Geschichte der Optik. «75
ren Wirkungen er keinen Zweifel macht noch übrigläßt. Er fängt mit der Bemerkung an, daß Ar*chimedes keinen hohlen katoptrischen Spiegel habeanwenden können; i)weil ein solcher Spiegel von über-mäßiger Größe würde haben seyn müssen; 2) weilbey dieser Art von Spiegeln der anzuzündende Gegen-stand zwischen dem Spiegel und der Sonne aufge-stellt seyn müsse, die Stellung der römischen SchiffeLegen SyrakuS aber eine solche Anordnung unmög-lich mache. Zuletzt erklärt er den von ArchimedeSgebrauchten Mechanismus der Spiegel, beynaheeben so, wie TzetzeS ihn angegeben, und Vuffonihn ausgeführt hat.
Vielleicht bin ich etwas zu weitläuftig überdiesen einzelnen Gegenstand gewesen. Ich glaubteaber, eine so merkwürdige Aufgabe, über welchenoch einige Dunkelheit vorhanden war, so vielmöglich, in ein helleres Licht sehen zu müssen., Ichschließe nun mit einigen allgemeinen Bemerkungen.
Untersuchung der Frage, od die Alten Brillen und Fernröhr«gekannt hauen?
Es herrscht in der Folge der menschlichenKenntnisse ein unglückliches Verhängniß; die nütz-lichsten, die nothwendigsten für unsere BedürfnisseZeigen sich fast immer zuletzt. Die Alten, welchedie Eigenschaft der Gläser zum Anzünden mit sovieler Kunst und so großem Erfolge anzuwendenwußten, kannten den viel wichtigern und Vortheil*Lastern Gebrauch nicht, den man heutiges Tagesdvn ihnen macht, zur Vergrößerung der Gegenstän*
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