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in einer vollkommenen gnade seiner Königin, und in einer all-gemeinen oder zum wenigsten bey rechtschaffenen leuthen nichtstreitig gemachten reputation. vic. W 5 . , äs
bello Lelg. bist. üb. I.XXXIX. Le , bist.
ä'stnxl. tom. II. x. 472. 506.
Croi, (Johannes äs) oder Croius, war gebürtig von Usez,allwo sein vatter, Franciscus äs Croi, Prediger gewesen. Erselbst war erstlich Prediger der kirche zu Beziers, und hernachauch zu Usez. Er erlangte durch die schriften , welche er so-wol in Französischer als sonderlich in Lateinischer spräche her-ausgab, einen grossen rühm, und unterstand sich in seinen Ob-ieiVAtionibn8 Iscris ^ bistorisis in Xovum leüsmentnm Da-nielen, Heinsium , der unter die gelehrtesten zu seiner zeit ge.rechnet wurde, scharf zu censiren; wiewol, indem er im be-griffe war, diese odlervsrlones zu schreiben , vertheidigte er ineiner Französischen schrift des Heinsti tragödie, Heroäe8 inksn-liciäs genannt, Wider den Balsac, welchen er zu gleicher zeitin der Französischen spräche critisirte. Sein ansehen war sogroß, daß, als zur selbigen zeit die controvers äs Zrstis uck-verisli <L pgtticnl-rri mit grosser Heftigkeit in Franckreich getrie-ben wurde, sich beyde partcyen bewährten, ihn auf ihre stite zuziehen. Wiewol er sich zu denen wandte, welche die Zrscism psr-ticularem vertheidigten, und mit einem grossen eifer gegen dieandere partey auf den National-L^noäuni nach Alengon reiste.Ob er aber in dieser seiner meynung beständig geblieben, obersich auf andere gedancken bringen lassen, davon sind die scri-benten beyder parteyen nicht einerley meynung. Er starb den;>.aug. an. i6?y. Über bereits gedachtes hat er noch fernerheraus gegeben: äpecimen donjeciursrum L Oblervstionum inqueeäsin Onsienis, Ireneei L (ferlullisni lass; Lugustin stip-xols ou rsllons gui kont voirque ls8 IV. Iivrs8 äu 8ymbvlsgue I'on s mi8 äsn8 Is IX. toms äe8 osuvrss ä'/^uZustin nelont ps8 äs lui, Lc. contre ls k. Lernarä IVle^nier^sIusts; in-gleichen Simei convaincu; welcher tractat des Jesuiten Mey-nier Is Isinte likerts äe8 enksn8 äs Oisu entgegen gesetzt ist.
in Ollllis orientsli p. 184. Spill. 102. Xc.
kr-ekstio Ipecimim'8 snimsäv. HIoÜ8 gmyrsläi. Lrr-ker epist.spol. preist. fuäicii äs äm^rsläi libro contra Lxsnbsln.Lg)'e.
Croja, die Haupt-stadt in Albanien, wird für der Altenihr Antigonia oder Eribaa gehalten. Volaterranus sagt auch,daß sie wäre Troja genannt worden. Sie war sonst sehr veste,und wurde an. 14; 4. von dem Türckifchen Kavser Amuratherobert, auch darinnen Johannes, der Fürst von Epiro und Al-banien, nebst seinen söhnen gefangen genommen, von denen dervierte und jüngste söhn George Castriota, insgemein Scander-beg genannt, sie an. 1442- wieder unter feine bolmäßigkeit ge-bracht , und so lange er gelebet, von hier aus den Türcken ta-pfern widerstand gethan. Als er aber gestorben, wurde sie vondem Kayser Mahömet II. wieder eingenommen. Von welcherzeit an sie auch in Türckifchen Händen geblieben. Vormalshatte sie einen Bischöfflichen sitz, welcher unter den Ertz - Bi-schoff von Durazzo oder Dyrrachium gehörte. Der fluß Lizanegehet'allhier vorbey, welchen Chalcocondylas Erna nennet.
lib. VIII. geoZr. psnä. Kurs. c. 126.
, ßeogr. eccl. äs exciäio 6r-ecorum
x.;;?. L ;;y.
