Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
Seite
963
JPEG-Download
 

fiesee inter,sge«zar,aM-ers,uar»ih»undlirn»

-ord,

yue

>as;

per-

4 )

von

vür-

)e,M

>nets

ckcS

Heu-

ion,

Aol-

einek

einet

iktt'.

Her-

rark-

B«-

:licht

obi,

rew/

,pe>-

674 »

>olrt

itter?

, e>-,en>e-rha>-Iot->

lflus-

nkelv

'prE

NllS

Z)it

inüu-

.jstek

gest-raiu-' die6;?'rorn-und

c>8>^

igen,

inu-

tft--

wie-

cnd-

aint

glcv

0->

ngel-

kt>U>-

Ä

^poU

cgew

'ol>et

,be».

,aU"

lchte.

il ee

-einet

7 Z

cimr-

afttt

ckeU

per-

c r i

c r i 96 z

«ber an. 1712. denen von Criechingen abgesprochen worden;wiewol sie nachmals doch einen theil von dieser Herrschafft wie-der an sich gebracht. Ietztgedachter Johannes V. von Criechin-gen heurathete Jrmgardin, Johannes Freyherr« von Rollin-gen/ Dann, und Siebenhorn, Erb - Marschalls in Luxemburgtochter/ welche ihm ihre vätterliche güther zubrachte; daherdie von Criechingen mit denen von Daun lange zeit das schloßDaun zur residentz nebst dem dorfe Jmmerath gemein ge,habt, bis sie nach der helfte des XVII. Lculi denen von Daunrhr antheil verkauffet. Wegen des Erb - Marschall - amts imHertzogthum Luxemburg, welches durch die Heurath nicht hättesollen auf sie transferiret werden, haben sie mit denen von Röt-ungen lange zeit eine kontrovers gehabt. Von den Minen die-ses Johannis V. Georgio und Wirichio, sind 2. linien, die put-tingtsche und Criechingische aufgerichtet worden. Der er-ster» Urheber war gedachter Georgius , dessen söhn GeorgiusH. die Lutherische religion angenommen. Es ist aber diese li-nie an männlichen erben an. 1681. mit Joh. Ludovico, wel-cher an. 166;. bey Wilderfange» seinen bruder Ernestum Casi-mirum wegen entstandener Uneinigkeit erschossen, und hernachm steter schwermüthigkeit gelebet, auch sich an. 1681. zu Metziur Catholischen religion gewendet, ausgegangen. Den Criechin,Zischen äst pflantzte Wirichius fort, von dessen 4. söhnen dreyScheurathet, und kinder gezeuget; des einigen Christophori po-steritär aber hat am längsten gedauret. Er war Rath bey demHertzoge von Lothringen , und zeugte mit seiner gemahlin An-na Beyerin von Boppart, Johannis und Maria von Malberg»echter, 4. söhne, davon r. unverheurathet gestorben. Der äl-teste, Petrus Ernestus, hatte von Maria Margaretha Coligni,2. söhne, darunter Carolus in der jugend scheinet gestorben zuseyn, Franciscus Ernestus aber wurde Lanonicus zu Mayntz,«uch Dom-Dechant zu Straßbnrg, und starb an. 1671. Derlungere söhn Christophori, Lotharius von Criechingen, zeugteNiit Anna Magdalena von Hanau Franciscum Ernestum, dersich mit Maria Elisabeth, Hugonis, Grafen von Monlforttvchter, vermählte, die ihm verschiedene kinder gebohren hat,welche aber alle gestorben. Es sind darunter merckwürdig:Franciscus Ernestus, Graf von Criechingen, welcher bey demChurfürsten in Bayern Cammer - Herr und geheimer Rath,wich Abgesandter nach Franckreich war, wegen der geburt desHertzogs von Burgund zu gratuliren. Er starb den 28. nov.§u. 1686. und hat mit seiner gemahlin Maria Adelheit There-lla, Joh. Maximiliani Grafen von Preysing tvchter, eine un-Wchkbare ehe besessen. Franciscus Carolus blieb als Chur-Sayerischer Oberst-Wachtmeister vor Ofen im oct. an. »684.Endlich Maximilianus Ernestus, des H. Römischen Reichs Grafvon Criechingen, Pnttingen und Dorstweiler, Erb-Marschaü, es Hertzogthums Luxemburg, war der letzte dieses Hauses,«nd nig xx den r;. sepl. an. 1697. starb , gieng auch selbigesM >hm unter. Es war also von diesem Hause niemand übrig,s's Anna Dorothea, verwittwete Gräsin von Ost-Frießland, desMern Grafen von der Puttingischen linie, Johannis Ludovicimiwester, welche den rest von Criechingen, so ehemals eineMsiderable Herrschafft gewesen, aber gantz distrahiret worden,Ä besitz genommen ; doch machten auch die Grafen von^vlms-Braunfels und M-Ortenburg prätensiou darauf, undumgen deswegen mit der Gräsin von Ost-Frießland einen pro-N an, womit es folgende bewandtnis hat: Graf Albrecht<ubwig, ein vatter des letzter» Grafen Puttingischer linie, hat-co r. sthwestern, Annam Mariam und Esther Dorotheam,ovvvn jene mit einem Grafen von Solms - Braunfelü, diese7°er mit Graf Georg Reinhardten zu Alk-Ortenbnrg vermäh,worden, und beyde auf die vätterlichen güther, dem manns-Mw zum besten, verzicht gethan. Er selbst hinterließ nach'uen> tobe zwey kinder, nemftch Johann Ludwigen und An-Dorotheam. Diese ist die odgedachte Gräfin von Ost-Mchland, welche nach ihres bruders, ohne männliche erben,allstem absterben, durch das Parlement zu Metz, in den be-t-s ^r Herrschafft Criechingen gesetzt worden, in meynung, lh--Gatters schwester gemeldter verzicht halber, von solcher erb-qnMt gantzlich ausznschlicssen, es haben aber diese erben nichtilw- - Criechingische wapen angenommen , sondern auchQvt?. eusion gehörigen orts anhängig gemacht, und hatAlt-pxMurg auch ausser dieser noch eine privat-prätension an d,e'^schafft GrafJohann Ludwigs, wegen versprochener ehe-"^ber-gelder, auch andere obligationen, samt denen von an.verfallenen ausständigen zinsen, deren summe sich aufJiel^mhafftes erstrecket. Lünigs chlcll. Lcul. des TeutschenlE^ms zweyter theil. nsr. kroc.

