Band 
Erster Theil.
Seite
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Geschichte der Geometrie.

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Memphis aus der Länge des Schattens zu messen: *)es ist gewiß, daß er in der Theorie und Ausübungder Geometrie wohl erfahren war. Alle alte Schrift-steller schildern uns ihn als einen sehr unterrichtetenGeometer. Man schreibt ihm die erste Anwendungder Peripherie des Kreises zur Messung der Win-kel zu. Ohne Zweifel hatte er noch mehrere Ent-deckungen in der Geometrie gemacht, welche jetztverlohren, oder vielmehr mit den von andern erfun-denen Lehrsätzen vermengt sind, welche bald daraufvon den Verfassern der Elemente in eine Samm-lung gebracht und der Nachwelt erhalten wurden.Er besaß eine große Menge vön Kenntnissen in al-len Theilen der Mathematik und Physik, wie schonoben erinnert ist. Wir werden ihn in der Astro-nomie wieder mit Ruhm auftreten sehen.

Der Name des Pythagoras (530 v. Chr.Geb.) ist in denIahrbüchern der Geometrie unsterb-lich, durch die von ihm gemachte Entdeckung vonder Gleichheit des Quadrats her Hypotenuse in ei-nem rechtwinklichten Dreyecke mit der Summe derQuadrate der beyden übrigen Seiten. **) Einige

*) Vlntsrek. 1. II. x. 147. Oio§. I.»srk. lib. I. »sxm. 27.kUn. lib. XXXVI. ssct. 17. M>i» sehe KästncrS Bemerkungenüber dies« Fabel in s. Geschichte d. Math. B> I. S. Z.

") 6ic. so nst. Osor. lik. III. 0. zö. ; Virru^. Xrvliicsvr.lib. IX. v. i.; Vlutsick. e<l. Vrincol. V. II. x»x. 1094.; I)ioß.Q«s^r. lib. VIII. i2.; kiocl. in I Lnol. xLZ. no.; Vor-xk^r. in vil» x. rgS.