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Üe mit sich in ein fremdes land hinweg zu nehmen. Indemrr aber nach der zeit seinem gedachten söhne das Reich ftlbstenübergeben wollte, und sich daher zu ihm in die insul Nhodumheg ab, kam er des nachts an das user solcher insul, weil manihn aber vor einen see-räuber ansähe, erhub sich zwischen fernenleuthen und den Rhodisern ein ernstliches geseihte, und wieAlthemenes den letztem zu hülffe kam , fugte es sich ohngefehr,daß er den Creteum unerkannter weise selbst erlegete, und da-mit dennoch das Oraculum wahr machte. ^o/lsaloE, III. 2.
§. I. 2.
* Cretheis, die gemahlin Acasti, des Königs in Thessa-lien , verliebte sich sterblich in den jungen Peleum, welcher seitkurtzem sich mit einer jungen und sehr schönen Printzeßin, Eri-Svne genannt, vermahlet hatte, da sie sich zuerst alle vergebe-ne muhe gegeben, ihn seiner neuen gemahlin untreu , zu ma-chen , ward ihre liebe in einen tödtlichen haß verwandelt, undgäbe sie sich nunmehr alle mühe, die mache an ihm auszuüben;sie beredete zu dem ende die gemeldte Erigone, baß ihr gemahlPeleus sich um eine andere gemahlin umthue, ja es sey daran,daß er sich mit einer zweyten würde trauen lassen. Erigone warzu leichtgläubig, und stellte dieser Verleumdung so viel glau-ben zu, daß sie aus Verzweiflung sich selbst das leben nahm.Dieses war aber dieser raachgierigen frauen nicht genug: sieMachte sich noch an ihren eigener, mann Acastus, und brachteihm bey, Peleus habe sie getrachtet wider ihn aufzuhetzen, undsuche seinen tod; und es mangelte nicht an falschen zeugen, diesie angestellet hatte, diese anklage zu bevestigen. Acastus traneteauch zu bald, und liesse Meum condemniren, daß er denenLent-luris vorgeworffen wurde. Aber dieser tapfere Printz kamsieghafft von ihnen zurück, Überfiel Acastum, und töbtete zu-erst vor seinen äugen die Cretheis, und alsdenn ihn ftlbsten, rc.
Ich. III.
, Cretheus, Aeoli söhn und Hellenis enckel, war KönigÜber ein theil von Griechenland, und besaß die provintz JolcosM Thessalien. Sein weil» Demodtce beschuldigte fälschlich denMngen Phryrum, des Athamantis söhn, und Crethei bru-ders kind, daß er gesucht hätte, sie um ihre ehre zu bringen;worauf ihn sein leichtgläubiger vatter zu todten beschloß. At-mn nachdem seine Unschuld an den tag gekommen, ließ ermn weib hinrichten, und heurathete Thyran, seines brudersAchter, mit welcher er drey linder zeugete, worunter der äl-teste , nahmens Aeson, ihm sriccedirte. kost. attron.
Hb. XI. c. 20.
Crethi undplethi, haben ihren nahmen von cm-a,, exci-Mr, und von FaÄ, in Xipksl , sepsravit. Es warenaber solche nichts anders als des Königs Davids leib-trabanten,jwer welche Benaja, der söhn Iojada, einer von Davidsvornehmsten Generalen, gesetzt war. Woher sie so genennetworden, darüber haben die Gelehrten nicht einerley gedarr-ten. Das sicherste ist wol dieses, es seyen diejenigen leüthe ge-wesen, von denen i. 8am. XXII. 2. stehet, daß sie schulden und»udern ungemachs wegen gantz zu gründe gegangen, auch vonvaus und Hof vertrieben waren. Diese hielten sich zu David,As er noch vor dem Sau! flöhe, der sie hernach, theils weil erMe treue schon sattsam verspühret, theils solche zu belohnen, zumner leib-garde annahm. 2.8Zm. VIII. ig. XV. ig. XX. 7.2;.
§5 O/ÄE, äill. äs Lretki L kletki.
,suä. I. i2. äillsrt. äs kkllittseo exuls L.
iyo. leg.
