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sächliche Betrachtung kommen, zuverlässig zu messen, sindgehörig eingerichtete Schwimmer, das einzige und völlig zu-reichende Mittel; davon unten (?. 25.)
: H. 19.
Folge jener Adhäsion (§. 17) ist auch die größere,oder vielmehr, die am wenigsten verminderte Gcschw. inder Mitte eines Flußbettes oder Canalcs.
Wenn augenscheinlich (Fig. 3.) GE , und in derselbender Punkt x am wenigsten von der Einwirkung und Ver-zögerung der Adhäsion leidet, und diese zunehmend von xnach G und E wirkt, so muß auch die ursprüngliche Ge-schwindigkeit in x am wenigsten aufgehalten werden, unddaraus folgt: daß der Stromstrich in der perpendicularcnLinie EG am schnellsten fließen, nach AJ, JD und BD hinaber sich verzögern müsse. Daher entsteht die allgemeinbekannte Erscheinung bei allen fließenden Wassern, daß, wiein Fig. 4. in der Linie der größten Tiefe IIG, die Strom-striche am geschwindesten, und an den Ufern FA und DBviel langsamer fließen, ja daß daselbst die Gcschw. oft 0sein kann, und zwar nach Maasgabe der einwirkenden Ad-häsion, indem diese nicht allein die Form des Querprofilesim Strome AE oder EB bildet, sondern auch verursacht,daß die langsamern Stromstriche von den Ufern an, sichnach dem mittlern schnellen Strome in krummen Linienxy . xy, analog dem Abhänge des Bodens, sowohl vonden Ufern nach der Mitte, als nach der Lange des Stro-mes, hinziehen. Auch bemerkt man dabei, daß alle Ab-wechselungen in der Beschaffenheit des Erdreichs im Fluß-bette, leicht Veränderungen in den Richtungen der LinieIIG hervorbringen, wonach sich diese bald dem einen, balddem andern Ufer nähern, und in natürlichen Flußbetten