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! Zeitraum. 2. Capitel,
Schriftsteller erzählen, daß er voll Freude und Dank-barkeit gegen die Götter, daß sie ihm diese glückli-ch«! Erfindung eingegeben hätten, ihnen hundert Och-sen geopfert habe. Allein diese Hekatombe laßtsich schwerlich mit den Glücksumständen des Philo-sophen vereinigen, und noch weniger mit seinen re-ligiösen Meynungen über die Seelenwanderung»Wie dem auch sey, nie hakte eine -enthusiastischeDankbarkeit gegründetere Ursachen gehabt. DerSatz des Pythagoras nimmt eine der vornehmstenStellen unter den geometrischen Wahrheiten ein,sowohl durch das Ausgezeichnete seines Resultats,als auch durch-die Menge und Wichtigkeit seinerAnwendungen in allen Theilen der Mathematik.Der Erfinder selbst leitete sogleich diese Folgerungaus demselben ab, daß die Diagonale des Quadratsmit der Seite incommensurabel ist. Dieser Satzführte ebenfalls auf die Entdeckung mehrerer allge-meinen Eigenschaften inkommensurabler Linien oderZahlen.
In dieser sangen Reihe der griechischen Philo-sophen, welche von Thales und Pythagoras bis aufdie Zerstörung der alexandrinischcn Schule heräbgehk,ist fast kein einziger, der sich nicht auf Mathematikgelegt hätte. Im Ganzen ist die Astronomie dieje-nige Wissenschaft, mit der sie sich am meisten be-schäftigt haben. Aber die berühmtesten unter innenhabssn sich der Geometrie, als der erste» aller Wis-senschaften, ohne welche alle übrigen ohne Geist undjeden seyn würden, gewidmet. Die Sage, welcheden Inhalt dessen ausmachen, was wir jetzt Elemen-