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Vitriole, welche Kupfer- und Eisenoxyd zu-gleich, und zwar in verschiedenen Verhältnissen, zurBasis haben. — Was aber den Weinstein be-trifft, der kann mit den zu färbenden Stoffen für sichkeine Verbindung eingehen, aber in Verbindung mitden genannten Salzen dient er, theils als ein Mil-derungsmiitel der aus den Salzen frei werdendenSäuren, theils verbindet sich ein Theil der frei wer-denden Weinsteinsäure mit der Thonerde oder denMetalloxyden.
Nur die Pigmente des Jndigo's, des Saflors,des Orleans, des Persio's, u. m. a. haben die Eigen-schaft, wenn sie dazu vorbereitet werden, daß sie sichmit jenen Stoffen verbinden können, ohne daß dieseerst eine Basis erhalten.
Bon den blausarbenden Pigmenten.
§. 330 .
Von dem Indigo.
Der Indigo ist eine feste, blaue Substanz, welcheaus Ostindien und Amerika, wo sie aus der Änil-Pflanzedurch Gährung gewonnen und zu uns gesendet wird.In dem Handel kommen so viele Sorten Indigo vor,daß ein Färber sehr vorsichtig und erfahren sein muß,wenn er mit Nutzen damit färben will. Guter In-digo muß folgende Eigenschaften besitzen:
s) In einem Glas mit kaltem Wasser muß ersich so zertheilen, daß keine sandigen oder erdigen Theilezu Boden fallen.
d) Indigo in gepülvertem Zustande auf glühendeKohlen gestreut, muß mit Ausstoßung eines purpur-