Band 
Erster Theil.
Seite
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4« I. Zeitraum, i. Tapitel.

entlehnt, deren Titel sich in diesem Fragmente nichtfindet. Wahrscheinlich ist es dieselbe Schrift, wel-che Eutocius in seinem Commentar zu ArchimedeSKreisrechnunz anführt. (x>k>§. 2l6. eä. Oxon.)

III.

Praxis ber vier Specke«. Methode beym Ausziehen -er Quadrat»und Cubikwurzellii

Vorstehende Sähe über die Theorie des Multipli-tirens führen uns auf eine Untersuchung über dasVerfahren der Alten bey der Ausübung der vierRechnungsarten, und insbesondre über ihre Metho-den beym Ausziehen der Wurzeln. Die vier Spe-cies wurden von Ungelehrten mit Hülfe eines Re-chenbrettes verrichtet. Kinder wurden in Schulendazu angewiesen. So war eS bey den Römernder Fall, deren Rechenbrett vermuthlich eine durchparallele Linien abgetheilte Tafel war. Skeinchenoder andre Zeichen auf die erste, zweyte, dritte re.Linie gelegt, bedeuteten Einer, Zehner, Hunderte re.Ein ähnlicher Unterricht fand ohne Zweifel auch inden Kinderschulen der Griechen, Aegyptier u. a»Völker statt. Das alte Rechenbrett der Chineferfindet man beschrieben in P. von HavenS Reche inRußland, Kopenh. 1744. außerdem für

pr« frische RechnungSvorrheile die alten Mathemati-ker kannten, läßt sich nicht angeben, da alle ihreSchriften über praktische Arithmetik verlohren ge-