iS« l. Zeitraum. 4. Capitel.
Aufgabe von Hiero's Krone.
Dieser Fürst hatte von einem Goldschmiede zuSyrakus eine Krone, weiche nach der buchstäblichenUebereinkunft von reinem Golde seyn sollte, verfer-tigen lassen. Weil er indessen argwöhnte, daß Sil-ber dazu gethan wäre, so nahm er zum Archimedesseine Zuflucht, um ohne Beschädigung der Kronedie Wahrheit herauszubringen. Es ist sehr wahr-scheinlich, daß Archimedes auf folgende Weise dazugelangte. Zuvörderst nahm er zwey Klumpen, deneinen von reinem Golde, den andern von rei-nem Silber, von denen er einen jeden dem Volu-men nach der Krone genau gleich machte, indem erdeßhalb die drey Körper, nämlich die Krone, denKlumpen von Gold und den Klumpen von.Silber,nach einander im Wasser wog, und von den bey-den Klumpen von Gold und von Silber nach undnach etwas hinwcgnahm oder zu ihnen hinzusetzte,so lange bis jedes derselben genau denselben Theilvon seinem Gewichte verlvhr, als die Krone vondem ihrigen. Nachdem diese vorgängige Operationgeschehen war, wog Archimedes dieselben drey Kör-per außer dem Wasser oder in freyer Luft; und daer min gefunden hatte, daß die Krone weniger wogals der Klumpen von Gold und mehr als der Klum-
o-H. z.), der Verfasser des Gedichts ys l>c,»äsribus er(vsrs. 125. sf.), Plurarch (ii: d. Schrift »on xossovivi ssc. Lxieur, xsg. 1094. oä. I?r<>n<:ak>), Preklus (in l T"'
ctiä. ig,).