13 Zoll hoch und tief, das größte aber 16 Zoll breit,18—19 Zoll hoch und tief gemacht werden muß; dieWalklöcher würden bei dieser Größe zum Walken von29 —59 pfundigen Tuchen geeignet sein.
Beim Waschen brauchen die Tuche nicht so ge-preßt zu arbeiten, wie beim Walken, wodurch dasgegenseitige Aneinanderreihen gerade das Erwärmenund sonach das Filzen beabsichtigt wird; man machtdaher ein Waschloch, welches für 4—5 Walklöcherzureicht, nicht kleiner als die Breite des größten Walk-loches, zieht es sogar vor, dasselbe noch um 1 Zollbreiter zu halten. Uebrigens ist das Waschloch vonderselben Form, aber es kann auch etwas flacher inder Wölbung sein, weil es hier nicht auf die geschwin-dere Wendung und die dabei stattfindende Erwär-mung der Tuche ankommt, denn hierzu ist ein gerin-ges Quetschen am geeignetsten, weswegen die Walk-hämmer auch nur langsam arbeiten müssen, welchesdurch die Hebearme der Hämmer und der Welle desRades bewirkt werden muß.
An jeder Seite der Walklöcher werden in schrä«ger Richtung (zu 3V Graden) starke Bohlen angebrachtund oben und unten befestiget, zwischen ihnen bekom-men die Walkhämmer ihren Gang, so daß sie nichtauswärts wanken können. Am Hintergründe desRichtbodens ist oben, unweit der Bodendecke, einQuerbalken für alle Walkhämmer angebracht, der soviel Paar kurze und perpendiculair stehende Aufsätzevon hartem Holze enthält, als die Hammerpaare zuihrer Zusammenhaltung und Rückhaltung erfordern.Zwischen diesen Aufsätzen haben die Arme der Häm-mer ihr Lager, bewegen sich an einem hölzernen odereisernen Bolzen und gehen ebenfalls in einem Winkelvon 39 Graden über den Richtboden weg, bis zwi-schen die oben erwähnten schräg stehenden Bohlen,und kommen dort mit den Hämmern in eine sehr