Vo. VI. Lkip. 2.

der F^el, eine kleine Französische stadt und Hafen an der kästeM.^mandie, wo der fluß 1s Sart in das Britannische meerzwischen Abbeviüe und Dieppe.ltzum E^wel, ein Englischer marckt-flecken in dem Fürsten,vri? Wallls und der Grafschafft Breknok, so der vornehmste«llM berum ist. Der Marquis von Worcester hat em schoßvon »»..Der ßecken selbst liegt bey -48. Englische weilenLanden, welches 29. und drey fünftel Teutsche ausmachet.

ter f^Pon, (Ludovicus von Verton, Herr von) ein berühm-stg ?M-held in dem XVI- Iseculo, war aus einem berühm-vrwhkcht in Provence entsprossen. Er war ein Maithchr.vtsssr. //. Theil,

Ritter , und befand sich bereits in seinem »z. iahre bey derbelagerung von Calais, hernach in den schlachten bey Dreux,Jarnac, und bey Moncontour. In der Macht bey Lepantean. 157». hielt er sich sowohl, daß ihm, ob er gleich verwun-det war, dennoch aufgetragen ward, die Nachricht von dem erhal-tenen siege dem Papst und dem König in Franckreich zu über-bringen. An. 177;. wohnte er der belagerung von Röchelte,und hiernächst ferner allen wichtigen schlachten bey. Dem Kö-nig Henrico III. der ihn zum Nsltrs äs camp von dem garde-regiment, und an. 1587. znm Ritter seiner orden, auch, wie ei-nige wiewol ohne Wahrscheinlichkeit melden, zum ersten Oberstenvon der Französischen infanterie gemacht hatte, that er gegendie Mus bey der Pariser-Barricade, und bey allen andern ge-legenheiten nützliche und treue dienste, war aber doch nicht zubewegen, die ermordung des Hertzogsvon Guise zu übernehmen,sondern erbot sich blos gegen dem Könige, der ihm solches auf-trug, den Hertzog zum duell auszufordern, und demselben dabeyunfehlbar nicht zu fehlen. Unter Kvnig Henrico IV. der ihnden wackern Crillon zu nennen pflegte, fuhr er mit gleichemeifer fort, gegen die Liguisten zu dienen , und that denselbengrossen abbruch. Er starb endlich an. 1617. nach einer achtjäh-rigen kranckheit in dem 74. jähre seines alters. Der k. Fran-ciscus Bening, ein Jesuit, hat die auf diesen mann. gehalteneleichen-rede an. 1616. zu Avignon unter dem titul: Usuellerä'bcmneur drucken lassen. IM. tom. VI.

