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Neue Theorie des Ufer- und Strombaues : erläutert durch die Geschichte der Wasserbauten an dem Süder-Dithmarsischen Elbufer / von W. Meissner
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nur 3 Zolle, so wäre die Geschw. nur / X 3',= 47,43 Zolle.

Also nur die Höhe von h über AB bringt eine Ge-schwindigkeit c im Allgemeinen hervor, da außer demDasein von h, unter AB alles im Gleichgewichte sichbefindet.

§. 14.

Befände sich Wasser zwischen ABJE (Fig. 2) in einersolchen Lage, daß sein Boden CE mit der Oberfläche EDeines andern Wassers EDFG in gleicher Höhe wären, unddaß daher ED gar keinen hydrostatischen Seitendruck gegenBC ausüben könnte, so würde das Wasser mit der ganzender Höhe Ii BE zugehörendcn Geschwindigkeit C ab-fließen. Es ist bekannt, wie dieses so geschieht, daß einvertikaler Durchschnitt über JE eine Parabel ist, die h zurAbsciffe, und 6 zur Ordinate hat, deren FlächeninhaltQ = f hC ist; wonach also die Waffermenge M QN= f hC x N wird, wenn N die Breite eines paralle-lopipedalischen Flußbetts oder Gerinnes wäre, und daß, ob-gleich der Wasserspiegel sich hinter h im Ausflüsse ernie-driget, doch die Geschwindigkeit und Waffermenge dieselbebleibt. Bei jedem andern h verändert sich QN nur nachdem Faktor h. Z. B. wenn !i nur BE Ee = Bowäre, so erstreckt sich der hydrostatische Druck bis an eilund der Fall ist nur so groß als AB über e d' senkrechterhöhet bleibt. In allen solchen Fällen, wo kein hydrosta-tischer Gegendruck vorhanden ist, richten sich Geschwindig-keiten und abfließende Waffermengen nach dem eben erwähn-ten bestimmten Gesetz, welches auch nur unbedeutende Ein-schränkung wegen der Adhäsion leidet. Man findet die Um-