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v) Ihren Gehalt von Kohlensäure u. s. w. habenwir oben (§. 286.) schon erwähnt. Von dieser Säurekönnen sie auch dadurch befreit werden, wenn sie miteiner andern Säure verbunden werden, wodurch einAufschäumen erregt wird. Sind die Alkalien aberätzend, so erhitzen sie sich wohl bei der Lösung imWasser, schäumen aber mit Säuren nicht auf. Ziehensie aber die Kohlensäure aus der Atmosphäre wiederan, so schäumen sie dann mit den Säuren wieder auf.
6) Die blaue Farbe des Zndigs und des Lack-muses wird von den Alkalien nicht verändert, abererhöht; was aber die andern Pflanzenfarben betrifft,z. B die der Veilchen, der Kornblumen, derAkley und die des blauen Kohls, diese werden inGrün verwandelt. Die gelbe Farbe der Curcu-mäwurzel und der Rhabarber färben sie braun-roth; die rothe Farbe des Fern« mbuk Holzesund die Alkanorwurzel hingegen verändern sichin Violett; und die durch Säuren in Roth verän-derten blauen Substanzen werden durch Alkalien wie-der in Blau umgeändert. Aber nicht nur auf dieoben angeführten färbenden Substanzen, sondern auchnoch auf viele andere derselben äußern die Alkalienund alkalischen Erden eine Nüancirung.
e) Alle in Säuren gelösten und aufgelösten Sub-stanzen werden durch die Alkalien wieder ausgeschiedenoder niedergeschlagen; daraus geht hervor, daß dieSäuren den Alkalien und diese den erstem gerade ent-gegenwirken.
L) Im ätzenden Zustande lösen sie alle Neleund Fettigkeiten, so wie die Harze und alle ani-malischen Körper auf und verändern sie in Seife.Darauf beruhet nun ihre Wirkung, die Wolle, dasGarn und die wollenen Stoffe von ihrem Schweißund den öligen, fettigen Theilen zu befreien, wenn siein einer mit Wasser sehr verdünnten, alkalischen