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zum Geschirre erfordert und diese waren viel unbe-quemer. Spater kam man auf den glücklichen Ein-fall, 4 stärkere Stäbe zum Geschirre zu nehmen, dieseauf beiden Seiten mit Ringeln zu beschlagen, welchenun zweischäftige Geschirre genannt werden, viel mehraushalten und bequemer sind als die erstem.
Viele glauben, daß, wenn ein Geschirr sehr engsteht, das heißt: wenn es z. B. von der Breite zu8 Fuß, eben so viel Ringel oder Fäden enthält, wieein anderes, das 7 Fuß breit ist, ein viel solideresTuch entstehen müßte. Dem müssen wir aber ausErfahrung widersprechen. Im ersteren Falle ist nichtnur die Reibung der Fäden stärker, sondern es erfor-dert auch mehr Kraftanstrengung, um solches zu di-rigiren; ferner erfordert es weniger Einschlaggarn, unddieses läßt sich auch nicht so leicht compressiren.
Im zweiten Falle aber läßt sich das Geschirrnicht nur leichter regieren, sondern es erfordert auchweit mehr Einschlaggarn, weil das Geschirr breitersteht und das Einschlaggarn sich leichter und dichteranziehen läßt. Weil nun durch das Walken das aufdiese Weise gewebte Tuch mehr in seiner Breite ver-lieren kann, so erhält sich selbiges mehr in der Längeund ist auch dick genug.
Uebrigens aber würde es ein großer Fehler sein,wenn der Fabrikant eine Kette von starkem Garnedurch ein eng stehendes Geschirr, und eine von sei-nem Garne durch ein allzuweit stehendes Geschirr we-ben wollte.
§. 168.
Ist mit dem Geschirr schon gearbeitet worden, sofindet man darin ein sogenanntes Lödel, oder die 7bis 8 Zoll langen Enden der Gänge vom vorigenStücke, und in diesem Falle wird die Kette ange-knüpft ; ist aber das Geschirr noch ganz neu, oder mit