er inden geistlichen orden recipiret worden, bediente er eines Predigersamt i„ der familie des Grafen von Strafford, und des LordsFalklands. Nach dessen absterben that er eine reise, und nahmdie Römisch-Catholifche religion an: da er denn an. 1646. inRom öffentlich vor der Inquisition den Resormirten glauben ab-schwur. Zu Douay begab er sich in den orden der Benedictiner,und bediente die Englische mißionen. Er starb an. 1674. undhatte, alldieweil er noch in Oxford stunde, den nahmen eines ge-kehrten lind höflichen mannes, und guten Predigers. Die in-nerlichen Unruhen »n England, bey welchen er sein glück nicht

machen konnte, brachten ihn zum abfall. Seine schriftestsind: LxoinoloZelis, oder historische erzehlung der Ur-sachen der änderung seiner religion. 8sncts 8opiua:öder OireÄions kor tbs krs^er ok Lonteinxlstions. Lo-man Lstbolic DoÄrine8 no Xoveltie«, gegen L. Pierre»^ « 0 « , returneä to AI. Ls§8bs'vv8 Tss

Lkurcb Hiiior^ os Lritsnn^, kram tke ke^inninA ok Lbriü>->-nity 1 to tke klormsn Lougueü. Ln sn8«er to O. 8tiIIingstceti>läolstr^ prsttissä in tke Lbureli os kome. ksustieism. sanstl-csllz? imputeä to tke Lburcb ok Lome 8tiI1ingüeet. LeÜL-Äion8 on tbe Ostk ok kupremse^ U. a. M. l^ooä, Ltben. Oxon.I. kupplem. to *

Erest, oder le Crest, lat. Lreüiäium, Lrestum, und LcistaLrnoläi , eine stadt in Dauphins, an dem fliisse Drome, Vmeilen von Valence, und etwas weiter von Montelimar geAgen. Sie war in dem XII. k-eculo in grossem ansehen, weil streinen thurm und castell hatte, und gehörte dazumal dem GraWvon Valentinois, wie denn auch die regierung der GrafschEDivis und Valentinois eine lange zeit darinn gewesen. Ndem XIII. üecnlo belagerte sie der Graf von Montfort, konntesie aber nicht einbekommen. In dem XVI. Lculo erklärte jiesich vor die TiZue, und an. i?8y. unterwarf sich MonleWNwelcher darinnen commandirte, dem Könige Henrico

bitt. äs Oimpk. bist. äu Lounetsole äe ses-

äiZuieres.

* Creftesum, ein städtlein oder marckt in Diorgior, so vok

zeiten einer Königin in Ungarn gehöret hat. An. 1596. habe»Ertz-Hertzog Maximil. zu Oesterreich, und Fürst SigisniunoBathori ihr krteges - volck dahin geführet, und hernach dasclo!»mit dem Turckischen Kayser Mahomet, fo selbst zugegen wartglücklich geschlagen , also daß er sich in die flucht begebe»'Aber weil die Christen dem plündern nachgehangen, habestsich die Türcken wieder erholet, und sie in die flucht mit solche»?schrecken gebracht, daß man sie nicht halten können. Es st"/der Christen bey zehen tausend, und unter denselben nichtnig vornehme leuthe, sonderlich aber die zween vornelEbrüder Ernestus und Augustus Hertzoge in Holstein, undden feinden, wie man beständig und der Wahrheit ah»l>^ausgegeben, in dreyen schlachten 20000. tapfere soldaten sE"ben. Welches denn die berühmte Crestesianische von den T»Zcken die Erlauische oder Agrische sogenannte schlacht ist, »oAwelcher Mahomet nach Constantinopel, Maximilianus EWien und Prag, und Sigismundus nach Hause gereiset.haben die Türcken unterwegs von den Siebenbürgern undlachen viel ungemach ausstehen müssen. UunZsr.

8tübel. II. p. 410. keg. , ^

* Crestonus, (Joh.) ein Italiänischer Carmeliter-MAAaus Piacenza , war vostor TKeologiL, und in der Griechisch^und Lateinischen spräche wohl erfahren, florirte um das E148c. in welchem er den Griechischen Psalter mit seiner Entschen Version zu Mayland in fol. heraus gegeben. Esihm auch ein Vocsbulsrium 6rLLum, oder Lexicon 6rTco-Lrinum zu Vicenza an. 148z. undMantua an. 1494. ober »»'1499. in fol. gedruckt, von Bengheim, incunsb.beygelegt. Le Lo«Z, bibl.

LL Ests-r äs und LL LLeT äe

NOLOX, sind zwey hohe berge, gantz nahe bey Süsa sden grentzen von Dauphins. Zwischen beyden ist einwelches ohngefehr eine viertel meile lang, und 18. bis ^schritte breit ist. Man nennet diese enge passage, le p»«

8uke. .

* Cretenet, (Jacobus) war zu Chamlite in der FrE-schen Grafschafft Burgund an. 160;. gebohren. Er eriee'

.die Chirurgie zu Langres, welche er nachgehends an.

zu Lyon in der pest-zeit mit gutem fortgang trieb, auch e>» s-ches frauenzilnmer, welches er glücklich curirt hatte,, W §thete. Zu gleicher zeit gerieth er mit einigen gottsforw''» ^Personen in bekanntschafft, welche vor ihn wegen seines P LWandels so viele Hochachtung schöpften, daß sie unter dem ^men der MWonsriorum von St. Jofeph eine gesellschastl ^richteten, und den Cretenet zu derselben Haupt machten.fangs setzte sich der Ertz-Bischoff von Lyon durch ein oiv" ^ches msnäemenr wider diese anstalten sehr heftig, widerrus > ^biges aber hernach , als er davon bessere Nachrichten ernE^hatte, und half sie anfalle weise, vermittelst eines KonW'^st.befehls befördern. Der Marquis von Colligny trug dMM-^den vorschuß viel zu aufrichtung eines Lolle^ii vor dreienbey, und die anhänger des Cretenet breiteten sich um rill»'aus. Er empfieng darauf an. 1666. die Priester-weyist /starb nicht lange darnach den i. sept. gedachten jahrs6z. jähre seines alters. N. Orame hat sein leben oe,ben. - Achs

* Eveteus, des Minois und der Pasiphaes oder § Arenensöhn, König in Creta, hakte zu töchtern die Aeropen, er.und Apemofhnen, zum söhne aber den Althemenen. -> pekaMaber dereinst das Orsculum wegen seines todes befrag^ ^rde»er zur antwort, daß ihn eines seiner kinber nmbrMs

Als Athemenes solches erfuhr, gieng er mit stA etwan oh^der Apemosyne in die insul Rhodum, um also n>G,. n>oa^Versehens das Orsculum an seinem vatter zu ert»" -Lrgab/gen dieser die Clymenen und Aeropen dem NauM" ^

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