loch eingedreht oder eingesetzt. Dann wirdwieder etwas Seifenlösung nachgegossen und solchesalle Viertelstunden wiederholt. Nachdem die Wolle,die zu dem Tuche angewendet worden ist, scharf odernicht scharf filzt, lang oder kurz und das Garn scharfoder locker gedreht, weiß oder gefärbt ist, zu warmoder nur lauwarm gewalkt wird, nachdem wird derZweck des Walkens früher oder später erreicht.
Ueberhaupt ist anzurathen, nicht zu warm undbei feinen Tuchen nur lauwarm und nicht mit zudicker Seifenlösung zu walken, denn wenn die Sechezu dick ist, so wird das Tuch ebenfalls zu sehr er-hitzt. Weiter unten werden darüber mehrere Erklä-rungen folgen.
Hat das Luch endlich die gewünschte Walkeund Reinheit erhalten, so wird die Wasser-Rinneangelegt, und so viel und so lange Wasser auf dasTuch gelassen und gespült, bis das am Loche desWalkloches aufgefangene Wasser ganz wasserklaraussieht.
h. 182 .
Das Luch kann auch erstlich mit Urin oderAetzlauge, oder durch Vermischung beider, und heißemWasser nach obiger Art gewaschen und dann mitWalkerde allein, oder, nachdem dieß statt gefunden,auch noch mit einer der oben erwähnten Seifen festgewalkt werden, jedoch mit dem Unterschiede, daßman im erstem Falle mehr Thon Und im zweitenFalle weniger Seife nimmt, als oben angewendetwird.