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Körper; und da unter einer horizontalen Oberflache in derMasse des Wassers alles im Gleichgewichte ist, so kanneine solche Bewegung nur die Größe oder Geschwindigkeithaben, welche ein anderer Körper durch den Fall von einergleichen Höhe, als ein Theil der Wasscrmaffe über die hori-zontale Oberflache erhaben ist, erhalten würde. Die be-kannten Gesetze des Falles ergeben: daß die Geschwindigkeiten,welche durch den Fall von verschiedenen Höhen h oder h'erlangt werden, sich wie die Quadratwurzeln dieser Höhen;oder daß die Höhen selbst, sich wie die Quadrate der er-zeugten Geschw. verhalten, auch daß der Fall in einer Se-cunde 15,625 rheinländische Fuß beträgt. Mit dieser Ge-schw. würde ein fallender Körper in einer andern Secundeeinen noch einmal so großen Raum gleichförmig durchlaufen
— 31,250*. Daher ist für jedes b die Geschw. = h s ^ ^
in 1 See., wollte man ein anderes Maas, z. B. Ham-
burger gebrauchen, so hatte man ——-—- — 68,46.
Wenn Fig. 1. AB die Oberflache eines stehendenruhigen Wassers wäre, und bei A würde durch Zufluß dieOberfläche über AB um h erhöhet, so würde der Fall. derüber AB befindlichen Waffertheile diesen eine Geschwindig-keit — / 62£ X h geben, welche wegen der Cohäsionund Flüssigkeit sich auch dem zwischen ABJD befindlichenWasser mittheilen wird, und so lange gleichförmig bleibt,als h unverändert bestehet, die zunimmt, wenn I, größerwird, und sich vermindert, wenn b abnimmt.
Z. B. h wäre 2 Fuß, so wird die Geschwindigkeit,mit der sich das Wasser nach B hin zu bewegen sucht= / 2 X 62J = 11,18'. Wäre b viel kleiner, z. B.