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anfangs flüchtig. Nach 4 Stunde nimmt man dasTuch heraus, ringt es aus, bringt es wieder in dasWalkloch, gießt wieder 3 — 4 Walkkannen von einerder genannten Laugen nach und nach zu, und läßtdas Werk noch so lange langsam arbeiten, bisdie Lauge dick und seifenartig geworden ist und anfängtdünner zu werden. Dann nimmt man das Tuchheraus, ringt und richtet es aus. Hierauf wird eswieder in das Walkloch gebracht und vier Walkkan-nen Wasser mit Aetzlauge vermischt, und worin 1—4Pfd. weiße oder 4—1 Pfd. grüne Seife (tz. ?9.) oder14 —14 Pfd- Sodaseife (tz. 84. u. 85.) vollkommengelöst sich befinden müssen, nach und nach hinzuge-gossen. Nach 4 Stunde gießt man noch 2»Walkk.warmes Wasser, mit oder ohne Aetzlauge, darauf nimmtman das Tuch heraus, ringt und richtet es wiederaus, und dreht es bald rechts, bald links wieder indas Walkloch hinein, um es erstlich in der Breite ein-zuwalken. Nun löst man wieder so viel der genann-ten Seifen in 2—3 Walkkannen warmen Wassers.Davon gießt man anfangs 1 solche Kanne voll ausdas Tuch und läßt es langsam sortwalken. Nach1 — 14 Stunde wird das Tuch herausgenommen,ausgerichtet und die Breite desselben untersucht. Als-dann wird das Tuch auf obige Art wieder in dasWalkloch gebracht und 4 Walkkanne von der obigenSeifenlösung nach und nach auf dasselbe gegossen undlangsam fortgewalkt. Von nun an gießt man alleViertelstunden nur ein wenig Seife hinzu und walktso lange fort, bis das Tuch die gehörige Breite,Länge und Dichtigkeit erlangt hat, wozu 8—12 undöfters noch mehrere Stunden Zeit erforderlich sind.
Unter dieser Zeit wird das Tuch aber noch einigeMale aus dem Walkloche genommen, ausgerungenund ausgerichtet, gemessen, und nachdem es noch mehrin der Breite oder Länge einwalken soll, in das Walk-