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wirkt; und weil da, wo ihre Wirkung im Verhältniß zuden Wassertiefen bcmcrklicher wird, keine Gefahr vorhandenist. Dagegen erfordern die Beobachtungen der wirklich vor»handcncn Geschwindigkeiten alle Aufmerksamkeit, weil nachdiesen die Größe des Stoßes und der Wirkungen des Was-sees berechnet werden muß.
II. Da in der Linie IIG (Fig. 4.) die Geschw. amwenigsten verzögert wird, und das Wasser in derselben, beieinem anfänglichen h, sich in seiner Oberfläche mehr senktals an den Ufern FA und DB, so muß auch in einemjeden Querschnitte FD oder AB, die Oberfläche bei H oderG niedriger sein als bei F und D oder bei A und B;welches auch die Erfahrung bestätiget; und zwar ist dieseSenkung — dem h, welches den Geschw. xy angehört.(§. 22. IV.)
III. Eben dieser Neigungen von x nach y wegen,können auch die Geschw., mit welchen das Wasser senkrechtauf einen Durchschnitt AEB, oder parallel mit FA oderDB, durch denselben gehet, nicht in allen Parallelen gleichsein, sondern es muß eine mittlere Geschw. geben, welchemit dem Flächeninhalte von AEB multiplicirt, die Wasser-menge M für t giebt, und daher ,wird man den Irrthumälterer Schriftsteller einsehen, die die Geschw. in einem sol-chen Durchschnitte durchaus gleich annahmen.
IV. Nach §. 22, 1 wird die Geschw. des Fließen-von II nach G um | C verzögert; in dem Profile AEBverursacht aber die Adhäsion eine Verminderung derselbenin dem Verhältnisse von GB Z : EB a . (§. 17.)
Nimmt man nun in GE die erste verminderte Geschw.— \ C; so wird diese noch in dem letzten Verhältniß ver.