Band 
Erster Theil.
Seite
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Geschichte der Geometrie.

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nuntz hegte, die Auflösung durch das Lineal und denCirkel zu Stande zu bringen. Aber die Schwierigkeitwar nur versteckt, erschien nur unter einer andernForm. Man konnte sie also nicht besiegen; und dieGeometcr durch die Anstrengungen, welche diesProblem ihnen verursacht hatte, schon ein wenig er-müdet, ließen es eine Zeitlang ruhen.

Unterdessen that die Geometrie immer weitereFortschritte. Plato (390 v. Ch. G.) bearbeitete siemit vielem Eifer, und drang in dieselbe tief ein«Freylich haben wir von ihm kein Werk, das dieseWissenschaft eigcnds zum Gegenstände hat. Daß eraber in derselben Meister war, erhellt aus vielenAeußerungen, welche in seinen andern Schriften vor-kommen; *) und andre Schriftsteller des Alterthumshaben uns die Resultate mehrerer Entdeckungen mit-getheilt, wodurch er jene Wissenschaft bereichert hat.Er räumte ihr unter allen menschlichen Kenntnissendie erste Stelle ein, und sie machte den vornehmstenGegenstand des Lehrunterrichtes aus, den er seinenSchülern gab. Ueber die Thüre seines HörsaalShatte er geschrieben: Kein in der GeometrieUnerfahrncr trete herein! Die Aufgabe vonder Verdoppelung des Würfels mußte seine Aufmerk-samkeit reihen. Nachdem er sie vergebens durch daSsincal und den Cirkel aufzulösen versucht hatte: er-fand er zur Findung zweyer mittelern Proportionalen

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*) Vorzüglich in seinem Werke ss kexnbl. Ui>. VH. findenfich viele unvergleichliche Stellen über die Mathematik und ih,

damaligen Zustand in Griechenland. M s nute» Zus. ik.