Geschichte der Optik.
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Schn'ftm der Erstem, in denen sie von der Belage-rung von Syrakus reven, sind noch vorhanden. DieSchriften der Letztem sind verlohren gegangen; abersie waren noch im zwölften Jahrhundert vorhanden,Und die Stellen, worin besonders von dem Spiegel
U> Archimeds Zeiten lebte, hergenommen sind, den meisten Le-sern überwiegend scheinen. Betrachter man also die ganze Erzäh-lung als eine bloße spater entstandene Säger so ist die FrageNatürlich: was denn den spätern Schriftstellern zu der Erzäh-lung Anlaß gegeben habe? Diese, glaube ich, kann man alsobeantworten. Archimedes, der so manche sinnreiche Aufgabe aus«geführt hat, (man erinnere sich nur seiner berühmten mechani-schen Aufgabe, worüber er zum Hiero sagte: Da will» ndi von.*iit»rn, «r tsrrsin äiinovebo! seiner Aufgabe in der Sandrech»kling u. a. m.) hatte vielleicht auch folgende katoptrische Auf-8abe: ein feindliches Schiff in einer größer» Entfernung, al«der Bereich der Geschützmaschinen beträgt, durch die Sonnen-strahlen zu verbrennen; emweder in einer eigenen Schrift, oderin der Karoptrik, die er (nach Dftso in Vrolem. 10 .) ge-schrieben haben soll, vorgetragen. Oder diese Aufgabe war bloßaus mündlicher Ueberlieferung vom Hero in seiner Katvptrik vor»Sttragen. Vielleicht konnte Archimedes gar selbst, wie er sonstUwhl auf König Hiero's Veranlassung zu thun pflegte, einenVersuch mit der wirklichen Ausführung gemacht haben. Nun8>»g Archimeds Schrift früh verlohren; des Hero Schrift ebcn-salis, oder kam nur verstümmelt und in Excerpten in die HändeEiniger späterern Schriftsteller. Aber der Ruf von jener berühm-te» Ausgabe erhielt sich, und veranlaßte die Erzählung von derwirkliche,, Verbrennung feindlicher Schiffe. Diese feindlichenSchiffe verwandelten spätere Schriftsteller in die römische Flotte.Auch trug die Sage von des Proklus nachahmender Ausführungtur Erneuerung und Verbreitung einer ältern Anekdote vom Ar«chimedee bey, welche überdies von dem Genie dieses außerordent»iichen Manne» so ganz charakteristisch ist.