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nen Spaten auf allen Stellen hinein, welches dieSeifensieder „das Setzen oder Stellen des Ar-sche rs" nennen, wodurch bewirkt wird, daß dieMischung gleichförmig dicht werde, damit hernach dasaufgegossene Wasser gleichförmig hindurchdringen undkeine lockern Stellen finden kann, welches dem Aeschernachtheilig werden und die Lauge trübe machen würde.Wenn alle Asche hineingeschüttet und der Aescher aufdie angegebene Art gesetzt oder gestellt ist, wobeiaber das Faß nicht ganz voll geworden sein darf, soläßt man den Aescher einige Stunden oder eine Nachtruhig stehen.
Ehe man auftränkt, so legt man auf den Ort,wo das Wasser aufgeschüttet wird, einen Strohwischoder guten Besen, damit der Aufguß nicht getrübtund der Aescher nicht verschlammt werde. Das Was-ser kann kalt oder heiß aufgegossen werden, doch darfdie Oberfläche des Aeschers während der Austränkungnie vom Wasser entblößt bleiben, sondern muß immereinen Wasserspiegel haben. Ueberhaupt thut manwobl, daß man das Austränken bei früher Tageszeitanfängt, damit, wenn es geschehen kann, und derAescher sich ganz vollgesogen hat und keine Blasenmehr zeigt, auch einige Stunden gestanden hat, nochan selbigem Tage, wenn diese lang sind, das Siede-geschäft angefangen und vollendet werden könnte. —Die erste und stärkste Lauge muß besonders aufbewahrtwerden, die zweite desgleichen, und wenn die letzteLauge zu schwach werden sollte, so gießt man sie lie-ber nochmals auf den Aescher, worauf sie stärker wer-den wird und auch gebraucht werden kann, wenn eserforderlich sein sollte. Eine gute, zu diesem Geschäftbrauchbare, Lauge muß so stark oder schwer sein, daßein Ei darauf schwimmen kann, und daß ein StückSeife nicht darin untersinkt.