/..* Crethon, Diocles sohn, verreifete mit seinem bruder Or-wvchus, den Griechen hülffe zu leisten, welche damals die stadt^rojam belagerten. Diese zwey brüder verliessen sich etwas zuauf ihren muth und kräffte, und wagten mit Aeneas einen,?chkampf, dieser aber bestrasete beyde ihres frevels wegen,erlegte sie in dem streit. Menelaus und Antilochns aber,,A'che ihnen zu hülffe kommen wollten, hatten die gröste mühe»lDdre erschlagene leichname den feinden aus den Händen zu
sie», II 1 z 8 .
g.^Erevacore, oder Crevacuoro, lat. Lrepscorium, einer avt^n dem Italiänischen Fürstenthum Masserano zwischenMaaten von Mayland und Savoyen, am fluß Sissaracastek ^ ""es Marquisats. Sie ist vest, und hat ein gutes
d Erevant, eine kleine stadt in dem Hertzogthum Burgmrd inttzf, OlMLss von Auxerre an dem fluß Nonne gelegen. Sie ist- 2 " der schlacht berühmt, die an. 142;. zwischen den Fran-' den Engelländern und Burgundiern gehalten wurde,"nnen die letztern den sieg behielten.
ArAevant, ein altes und adeliches geschlechte aus Touraine.Uk« ^"'baldus von Crevant lebte um das jähr 1Z40. und hinter-herunter welchen Hugo l. Hugonem II. zeugete,ein ""vatter war Iohannis I. Dieser zeugte nebst Ludovico,rü V voclore zu Paris, und Abt zur heiligen Dreysaltrgkertsch.Andome, und Johanne II. Jacobnm, welcher das ge-vgM sortgepflantzet, indem er Franciscum gezeuget , der ernch "er war Ludovici I. von Crevant. Dieser hinterließ von ser-gu°,?f,wahlin Jaqueline äs Raillac, einer Vicomtesse von Bri-dxx 'u, Ludovicum II. von Crevant, Vicomte von Brigueuil,den ."^stauch, wegen seiner gemahlin Iagueline ä'Humieres,äe Marquis ä'Humieres geführet. Sein söhn Hercules^evant wurde in der belagerung vor Rvuen getödtet, und hin-
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terlreß kerne erben; es pflantzte aber das geschlechte dessen bruderLudovicus III. äs Crevant fort. Dieser starb an. 1648. zu Pa-ris, und hinterließ von Isabella Phelippeaux, einer tochter desStaats-8eci-emnl Raimundi, Herrn ä'Herbaut, 6. söhne undz. rochier, unter welchen Ludovicus IV. äs Crevant, Hertzogä'Humieres und Marfthall von Franckreich, sich sonderlich be-rühmt gemacht. Siehe Humteres.
* Crevecöur, lat. erspiLoräium, eine kleine stadt und schloßan der Maas, oberhalb Cambray in der Französischen provintzCambresis, davon ein berühmtes geschlecht in Franckreich dennahmen führet.
Crevecöur, ein berühmtes adeliches geschlechte, welchesvor zeiten in grossem ansehen gewesen. Iacobus äs Crevecöur,Ritter, Herr von Thois, Thiennes, Calonne, rc. war beyPhilippo, Hertzvge von Burgund, in ziemlichen ansehen, der ihmauch nebst andern ehren-steüen den Ritter - orden vom güldenenVließ gab. Der Hertzog von Bourbon machte ihn auch zumGouverneur der stadt und Grafschafft Clermont in Beauvaisis,welche er an. 14;«. tapfer defendirte. Der Hertzog von Bur-gund schickte ihn als Ambassador nach Engelland, und nach-mals nach Franckreich an den König Carolum VII. So be-fand er sich auch in der schlacht bey Gavre, und hatte noch an-dere wichtige bedienungen. Seine söhne waren Antonius undPhilippus, Marschall von Franckreich, von welchem hernachmit mehrern. Antonius von Crevecöur, Herr von Thiennes,Thois, rc. war Staats-Rath bey dem Hertzvge von Burgund,welcher ihn zum Ritter des güldenen Vlieffes machte. Hernachals er die vartey des Königs Ludovici XI. angenommen, verließer sein prächtiges schloß z» Thiennes in Flandern, und bauetesich in Franckreich das zu Crevecöur. Er wurde Ritter von St.Michael, Seneschall und Gouverneur von Arrois, Rath undCammer-Herr des Königs, und Lranä-Kouveuer von Franck-reich an. 1479. Sein Nachfolger war Franciscus von Crevecöur,welcher nur eine tochter, Louiftn, hinterließ, die anfangs anWilhelmum Goufier, Herrn von Bonnivet, Admiral vonFranckreich, und nachmals an Antonium von Halluin, Herrnvon Prennes, vermählt wurde.
