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I. Zeitraum. 3. Capitel.
Theorie der Mechanik befand, kann man aus dergroßen Verwunderung urtheilen, worin er den Kö-nig Hiero, seinen Verwandten, versetzte, als er ge-gen ihn behauptete, daß er mit einem festen Punctedie Erdkugel aufheben wollte: Dar rebr
ct cir'movcöo. *) Dieser Satz ist
indessen nur eine sehr einfache Folgerung aus demGleichgewichte des Hebels: wenn man nämlich ei-nen der Arme verlängert, und im Verhältniß La6an seinem Ende angebrachte Gewicht vermindert,so kann man das Gleichgewicht zu einem jeden Ge-wichte hervorbringen, das an dem kürzesten Armeangebracht ist.
Wenn Archimedes nur der erste Geometer sei-nes Jahrhunderts gewesen wäre, so hätte er, beydem Besitze dieser hohen Urkunde des Ruhmes, inDunkelheit leben und sterben können. Aber durchfein.. Maschinen erwarb er sich das außerordentlich»
*) lid. VIN. xrvx. ro. Ilm dem Könige Hiero eine
Probe seiner Behauptung zu geben, soll Archimcdes mit Hülfeseiner Maschinen allein ein schweres Lastschiff von, Lande ins Was-ser gebracht haben. Mntriicli. ii> iVl»rv«l!o zcü. ^ichen«eiDviprioioxch. Ich. V. Nach Arhenätts bediente er stch
hierzu einer Schraube ohne Ende, deren Erfindung ihm eben-falls gebührt. Von leinen viele» Erfindungen fast in allen Thei-len der danialigen praktischen Mechanik sind verschiedene vonHeeo und andern nachher in ein-elnen Schriften erläutert undnachgeahmt worden ; aber auch mit diesen Schriften verlohrengegangen. Von der iVerfertigung seiner knnstuchen Hjnnnelekn-gel, die in Gedichten besungen worden ist, soll er eine eigeneSchrift hinterlassen haben.