Was die melirte Wolle betrifft, die muß aufobige Art zwei Mal auf der Pelzmaschine bearbeitetwerden, wenn die Melirung ganz gut gerathen soll,was aber bei der farbigen und weißen Wolle nichtgeschieht.
h. 140.
Alsdann wird die Wolle pelzweis auf die Locken-Maschine gebracht und Locken daraus bearbeitet. Da-bei muß die Wolle recht gleichförmig auf der Ma-schine bearbeitet werden, damit die Locken edenfallsgleichmäßig lang und stark werden können. Eine;ede Locke, wenn sie gut sein soll, muß gleichförmig,an einer Seite so stark oder dick sein als an der an-dern, und wenn man sie gegen das Licht betrachtet,klar und durchscheinend sein; nimmt man sie in dieHand und rüttelt sie an einem Ende, so muß sie sichzwar ausdehnen, aber sie darf nicht zerreißen. DerWolle-Vorleger muß darauf bedacht sein, daß eineLocke so stark werde, wie die andere; und besondersmüssen die, welche für die Kette bestimmt sind, nichtzu leicht sein. Das Gegentheil davon würde stattfinden, wenn er aus Unachtsamkeit das Bett eineZeit lang nicht mit Wolle versehen oder leer lassenwürde. Auch hat der Wolle - Vorleger stets darnachzu sehen, daß der Kamm oder Wipper die Wolle gutabschlägt und daß die Locken gut und regelmäßig ausdem Lockenkasten kommen.
tz 141.
vorn Vor- und Fcinlpinnen.
Sobald sich die Locken hinlänglich gesammelt ha-ben und die Vorspinn-Maschine nach dem Gradeder Feinheit des Garnes, das daraus auf der Fein-spinn-Maschine gesponnen werden soll, gestellt