LX018DOL, siehe Lreutzfahrt.
M 0188 /^^ 1 ', ist ein Ritter-orden, welcher an. 1448. vonRenato von Anjou, zugenannt dem guten oder frommen,König in Sicilien, Hertzoge von Anjou und Grafen von Pro-vence , in der stadt Angers gestiftet worden. Das zeichen die-ses ordens war ein halber mond von golde, worinnen mit blauenduchstaden diese Worte geschrieben stunden: I .02 en Lroillsnt,wodurch angedeutet wurde, daß man durch Wachsthum in derlügend und tapferkeit rühm erlange. An diesen halben mondpflegte ein jedweder Ritter so viel enden von güldenen spitzen ,so roth ausgelegt, zu knüpfen, so viel gefährliche rencontres ergehabt hatte, daß man also aus der zahl dieser herabhangen-den Witzen die hertzhafftigkeit und thaten des Ritters, welchemsie gehörten, ersehen konnte. Die Ritter trugen einen mantelvon carmosin-rothen sammet; das kurtze mäntelgen war vonweissen sammet, gleichwie auch das futter und der rock; unterdem rechten arm war ein halber mond von golde, welcher aneiner göldenen kette hienge, und an dem obertheile des ermelsangeknüpft war. Der gantze orden bestund aus ;o. Rittern ,den Obersten, welcher 8enstor oder Präsident war , mit darzugerechnet. Denn als der König Renatus diesen orden eingese-tzet , ließ er sich nur einen Unterhalter desselben unter St. Mau-ritii schütze titultren, welchem er die ehre, das Haupt davon zuseyn, überlassen wollte. Der erste und vornehmste articknl die-ses ordens war, daß in denselben niemand sollte eingenommenwerden, als ein Fürst, Hertzog, Graf, Burggraf oder der auseinem alten und edlen geschlechte entsprossen, oder doch we-nigstens ein solcher Edelmann wäre, der 4. ahnen zehlen könnte,und einen ehrlichen und unbefleckten nahmen hätte.äe1ice8 äs Lkevslsrie. F-rvr», tstestr. ä'äori. Lo«e-be, bist. äskrov. Uv. IX. Lc.
Croix - Chevrieres, ein geschlechte in Franckreich, welchesverschiedene berühmte leukhe hervor gebracht. Felix I. äs I»
Crokx, ein söhn Johannis, Herr von ChevriereS, Rath undhernach General - Advocat im Parlemente von Dauphins, hatsich durch seine meriten in ansehen gebracht. Der König Fran-ciscus I. ernennte ihn znm Lommisssrio in dem Processe, welcherdemCantzlerPoyet gemacht wurde, wie auch in der Justitz-Cam-mer. Er wurde auch allein Requetenmeister in Dauphins,und hatte zu seinem Nachfolger Johannen, 1 . der als Bischoffvon Grenoble starb, (stehe unten einen eignen artickul von; ihm)jedoch einige söhne nach sich ließ , darunter Felix II. Rath nnParlement zu Grenoble, hernach,General Advocat im grossenRathe, Staats-Rath und Requetenmeister wurde. Sein söhnJohannes II. äs Is Croix, Marquis von Ornacieux, Graf vonSt. Ballier und Val, Baron von Serve, rc. hatte unterschie-dene Ohne, darunter Franciscus Graf von Saive, Rath imParlement von Dauphins, den mütterlichen nahmen undwapen von Saive angenommen; Johannes, genannt der Abtvon Chevrieres, Ritter von Malta, hernach Lumönier oräi-nsire des Königs, Bischoff zu Quebec in Neu-Franckreich, rc.Petrus Felix äs Is Croix, Graf von St. Ballier, welcher demvatter succedirte. Er war Capitain der garde an der Königli-chen psorte, that mit Ar. Beaufort den zug nach Africa ,wurde hernach Oberster von einem regiment zu fuß, und be-fand sich bey verschiedenen occasionen in den Niederlanden, inder kranclie-Lomts, rc. Aus seiner an. 1675. angetretenenehe hat er Johannen, gezeuget, rc. Siehe ein mehrers von die-sem geschlecht in insonderheit aber welcher
die genealogie dieser familie gemachet.
