Band 
Erster Theil.
Seite
226
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»rS l. Zeitraum, s. Capitel.

stirne mit den correspondirenden Langen der auf derErde zurückgelegten Wege den Gedanken, den Um-fang der Erde durch die Beobachtung der Gestirnezu messen. Aristoteles, der älteste Schriftsteller, vondem Schriften über diesen Gegenstand vorhandensind, äußert sich im zweyten Buche äs Loelo, im14. Cap. folgendermaßen:

„In den Finsternissen des Mondes ist die den„verfinsterten Theil begränzende Linie beständig eine„krumme; und da nun der Mond durch das Vor-„treten der Erde die Verfinsterung erleidet, so muß„die sphärische Gestalt des Umfangs der Erde da-„von die Ursache seyn. Ferner geben die Gestirne„nicht bloß die runde Gestalt der Erde zu erkennen,„sondern auch, daß ihre Größe nicht so sehr beträcht-lich ist. Denn thun wir eine kleine Reise gegen„Mittag oder gegen Mitternacht: so erhalten wik„augenscheinlich einen andern Horizont, so daß die„über unserm Haupte befindlichen Sterne eine„beträchtlich veränderte Lage bekommen, und nicht„mehr in derselben denen, die nach Mitternacht, und

„denen, die nach Mittag reisen, erscheinen.-"

Aristoteles seht (am Ende dieses Cap.) hinzu: „Die„Mathematiker, welche die Größe des Umfangs„der Erde zu berechnen suchen, behaupten, baß sie„ gegen 4.O0OOO Stadien betrage."

Es hat ganz das Ansehen, daß Aristotelesunter diesen Mathematikern die Pythagoräer ver-steht, welche die Erde als einen Stern ansahen undsie um den Mittelpunct der Welt sich drehen ließen