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Zweite Abtheilung.
Von solchen Substanzen, welche zur Entwickelung, Nüan-cicung und Befestigung der Pigmente in der Wollen-farberei erfordert werden.
tz. 355.
Allgemeine Bemerkung.
Um die Pigmente aus den bisher beschriebenen fär-benden Substanzen zu entwickeln und sie auf den zu fär-benden Stoffen zu befestigen, müssen die letztem durchverschiedene Mittel nicht nur von denen der Annahmeder Pigmente widerstehenden Substanzen, z.B. Schweiß,Del, Fett, Leim oder Schlichte und andern ihnen ad-härirenden Substanzen, befreit werden, sondern siemüssen dann auch mit gewissen Beizen oder Basenversehen werden, um sie dadurch zur Annahme schönerglänzender Farben fähig zu machen, wozu nun ver-schiedene Materialien erfordert werden, deren Kennt-nisse für den Färbekünstler unentbehrlich sind. Vielederselben, welche in der Wollenfärberei erfordert wer-den, sind zwar schon theils erörtert worden, indessensind uns noch einige übrig, welche wir nach ihrer Be-schaffenheit als Handelsproducte, sowie nach ihrer An-wendbarkeit beschreiben müssen.
tz. 356.
Von der Wollteike.
Außer den oben schon beschriebenen Seifenberei-tungen wollen wir noch eine bekannt machen, welchedenjenigen Fabrikanten, die Gelegenheit haben, einegroße Menge Abgänge von der Wolle und den wollenenWaaren, z. B- bei den Krempelmaschinen, beim Rau-hen und Scheeren der Tuche u. dgl-, aufsammeln zukönnen, welche theils um ein sehr geringes Geld ver-