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Alle Arten der Schafwolle : ihrer Natur und Beschaffenheit nach, leicht kennen zu lernen und solche zu verarbeiten oder theoretisch-praktische Belehrungen für Tuch-, Zeug- und Strumpf-Fabrikanten, Wolleinkäufer, Wollsortirer, Wollkämmer und deren Gesellen und Lehrlinge : enthaltend: gründliche Kenntnisse von der Natur und Beschaffenheit aller Arten von Schafwolle, deren Verarbeitung zu Garnen, Tuchen und Zeugen... / herausgegeben vom Tuchfabrikanten, Kunst- und Schönfärber Carl Friedrich Scherf
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170
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davon muß der Deckel noch ein Loch haben, um Was-ser nachzugießen, falls sich dasselbe zu sehr vermindernsollte; auch wenn sich zu viel Dämpfe entwickeln, das-,selbe zu öffnen, um denselben einen Ausgangmehr zu verschaffen. Außerdem wird dieses Loch miteinem gut passenden Stöpsel verstopft.

b) Das zweite Stück des Apparats besteht auSeinem hölzernen Kasten, der etwas länger sein muß,als die breitesten Tuche, die zum Decatiren vorkom-men und so weit, daß ein zum Decatiren ausgerolltesTuch von 30SS Ellen darin aufgestellt werden kann.Dieser Kasten muß ferner mit einer Thür und obenmit einem Dampfloch versehen sein und zwar, umtzurck erstere das Tuch hineinzustellen und durch daSzweite die Dämpfe hineinzuleiten. Er kann entwedereinige Ellen von dem Dampfkessel, oder über demsel-ben, vielleicht aus der darüber befindlichen Decke deSVocals, aufgestellt werden. Im letztem Falle wirddann kein so langes Dampsrohr erfordert.

c) Um die Wasserdämpfe aus dem Kessel in denKasten, oder vielmehr in die Dampfwalze zu leite»,muß ein Dampfrohr aus Kupfer oder überzinntemBlech, und von der Länge und Form, wie es die Ent.fernung und Aufstellung des obigen Kastens erfordert,herbeigeschafft werden- Es muß gerade von dem Um-fang sein, daß es in die Löcher des Kastens und Kes-sels genau paßt und in dem Orte, wo es in das Kes-seldrckelloch eingelassen wird, muß es einen Aufsatz odereinen Ring haben, um dadurch eine feste Stellung zubewirken.

-1)Der Cylinder oder die Dampfwalze, wor-auf das Tuch gewickelt wird, besteht aus einer höl-zernen oder kupfernen Röhre, die an beiden Endenoder nur an dem obern Ende offen und in der Peri-pherie fein durchlöchert ist. An dem untern Ende hatsie einen vierkantigen eisernen Zapfen, und an dem