Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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gar behaupten, St. Roch, der söhn Johaimis Zs la Crokr,Gouverneur von Montpellier im nahmen der Könige von Ma-joren , welche damals Herren über diese stadt sollen gemessnseyn, sey aus diesem Hause gewesen, und habe auf der brüstein creutz auf die Welt gebracht, wovon sich die Nachkömm-linge nach der Hand I» Croix genennet, und das creutz in ih-rem wapen gefuhret haben. Andoque, bitt. Zu Lsn^usZoc liv.XII. erzehlet diese fabel. Andere nehmen ihren nahmen voneinem her, der einem der creutz-zugen beygewohnet, und zumzeichen dessen, da er zurück gekommen, das creutz, womit er be-zeichnet worden , beybehalten hat. Dem sey aber wie ihmjvolle, so hat dieses geschlecht ansehnliche leuthe hervor gebracht,so bey Moreri, welcher sie alle anführt, können nachgeschlagenwerden. Man mercke hier nur: i.) Johann Zs Is Croix, derstamm-vatter, welcher an. r; 20. viele adeliche lehen besessen,so er theils von Bertrando Oochico empfangen hat, welcherVicomte von Lomagne gewesen ist. s.) Johann Zs I» Croix,per zweyte dieses nahmens , welcher sich unter Carolo VI. an.1421. in der schlacht bey Bauge in Anjou wohl gehalten, und ur-sach gewesen, daß die Engelländcr sind geschlagen worden. ;.)Wilhelm Zcls Croix, welcher bey sechs Herrschafften besessen,Und des Königs Senefchall gewesen. In den archiven, woseiner Meldung geschiehet, wird er, dlokle , kaut, niaginL^usK puillaut 8eiMLur, und in einer deliberation , welche an.

von den Languedockischen Ständen einige zeit nach sei-nem tod ist gehalten worden, Nonleigneur genennet, rc. 4.)Jacob Ze la Croix, Ritter der Königlichen orden, GouverneurÜber etliche ftädte und citadellen, wurde öfters von den Langue-dockrfthen Standen, als einer ihrer vornehmsten Baronen, anden König in ihren angelegenheiten abgesandt. Er warbe demKönig aus seine eigene kosten oftermals volck, und unterhieltees rc. 'und stach an. 1; 72. ?.) Johann äs 1» Croix, der fünftedieses nahmens. Er diente dem Konig, seme schwächliche ge-sundheit aber nöthigte ihn denselben zu verlassen. Das Unglück,so den Hcrtzog von Montmvrency betroffen, betraft diesen Gra-sen auch , welcher mit jenem, seiner gemahlin wegen, ein na-her artverwandter war. Der König beraubte ihn des rechtes,so er wegen der Baronie Castries hatte, unter den Languedocki-schen Ständen mitzusitzen. Er starb an. 1640. 6.) RenatusCaspar, General-Lieutenant der Königlichen armeen in Lan-guedoc , Ritter der Königlichen orden, Gouverneur zu Som-miers und Montpellier rc. Bey den belagerungen Landrecy,Catelet, Turins, Perpignan rc. liesse er ungefehr an. 16,7.ftine tapferkeit spüren. An. i6;y. schenckte der König ihm dasMarqnisat Varembon. An. 1641- ward er wieder bey denLand-Ständen in Languedoc eingesetzet. An. 1651. wurde erCapitam-Lieutenant über die Gendarmes des Hertzogs Gastonsvon Orleans. An. 1670. wurde er m Languedoc geschickt, dieland-leuthe unter des Königs gehorsam zu bringen. Ihr Haupt,Rvure genannt, liesse er zu Montpellier exequiren. Er hieltezuin öftern die Land-Stande in Languedoc als das Haupt die-ser Versammlung, und machte sich sowol bey dem Könige alsden Land-Ständen beliebt, dieweil er beyder nutzen in ei-ner rechten Waage zu halten wußte. Er starb endlich an. 1674.seines alters 6z. jähr. 7.) Joftpbiis Franciscus äs 1 » Croix,Marquis Ze Castries rc. Königlicher Lieutenant in Languedoc,Oberster über ein regiment infanterie, welches seinen nahmenführet, von dem der folgende artickul handelt,

, Kick. äu LanAuecloc. p. Kitt. Zes

Abigeois. , genssly^. an. 16;?. dlobilisirc Zs kicarZls.krocss verbaux äes Lrats äu DanZueZoc. Lrstiive äs Nonr-peUisr. , art. LftOIX äs Laliriss.

