Band 
Erster Theil.
Seite
223
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Geschichte der Astronomie.

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der Vsrgleichung seines Resultats mit dem aus neuernBeobachtungen haben einige Astronomen gefolgert,daß die Schiefe der Ekliptik seit jener Zeit, etwa umeine Minute in jedem Jahrhundert, vermindert wor-den sey. Aber diese Thatsache ist noch nicht hinrei-chend aufgeklart.

Eben dieser Philosoph begnügte sich nicht damit,die Natur-Erscheinungen in seinem Vaterlande zu beob-achten. Er reisete in entfernte Lander; er drang sehrweit nach Norden vor, über das occidentalische Meer.In dem Maße, wie er weiter kam, bemerkte er einenauffallenden Wachsthum in der Abnahme der Näch-te um die Zeit des Sommer-Solstiriums. Wie ernach einer Insel, die er Thule nennt, gekommenwar, sah er, daß die Sonne sehr bald nach ihremUntergangs wieder aufgeht. *) Dies geschieht inIsland und in den nördlichen Theilen von Norwe-gen ; daher man geschlossen hat, Laß er bis in die-se Klimate vorgedrungen wäre. Die Alken, welchesie für unbewohnbar hielten, behandelten die Be-richte des Pytheas als Fabeln. Allein die neuern

Achtung für Untersuchungen über die Veränderung der Schiefeder Ekliptik unbrauchbar ist, sieht man bald. Peircsc (M- s.Ossrsncli cis vir» keirescii xoA. ZZ7.) stellte zu Marseille die-selbe Beobachtung am Gu"mon an, und fand jenes Verhältniß,wie 120:42^-. M. vergl. Ilisr. ^0 I'^srron. rrios.

2 h I.. I, iZ.: und besonders Hrn. Schaubachs Gesch. d. griech.Astronomie. S- 388 - ff-

*) Strabo lib. I. i. v. U. x«A. 71. LIsciusä. lid. I. (psA.* 37 . sä. Los. I 58 Z-) Ul. ss Lougainvills aiss. sur i»

<l. Inscrixr. Vorn. XX.