(Lrim, ist eine stadt in der kleinen Tartarey, welche -aheroauch die Crimmische Tartarey pflegt genennet zu werden. SieheTartarey (kleine) it. Tartarn die Crimmischen.

* Trimmas , <Antonius) ein Jesuite zu Sisa in dem Her.tzogthum Parma den 7. febr. an. 1720. gebohren , ward indem 22. jähre seines alters in diese Societät aufgenommen.Der H. Jgnatins wiedmete ihn gleich , nachdem er ihn ange-nommen, unter die Indianischen UWcmgrws, zu welchem en-de er ihn nach Coimbra geschicket , um allda den Novrciatauszuhalten , und seine studien zum ende zu bringen. An.1747. langte er zu Goa in dem september an; Franciscus Ta.verius sandte ihn von dar auf das Capo Camvrin , wo er seinJesuitisches Mißions-werck mit solchem eifer triebe, daß er inder Indianer Hände gerathen, und der erste gewesen, der fürseine Brüderschafft der religion wegen in diesen landen den tod,und zwar wie die tradition der Mlssonürlorum meldet, mitgrosser standhafftigkeit ausgestanden hat. Denn als die Ba-dager Pumicael angegriffen haben , welches der ort seinerMißion war, wollten ihn die Portugiesen bereden, sich diesenWilden durch die flucht zu entziehen; er aber soll es abgeschla-gen , und lieber den tod bey seinen neu-bekehrten haben leidenmotzen, als dieselben in der zeit, da sie seiner am meisten bedorf-ten, zu verlassen. , ln IM. Loslet.

äeiu.

Trimmitzschau, ein städttein an der Pleisse in Meisten, undzwar in dem Ertzgebürgischen kreise und des amts Zwickau be-zirck gelegen, anderthalbe weile von Zwickan,chlid 2. von Alten-burg gegen die Voigtländische grentze; ist denen Bösen zuSchweinsbnxg zuständig. MonacbuL kirnsnüs nennet es Gri-mez und Grvmetzschan. Um das jähr 1414. zu MarggrafWil-helms des einäugichten zelten war es ihm zuständig und einbesonder amt. An. ,470. sollen es die Hußiten angezündet ha.ben ; also ist es auch im dreißigjährigen kriege durch feuer mehrals die helfte ruiniret worden. xroär. Mln. x. 149.

i;o. topogr. lup. p. 79.

Trinas, oder Critias, ein berühmter Neäicus von Mar-seilte, welcher zu Reronis zeitm lebte. Er war dabey ein stern-kündiger, und richtete sich in seinen euren, und auch so gatin auslefung der stunden, zu welchen den krancken speist solltegegeben werden , nach dem lauste und noch der conjunctionder gestirne. Er erwarb sich so viel geld , daß er cemies st-üerttum, oder 27s. tausend fünf orts - thaler hinterließ, seinegeburts-stadt mit einer mauer zu umgeben. /v-E, Üb. XXIX.

L. I. *

Erineftus, (iLVrilwpyorus) dieser wurde an. 1784. zuStuckhewald in Bohmen (allwo sein vatter Diaconus gewesen)gebohren, nndan. 160;. nach Jena auf die Universität geschickt.Von bannen begab er sich nach Wittenberg , allwo er an.1607. AIagitier kbilolopiM worden. Hieraus legte er sich aufdie Theologie und Orientalischen sprachen, und schrieb darinneneinige bücher. An. E;. berufte ihn der Oesterreichische Ba.ron und Kaystrl. Rath, Herr Wölfgang Siegmund von Losen-stern, zu seinem Hof-Prediger auf dem schlöffe Gschwendt, wel,ches amt er auch 6. jähr verwaltete. Von hier wurde er nachGrub in Oesterreich zum Prediger beruffen, allwo er gleich,falls 6. jähr der Arche dienest. Als aber in Oesterreich eineÄnderung der religion vorgieng , muste Crinesius auch das landräumen, da er denn an. 1624. ins Nnrnbergifche kam , undanfangs krokellsr Ibeologiss extr-iorcilnarius , hernach vrch.rmrius, und zugleich der Archen Diaconus zu Altorff wurde;starb aber den 28. aug. an. 1629. und finden sich unter Mnen schrifstn folgende : O^mnalium M-Mum ; Dexicon 87-riacum; Lxsrcwariones Debraicse ; OymnaMsra Msologi-ca; LoncoräantiX AebrsicD; Dinsua 8LMsrirana; Oymna.lluni Lk-tläaicum; Labei ieu Dilcurlus äe Lonkullone binxus.rum. memor. Tbeol. x. z;y. ^ ^ bivgr. aä an.

r6»9. "

Mmmm

' CklNks,