Band 
Erster Theil.
Seite
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Geschichte der Geometrie.

Dreyeck ausmachen, drey kennt; unter dieser Be-dingung, daß unter den drey bekannten Dingen ei-,ne Seire ist, welche man unmittelbar messen oderaus einer andern bekannnten Entfernung bestimmenkann. Man steht hieraus, daß die ersten Lehrender geradlinichten Trigonometrie sehr einfach sind.Aus mehreren Anzeigen läßt sich schließen, daß sieden Aegyptiern nicht unbekannt waren; und mitGewißheit weiß man, daß die Griechen mir ihnenvertraut waren. Außer ihrem Gebrauche zur Mes-sung irdischer Entfernungen, .wurden sie auf meh-:rere Aufgaben der Astronomie angewarrdt.

Von dieser Betrachtung .der geradlinichten -Dreyecke ging man weiter zn einer: ähnlichen Theo-'rie von den sphärischen Dreyecken, d. h. der Dreyecke,welche durch drey: Bogen sich schneidender größtesKreise einer Kugel entstehen: eine für die AstronomMie besonders nützliche und in gewissen Theilen ein-'-entbehrliche Wissenschaft. Sie ist etwas- verwickelt,weil man die Verhältnisse der Seiten und Winkelseines Dreyecks, dessen Seiten Kreisbogen sind, ineinem nach den drey Dimensionen ausgedehnten Rau-me sich denken muß. Demnach ging also auch die'Entstehung der sphärischen Trigonometrie nur lang-sam von Statten. Vla» hat keinen Grund, zu ver-muthe», daß sie vor Menelaus Fortschritte, wenig-stens etwas ausgezeichnete Fortschritte machte«Nenclaus lebte um das Jahr zz der christlichenZeitrechnung, und war beydes, ein geschickter Geo-Mcter und großer Astronom. Er hatte ein WerkÜeschrieben von den (Lehnen, welches vexlohren