Band 
Erster Theil.
Seite
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I. Zeitraum, z. Capite!.

„Nutzen des gemeinen Lebens angewandt, dem gro-„ßen Haufen einleuchtender vor Augen zu legen."In dem Verfolg dieser Stelle erzählt Plutarch, wiesehr durch Archimeds Maschinen die Einnahme vonSyrakus verzögert ward. Darauf fährc er alsofort:

„Archimedes besaß bey einem solchen Reichthums„von Erfindungen einen so hohen Sinn und solche„Geistesgröße, daß er nicht zu bewegen war, von„jenen Erfindungen, wodurch er den Ruf einer nicht„menschlichen, sondern göttlichen Wissenschaft sich er-worben hatte, irgend eine Beschreibung zu hinter-„lasten. Da er jene Wissenschaft des Maschinen-,,Baues und überhaupt jede Kunst, die auf Vortheile„des Lebens abzweckt, für niedrig und verächtlich„hielt: so widmete er allen seinen Eifer bloß solchen„Gegenständen, in welchen das Schöne und Vor-„kreisliche rein von allem Nothwendigen vorhanden„ist; welche mit andern jede Vergleichung verschmä-hen, und durch den Beweis mit der Materie um„den Rang streiten, weil diese Größe und Schön-heit, jener aber ausnehmende Kraft und Genauig-keit gewährt. Denn es ist überhaupt nicht mög-„lich, so schwere und verwickelte Gegenstände aus„der Geometrie in einfacheren, lichtvolleren und rei-feren Sätzen darzustellen, als Archimedes dies in„seinen Schriften geleistet hak."

Eben dieses Urtheil, welches Archimedes überdie Geometrie seiner Zeit fällte, würde er auch überdie großen neuern Entdeckungen in der Geometrieund reinen Mechanik gefällt haben. Alle dieje