Band 
Erster Theil.
Seite
110
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l. Zeitraum, r. Capitel.

de an, rechtwinklichte Dreyecke zll finden, die gan-ze Zahlen zu Seiten haben; er stellte Untersuchungenan über die incommcnsurabcln Linien. Ferner be-schäftigte er sich besonders mit der Lehre von derVerwandlung der Figuren in andre von gleichemInhalte, von doppelt so großem Inhalte u. s. w.und den hierbei) möglichen mannigfaltigen Bestim-mungen. In der Stereometrie lehrte er die Con-strucrion der fünf regulären Körper.

Unter den älteste» Geometern wird vom Ver-fasser ein gewisser Zenodorus aufgeführt, als Zeit-genosse des Oenopidcs. Beym Proklus (p»A. 2Z.)heißt er eigentlich ZenodotuS. Daß aber dieserund der beym Proklus g.6 ) erwähnte Zeno-Lorus und der Verfasser des Buches von den iso-perimetrischen Figuren einerley Person sind, ist ei-ne Behauptung, die sich nicht einmal wahrscheinlichmachen laßt. Denn Thcon gibt über das Zeitalterdes von ihm erwähnten Zenodorus gar keine Nach-richt. Ja, in dem von Theon n — 16

eckit. Ual. IZZZ-) mitgetheilten Fragmente wirdauf das 12. Buch der Elemente lind auf Archi-medes Schriften verwiesen. Diese Hiuweisungenscheinen indessen vom Theon herzurühren, der nurein Excerpt aus jenem Buche gibt, wie gewöhn-lich, mit weniger Deutlichkeit und Präcision. Ue-brigenS wird dieses sehr schätzbare Fragment vomTheon da eingeschaltet, wo er beweisen will, daßder Kreis unter allen ebenen Figuren von gleichemUmfange den größten .Raum einschließt; und esenthält ungefähr folgende Sahe. U Unter den ge-