Crevecöur, (Philippus) Herr von Esquerdes oder Cordes,Marschall von Franckreich, stund anfangs bey dem Hertzvge vonBurgund, Carolo ttuttasi, in diensten, vor welchen er in derschlacht bey Montleheri an. 146;. föchte. Er bekam auch vonihm das Gouvernement von Artois, lind den Ritter-orden desgüldenen Vlieffes. Als aber der Hertzog von Burgund an. 1477.geblieben, gieng Crevecöur in dienste bey dem Könige LudovicoXI. welcher ihm das Gouvernement von Artois und den Ritter-orden von St. Michael gäbe. Er brachte auch viele örter inArtois unter sich, und entsetzte Terouanne, war aber in derschlacht bey Guinegate ohnweit Terouanne an. 1479. wider Ertz-Hertzoq Marimilianum von Oesterreich unglücklich ; wiewol je-doch dessen reuterey völlig aus dem selb geschlagen ward, undnur das fuß-volck, zu dem sich dieser Printz nach der flucht seinerreuterey begeben hatte, dasselbige erhielte. ,Nachgehends com-mandirte er die armee des Königs Caroli VIII. in der Picardie,da er an. 1486. sich den trouppm widersetzte, welche der Ertz-Hertzog Maximilian hinein fuhren wollte; und im folgendenjähre bekam er nahe bey Bethune den Hertzog von Geldern undPrintzen von Nassau gefangen. Er überrumpelte an. 1487.St. Omer und Terouanne, konnte aber Nieuport an. 1489.nicht erobern. An. 1492. wurde er zum Marschall von Franck-reich gemacht , und diente wiederum in Flandern. Nach die-sem, als er dem Könige Carolo VIII. auf dem zuge in das Kö-nigreich Neapolis folgen wollte, starb er zu Bresle ohnweit Lyon,an. 1494. ohne kinder. Cominäus rühmt ihn sehr wegen seinerklugheit. Kitt. äs kr-mcs. *
Crevecöur, eine starcke vestung in den Niederlanden an derMaas, auf der Brabantischen feite, eine meile von Hertzogen-busch, und so weit auch von Bommel und Heusden gelegen,wurde an. 1600. durch den Printz Moritz von Oranien den Spa-niern abgenommen; da sie weiter hinaus geleget, und mit 7.bollwercken, wie auch einem breiten graben umgeben wurde.Der fluß Dieß geht an beyden feiten hin, und ergießet sich indie Maas, daß also diese schantze eine insul ist. An. 1672. er-oberten die Franzosen unter dem Marschall Turenne Crevecöurnach einem zweytägigen widerstände; räumeten aber im fol-genden jähre die schantze wiederum, und weil keine bürger dar-innen waren, von denen sie hätten brandschatzung bekommenkönnen, so verderbten sie die vestung, und verdrenneten alle ge-bäude; worauf den 9. dec. desselbraen jahres die General-Staa.ten sich resolvirten, die vestung allhier gäntzlich niederwerffen zulasten. Valckeniers verwirrtes Europa, k. III. x. 285. Iso. Ak. V. x. i 75 - <kc-
Creusa, Creontis des Königs von Corinthus tochter, wel-che Iason, nachdem er die Medeam verflossen, zur gemahlinnahm. Medea empfand solches sehr übel, und verschloß durchihre zauberey ein unauslöschliches feuer in einem kästqen, wel-ches sie durch ihre söhne der Creusa überfthickte, die es ohne arg-wohn einiger Hinterlist erofnete, da denn alsobald das feuer her-aus schlug, und Creusam nebst Creonte und seinem Köntgl. Hanseverzehrte. Andere sagen, Medea hatte der Creusa, als sie braut ge-wesen, einen krantz mit naptha bestrichen überschicket, welcher, dadie lichter angestecket worden, sich entzündet, wodurch das gantze
König-