Band 
Erster Theil.
Seite
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»76 I. Zeitraum. 6. Capitel.

de und zur Unterstützung eines sckwachen Gesichts.Ich weiß, daß diese Aeußerung nicht nur der Be-hauptung der enthusiastischen Verehrer des Alter-thums übereinstimmt, welche durchaus wollen, daßdie Alten alles erfunden und uns nur die traurigeEhre übrig gelassen haben sollen, ihre Auslegerund Erklärer zu seyn. Der Geschichtschreiber derckes Helles Hetlres I. pgA. m.)

drückt sich, nach dem bloßen Zeugniß des gelehrtenValois (Valesius), und ohne irgend einen Altenals Gewährsmann anzuführen, folgendermaßen aus:„Man liest, daß der König von Aegypten, Prole-„mäus, einen Thurm oder eine Sternwarte hatte„bauen lassen, auf der Insel, auf welcher der„Leuchthurm von Alexandrien stand, und daß er„eben auf diesem Thurme Fernröhre von einer so„außerordentlichen Sehweite hatte aufstellen lassen,„daß er auf sechzig Meilen weit feindliche Schiffe,„welche eine Landung'an der ägyptischen Küste beab-sichtigten, entdeckte." Wären aber die Alten wirk-lich in dem Besitze einer so schönen, so nothwendi-gen und so einfachen Erfindung gewesen, ist eSwahrscheinlich, daß diese selbst in den Zeiten dergrößten Barbarey sollte verloren gegangen seyn 2Sollten von derselben nicht sehr deutliche Spurenin den alten Schriftstellern vorhanden seyn? Solltesie nicht in jenen Sprachen, eben so wie in denneuern Sprachen, eine Menge sich dahin beziehen-der figürlichen Redensarten veranlaßt haben? Wiewäre es möglich,, daß Seneca, der nach einem sol-chen Ptolemäus und dessen angeblichen Ferngläsern