Geschichte der Geometrie.
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Dieses Werk, das an und für sich schon vortrefflichist, kann als Einleitung zur spharischrn Trigonome-trie angesehen werden. Der größte Theil der Sä-ße, welche der Verfasser vortragt, scheint heutigesTages beym ersten Anblick einleuchtend; allein denGrundsätzen der Alten getreu, beweiset er alles mit derZrößteu Strenge und vieler Klarheit. Man hat vomThcodosius noch zwey Schriften, cka Ilakitatiombns,Und 6a Oiebus er Nnotibu8, welche eine Erklärunghimmlischer Phänomene enthalten, wie sie in ver-schiedenen Gegenden der Erde beobachtet werden.
Nach ThevdosinS kann man einen Zeitraum vondrey oder vier Jahrhunderten durchlaufen, ohne aufeinen Geometer von einem gewissen Range zu stoßen,wenn man den Menelaus, dessen schon gedacht ist,ausnimmt. Endlich trifft man auf Pappus undDiokles, deren ebensalle- schon, bey Gelegenheit derbeyden besondern Ausgasn von der Verdoppelungdes Würfels und Triscetion des Winkels, rühmlicheErwähnung geschehen ist, und welche hier unter neuenVerhältnissen wieder erscheinen. Außerdem kommenhier noch einige andre Etvmeter von ausgezeichnetemVerdienste vor.
Die mathematischen Sammlungen des Pappussind eins der kostbarsten Denkmäler der alten Geo-metrie. Der Verfasser hat darin den wesentlichstenInhalt einer großen Zahl vortrefflicher Werke, wel-che jetzt fast ganz verlohren gegangen sind, zusam-mengestellt, und aus eignem Geiste mehrere neuesinnreiche und gelehrte Säße beygefügt. Man darfalso diese Sammlung nicht als eine gewöhnliche