1« . Croix, (Iofephus Franciscus von) Marquis von Ca-nnes , Baron von Castelnau, is Crez und Salizou, Baron vonMurdieges, Herr von Espey, St. Brcs , Figaret rc. RitterH. Geistes, Königlicher Lieutenant in Languedoc, Gou-Vmir und Senefchall von Montpellier, Marecdsl Zs campeiv? o^valier Z'konneur bey der verwittibten Hertzogin Fran-Maria von Orleans, war der älteste söhn Renati Caspari,M dessen anderer gemahlin, Elisabetha von Bonzr. Er be-M an. 1674. indem n. jähre seines alters ein regiment in-, und wohnte an. 1684. dem treffen bey Pvnt-Major ,dem stürm von Gironne in Catalonien bey. An. 1689. daf^dre Französische armee bey Nuys zurück ziehen muste, wur

f-,, nnoffeuen selbe von 5000. feindlichen rentern angegrif»stchaber so wohl, daß er die infanterie, so er com-tzr^j b'rte, glücklich davon brachte, wovor ihn sein König zumve» E^ter erklärte. In eben diesem jähre läge er mit seinemdeiik!"^ Bonn, als solches an den Churfürsten von Bran-tw,, ?§ mit accord übergieng, und erhielte eine gute capitula,der ^mselben für die garnison. An. 1690. wurde er inWacht bey Fleury verwundet, und an. i6yr. half erreek.1 belagern, worauf er an. 169;. die charge eines ös-l-8ele^ erlangte. Er ließ auch nachgehends bey allen

ian^-lten seine tapferkeit sehen , empfieng an. 1724- den ;.r«,königlichen Ritter-orden, und starb an. 1728- denluv»"?! Paris, nachdem er sein alter auf 6z. jähr und 2.207. Abbracht hatte, , Kilt. gsnsal. tom. IX. xag.

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Ma bcsinblichen haftn pflegt zu friedens-zeit viel saltz vor dieHolländer geladen zu werden.

Crokethorn, eine kleine stadt, wovon die umliegende ge-gend Crokethorn-Hundred genennet wird, in dem südlichen theilder Engelländifchen provintz Somerfttshire, nicht weit von demUrsprünge des Kusses Darret oder Pert gelegen.

* Crollius, (Oswald) ein berühmter ckymicMund Me.äicus des XVI. fteLuIi, hatte Wetter, in Ober-Hessen, zu sei-ner geburts-stadt, (a) allwo er von einem wohl-anaefthenengeschlecht abgestammet: Wie dann fein vattcr die Burgermei-ster-würde zum fünften mal des orts getragen, (b) AIs er ei-nen gründ in der Chymie und Artzney-kunst auf den Academiengelegt, reisete er, um sich mit den berühmtesten UeZisls undlLvnnclü bekannt zu wachen, durch Teutschland, Italien,Franckreich, Ungarn , Böhnienund Polen; über welcher reiseer 7. jähr zugebracht, (c) Wurde hierauf anfänglich Hof-meister bey Grafen Maximilian von Pappenheim, (Z) einemsöhn Grafen Conrads, der bey Kayftr Maximilian II. Traban-ten-Ha»ptmann gewesen , und in besondern gnaden bey demsel-ben gestanden: nachgehends aber bey Fürst Christian von An-halt , Bernburgischer linie, Lelb-NsäiLus. (s) Er gab einesogenannte bssilissm Ckfmisam ans licht, welche zu Franck-surt am Mayn bey Gottfried Tampachen, Lateinisch undTeutsch , in 4. gedruckt ist ; item , ein kleines tractätgen Zo 8l-ANLturis Herum interms, welches an die erst-gemeldete LafZi.cam LKVMILSM angehenckt ist. (s) Nebst vielen andern heis-mitteln erfand er i.) ein pulver, welches er Oysenreiisum ge-nannt. r.) Ein gewisses vnguenwni Zymparketisnm. ;.) Einbesonders schlagwasser, und 4.) ein kllxir Ucerinum. (s) L-,/-

in encomio ^etter-e, V. II8-A leg. i,b) /Zem, Z. I.V. ryi. (c) /Zem , ä. I. V. 128- §: segg. (ä> , Z. 1. (e)

KeiMmu«. k. III. seines Versuchs einer einleitung in die Wlo-rigm I-ittemrism der Teutschen , p. 48c. (f) Z. I.

und oblervLt. 24. k. VI. Oö/srvutro«. /etr/s-m. §. ;.

x>. 189. <L 5 eg. k. VI. des citirten Versuchs, x. 790.

