Band 
Erster Theil.
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227
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Geschichte der Astronomie.

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auf eine Weise, durch die die Abwechselungen derTage und Nächte hervorgebracht würden, eine Mey-nung, welche Aristoteles in den vorhergehenden Ca-piteln widerlegt hat. Man sieht übrigens, daß ernur als Historiker von der Messung der Erde redet.Horaz (lib. I. 06, 2z.) gibt uns einen Beweis da-für, daß diese Messung den Pythagoräern zuge-schrieben werden muß; denn er nennt den pythago-räischen Philosophen Archytas, der Plato's Lehrergewesen war, torrue nronsorenr.

Eracosthencs (I. 2gO vor Ch. Geb.), Aufse-sser der Bibliothek zu Alexandrien, ist der erste derAlten, von dem wir eine Messung der Erde nacheiner den Lehren der Geometrie und Astronomie ge-mäßen Methode haben. Diese Messung, welche zudamaliger Zeit als ein Wunderwerk des menschli-chen Geistes bewundert ward, ist uns von Klcomedeserhalten. (Oleomvä. t^el. Ilreor. lik». t. cap. ,0.)Erarosthenes wußte, daß zur Zeit des Sommersvlsti-tiums die Sonne um Mittag durch den Scheitel-punct der Stadt Syene ging, welche in der NäheAerhiopiens unter dem Wendezirkel des Krebses lag.besonders hatte man in dieser Stadt einen Brun-nen erbaut, der um Mittag, am Tage des Sol-stitinms, seiner ganzen Länge nach von der SonneGeschienen war. Er wußte außerdem, oder setzte esMerugstens voraus (welches beynahe wahr ist), daßAlexanbrien und Syene unter einerley Mittagskreisbelegen waren. Nach diesen Voraussetzungen ließzu Alexandrien eine hohle Halbkugel errichten,aus deren Boden sich ein lvthrechtstehender Stift