f Croix - Chevrieres, (Johannes äs 1 s) Bischoff zu Greno-ble, war ein söhn Felicis 1 . äe ls Croix. An. i;8c>. und 90.harte er die aufsieht über die Königlichen armem, davon einedurch den Hertzog von Mayenne, die andre durch den ColonelAlphonsum ä'Ornano commandiret wurde. Als der KönigHenricus IV. an. 1600. Savoyen unter sich gebracht, gab erihm die siegel von dem hohen Rathe, welchen er zu Chambecyaufgerichtet; und an. ,607. ernennte er ihn aus eigenem triebezum Bischoff von Grenoble, er bliebe darneben in seinem sitzund stimme, die er zuvor in den Parlementern zu Grenobleund anderwärts gehabt hatte. Nachgchends wurde er nachRom geschickt, da er des Königs bestes wohl zu beobachtenwußte. Wie er dann überaus geschickt war, wegen seines grol-sen Verstandes und gelehrsamkeit wichtige geschäffte zu tcact'-rcn. Die Königin Maria äs Medicis erwehlte ihn zu Mrem Rath , weswegen sie ihm an. i6n. und 16-2. brietund siegel geben ließ. An. 1615. war er bey der Ver-sammlung der Land - Stände, und bey einer andern, b>egenennet wird äe8 Xotsdls8, zn Rouen, so an. 1618. gehaltenworden. Er starb zu Paris bey einer Versammlung der Gen"lichtest an. 16,9. und sein Hertz wurde den Jacobstern in oergaffen St.Honors gebracht, ber leichnam aber zu seinen vM-tern in dem Dauphins gesammlet. Er hat von dem hat''*Poitiers die Grafschafften St. Valiere und äs Val erhalten ,wie auch die Barocke äs Clerien, und die Herrschafft PstI-con; und von dem Hause Chaumont erhielte er die Herrscyanten Ornacieux, Faramond und die Barocke äs Serve.läse alle bücher, so ihm vorkamen, sowol gute alsund pflegte zu sagen: Er habe nimmer kein so schlimmere v««-gesehen, daraus nicht einiger nutzen könnte geschöpft w^rve -In Guy Pape ist ein Lommemsrius unter seinem nahmen 'geführet, und er hat einen andern über Ludovici XI.st»turväs äonstions inter vivc>8, nach dem herkommen uno vland - gesehen der provintz Dauphins geschrieben. AM"sus sein söhn ward Coadjutor seines vatters in dem Bttztywzu Grenoble, und Bischoff zu Chalcedon in xsrübub, <Lc.
f Von obgemeldtemBischoffzuGrenoble ist annoch zu mercke^daß er als ein solcher gestorben, ob er schon zuvor in wem"" ßbedienungen gestanden, und verheurathet gewesen, aucy ^von ihin sein Haus sich in 2. Haupt - aste ausgetheilet, 0»dem einen das Marquisat Ornacieux zugefallen, uno ^deswegen dieser theil der familie die linie von Crolx->-y* §-res, äs Is Sayve ä'Ornacieux genennet. Worunterscus Präsident Ä Aortisr in dem Parlement zu Grenoble g ^sen, wie auch Johann Dominicus nach Francifco dteie»sten besessen.
Croix äu Marne, (Francifcus Is) gebürtig aus der v^vintz Maine. Er war ein Edelmann, Herr von (.r ^
Maine, und Vieille-Cour, 4. Meilen von der stadt Ma» - ^hatte von jugend auf eine ungemeine zuneigung zu venschafften «nd büchern, und derer bereits an. anjähr alt, und auf die Universität Paris geschickt war, ^ ^ziemliche menge zusammen gesammlet. An. x ^seine Libliotkeque krsnqoise heraus , welche em gen s^rie-
tslogu8 aller authoren ist, die in Französischer spräche«
ben. Er hat auch eine bibliotheck von den scrlbenten mreich, so in Lateinischer spräche geschrieben , »m ^ venwercke heraus zu geben versprochen, welche aber mevtag gekommen. Wenn er gestorben, ist unbekanm.
Croix äs Caftrtes(Is^ ein altes adeliches hcm^'/vieguedoc, dessen Voreltern nach einiger authoren mev"^^ Zollen
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