Band 
Erster Theil.
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I. Zeitraum, ü. Capitel.

man entweder alle zugleich öder nur theilweise konn-te agiren lassen. Vermittelst dieser Sammlung zündeteBuffon, im Aprilmonat, durch sehr schwache Son-nenstrahlen, das Holz in einer Entfernung von hun-dert und fünfzig Fußen; schmolz er das Bley in ei-ner von hundert und vierzig Fußen: Resultate,die mehr als hinreichend sind, um alle Gründe, wel-che man wider ein evident mögliches Factum vorge-bracht hat, zu vernichten.

So stand die Streitsache, als im Jahr 1777der gelehrte Dupuy, Mitglied der Academie äesLe11e8 I^ettres, die Ueberseßung des Fragmentsdes Anthemius über eben denselben Gegenstand be-kannt machte äes Lelles I^ettres, lom.

XI^II. x. gy2) *). Bekanntlich lebte Anthemiusunter dem Kaiser Justinian (536 n. Chr. Geb.)Er gehörte zu den seltnen Menschen, wegen seinertiefen Kenntnisse in der Mathematik und besondersin der Mechanik. Er führte anfangs mit Jsidorus,und nachher, nach dem Tode dieses seines Gehülfen,allein, den Bau der berühmten Basilika der heiligenSophia zu Constantinopel. Man legt ihm die ersteErfindung der Kuppelgewölbe bey. Das von Du-- puy übersetzte Fragment enthält einige Aufgaben ausder Optik; und Anthemius behandelt darin besondersdiejenige von den Spiegeln des ArchimedeS, über ve-

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