Band 
Erster Theil.
Seite
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Geschichte der Optik.

des Spiegels sich verändern zu lassen, um dasSchiff, welches zu entweichen 'suchte, wenigstens eineZeitlang zu verfolgen, z) Endlich konnte er meh-rere Spiegel von verschiedenen Vrennpuncten in Be-reitschaft haben, und zwar (welches hier möglich ist)für alle Fälle, die sich ereignen konnten, und die erleicht vorhcrsehen mochtet Die Beweglichkeit derSchiffe ist also kein unübersteigliches Hinderniß fürdie Wirksamkeit der Spiegel; und neuere Gelehrtehaben, ohne Rücksicht auf diesen Einwurf zu neh-men, geglaubt, die Realität der in Frage gebrachtenWirkungen durch Versuche,- wo die anzuzündendenGegenstände unbeweglich sind, begründen zu können»Der Jesuite Kircher sagt in seiner ^r8 rna^naer nrnkras *), daß er, nach der Beschrei-bung des Tzetzes, einen Spiegel habe verfertigenlassen, welcher aus mehreren Planglasern zusammen-gesetzt war, die, indem sie alle das Sonnenlicht nacheinem und demselben Puncte hin zurückwarfen, indemselben eine beträchtliche Hitze hervorbrachten«Buffon führte im Jahre 1747 (lVIemoirss äs1'acaä. ä«8 leisnces, an 1747, ^aA« Z2.) densel-ben Versuch im Großen aus,, und dadurch, hat erUnwiderruflich den Wirkungen der Spiegel des Ar-chimedes das Siegel der Wahrheit aufgedrückt. Erließ durch einen vortrefflichen Opticus, Passe Man.t,einen Reflerionsspiegel verfertigen, der aus hundertund acht und sechzig Plangläsern zusammengesetztwar, die in Charnieren beweglich waren, und die

*) k-g. 171 ryg.

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