* Croüius, (Johann Laurentius) war ein söhn JohannCrollii, der erstlich XeÄor der stadt-schule zu Eschwegen; nach-gehends Dechant der Stifls-kirche zu Rotenberg, und Land,gras Hermanns zu Hessen Hof-Prediger; letztlich InipeKor dervioscsL Herschftid, und des Ovmnaiu illussris daselbst Heckoigewesen, (3 > und an., 662. das zeitliche gesegnet. Er erblicktedas tages-licht zu gedachtem Rotenberg an. 1641. und nach-dem er feine studien , die er zu Herschftlv angefangen, zuMarpurg , Jena und Bremen glücklich fortgeführet, imd sichsowol wegen seiner schönen wiffenschasst, als wohl-gestttete» !e-bens-art bey männiglich ein rühmliches zeugms erworben,wurde er an. 1674. da er sich zu Jena, als Lpkorus des nach-maligen Heßischm Cantzlers, Just Hermanns Vulteji, ent-hielte, nach Herborn zum ?5eZsgc>Zsftrcks und ProfessorsxioguewiL deruffen ; (b) welche function er den 2;. jul. gedach-ten jahrs mit einer solennen vration, Ze Veliciests eorum ,oui koäie e äisseutium numero snimum aä eloqnenriN üu-Zium gppellunt, angetreten, (c) und solche, nebst der krofesskcme kkilvsopdire maÄicsL, die ihm nachgehends auch zuge-legt worden, mit so grossem rühm bekleidet, daß ChurfürstCarl Ludwig zu Pfaltz ihm an. 1680. die Profession der Philo-sophie und Griechischen spräche bey der Universität Heidelbergauftrug. (Z) Die er dann annahm, und jahrs darauf mit ei-ner öffentlichen vration antrate. Bey welchem sein er zugleichin geqenwart Churfürst Carls, und des Königlich-EnglischenAbgesandtens, Carl Berlie, die MZiüer-wurde in der Phi-losophie; an. 1686. aber, bey dem damaligen dritten Mr--1-eo gemeldter Akademie die ÜoLkor-würde in der Theologieerhielte, (e) Als er nun obgemeldte stellen fast bey 12. jährenbester Massen verwaltet, wurde er an. 1692. Professor Ikso.logise, und machte den 22. may den ansang seiner leäkicmmnMit einer vration Ze kapiN Lpilcoxi Hierapolitimi circa Xe-giuun miliensrium LKrM Somrüo; (k) zu welcher materieihm die damalige zeit, da dieses Manns Meynung bey verschie-denen emen Eingang fände, gelegenhcit gegeben. Hierzu kam,daß er eben in diesem jähr auch zur würde eines sseLkoris Na-Mücr erwehlet wurde: deren er dann bis zu feindlicher Über-wältigung der stadt Heidelberg , bey den damaligen gefährli-chcn lauften, mit besonderer klngheit vorstünde, (g) Solchegeschahe den i;. oder 2). may des folgenden jahrs 169;. Daer dann, nachdem die Franzosen den ort geplündert und an-gesteckt , nicht ohne verlust alles des seiniqen, sich mit seinerfamilie mu der flucht falvirt; in solcher aber doch von einemfeindlichen Hauptmann unverhoffter dingen so viel liebe genof-sen, daß er sicher nach Rvrbach und von dar über den Rheinnach Neustadt an der Hart kommen können. Von dannen ersich über Mayntz nach Franckfurt am Mayn gewandt; wo,selbst ihn ' ^sonderbarer Göttlicher schickung, der Landgrafzu Hessen-Cassel so gleich zum krofcssore VKeologiL bey DerUniversität Marpurg und kLZsAoZsjgccKa bestellte; dahin ersich dann begeben , und den 9. nov. ftine antritts-oration Zs

Lomminawrm iuäicii vivmi veounoisrions s loksnne Ls-

prifta aä luareorum nstionsm sscls gehalten. INI Die auf-richtigkeit, treue mch unverdrossene sorgfalt, die er in allen stü.cken erwiese, machten, daß ,hn hochst-gedachter Landes-Fürstund Mtritws folgends zu einem Mminiftratore der Universi-M-emkmMN angesetzt. M Welche bedieuungen er dann samt.

lich