Geschichte der Geometrie.
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tar-Geometrie nennen, sind fast alle von den grie-chischen Philosophen erfunden worden *).
Einer der ältesten von den Geometorn, derennach Thales und Pythagoras Erwähnung geschieht,ist Oenopides von Chios, Erfinder einiger sehr ein-fachen Aufgaben, **) z. B. von einem gegebenen.Punct ein Perpendikel auf eine Linie zu fällen; ei-nen Winkel construiren, der einem andern gleich ist;einen Winkel in zwey gleiche Theile theilen, u. a.Zenodorus, sein Zeitgenosse und der erste unter den4 Alten, von dem eine geometrische Schicht noch vor-handen ist, ***) (beym Theon in seinem Commentarüber den Pcolemaus,) ging viel weiter. Er zeigtedie Falschheit der Meynung, welche man bisher nochangenommen hatte, daß Figuren von gleichem Um-fange, gleichen Naum-Jnhalt haben müßten. Die-ser Beweis war nicht leicht zu sinden, und mankann daher schließen, daß die Geometrie von dieser'Zeit an merkbare Fortschritte that. Die sinnreicheTheorie von den regulären Körpern sing fast um die-selbe Zeit in der pythagoräischen Schule an sich zuentwickeln.
Hippokrates von Chios (450 v. Ch. G-) zeich-nete sich durch die Quadratur der berühmten Monde
*) Ueber die Verdienste der ältesten griechischen Philosophenum die Elemencargeometrie s. m. unten Zus. I.
Ni-ocl. in I Luel. x. 7Z. sg. «c 87- Es ist höchst unwahr-scheinlich , daß Oenopides allererst der Erfinder obiger sehr einfa-chen Säße gewesen ist. Auch ist dies^nicht die ausdrückliche Mey-nung des Protlue oder Tudemus in den angef. Stellen.
»»«) ueber Zenodorus vcrgl. m. unten Zus. l.
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